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Denn so hoch der Himmel über der Erde ist, so groß ist seine Gnade gegenüber denen, die ihn fürchten.
Psalm 103,11
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Nun lob, mein Seel, den Herren,
was in mir ist, den Namen sein.
Sein Wohltat tut er mehren,
vergiss es nicht, o Herze mein.
Hat dir dein Sünd vergeben
und heilt dein Schwachheit groß,
errett dein armes Leben,
nimmt dich in seinen Schoß
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Frage:
Kann ich für Gottes Gnade nur danken?
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Zum Nachdenken: Es gibt Zeiten der Unsicherheit, in denen ich mich matt fühle. Wie kann sich der allmächtige Gott gerade dann über mich erbarmen?
Auf meinem Sündenkonto häufen sich immer wieder Berge an und ich lebe immer noch im Fleisch. Gott selbst aber erquickt mich durch dieses Psalmwort. ER hat meine Sünden komplett getilgt. Nichts davon klagt mich mehr an. ER hat alle Sünden in die Tiefen der Meere versenkt. Daran will ich mich halten. Mit Furcht und Zittern nehme ich diese Wahrheit an und bewege sie in meinem Herzen. Gott hat sich über mich erbarmt. ER hat mich auserwählt, bereits bei Schaffung der Welt. Ich möchte IHM immer wieder danken, IHN loben und preisen für seine Liebe und Güte. Demütig strecke ich mich nach IHM aus und ER empfängt mich mit offenen Armen. Bei IHM berge ich mich jeden Tag neu. Großer Gott, ich lobe Dich. |
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| So nahGedicht
Da antwortete Jesus und sprach: Es war ein Mensch, der ging von Jerusalem hinab gen Jericho und fiel unter die Mörder; die zogen ihn aus und schlugen ihn und gingen davon und ließen ihn halbtot liegen. Es begab sich aber ungefähr, daß ein Priester dieselbe Straße hinabzog; und da er ihn sah, ging er vorüber. Desgleichen auch ein Levit; da er kam zu der Stätte und sah ihn, ging er vorüber. Ein Samariter aber reiste und kam dahin; und da er ihn sah, jammerte ihn sein, ging zu ihm, verband ihm seine Wunden und goß darein Öl und Wein und hob ihn auf sein Tier und führte ihn in die Herberge und pflegte sein. Des anderen Tages reiste er und zog heraus zwei Groschen und gab sie dem Wirte und sprach zu ihm: Pflege sein; und so du was mehr wirst dartun, will ich dir's bezahlen, wenn ich wiederkomme. Lukas 10,30 - 35 (Luther 1912) |
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Niemals, niemals war
mir jemand so nah
wie damals an jenem Tag
da ich lag
in dem Blut meiner Wunden
in den Stunden
jener Zeit
totaler Hilflosigkeit
Damals kamst Du zu mir.
Erbarmen quoll aus Dir.
Beugtest Dich herab,
wuscht mir den Kot der Straße ab.
Ich konnte nicht mal weinen
als mit Öl und Wein getränktem Leinen
der Verband
von Deiner Hand
mir Linderung brachte
und ich doch dachte,
wie wird das enden, wird Er verweilen
oder von dannen eilen?
Doch nein, in einem Nu,
ich tat nichts dazu,
lag ich auf Deinen Armen,
den starken den warmen,
trotz allem Schmerz
spürte ich Dein Herz
so nah
so nah
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(Gedichte-Autor: Manfred Reich) |
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Auch Gotteskinder müssen Nöte durchstehen. Aber wo ist Gott und Seine Hilfe in schweren Zeiten?
Spuren im Sand
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