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Ich aber, ich habe auf deine Gnade vertraut; mein Herz soll jauchzen über deine Rettung. Ich will dem HERRN singen, dass er mir Gutes erwiesen hat.
Psalm 13,6
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Heut, als die dunklen Schatten
mich ganz umgeben hatten,
hat Satan mein begehret;
Gott aber hats gewehret.
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Frage:
Was trägt mich wirklich?
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Zum Nachdenken: Der Teufel geht umher wie ein brüllender Löwe. Anfechtungen brechen sich Bahn. Was ist nur los? Habe ich etwas falsch gemacht? Ich kämpfe dagegen an indem ich recht fromm sein will. Ich versuche mit Anstrengungen in der Nachfolge meine Sündenlast wett zu machen. Aber dieses Unterfangen lässt mich scheitern. Gerade wenn sich Abgründe um mich herum auftun hilft das alles nicht!
Mit dem Beter des Psalms halte ich fest an der Gnade und Barmherzigkeit die der Heiland mir jeden Tag neu schenkt. Nur dadurch kann ich getröstet weiter machen. Und ganz zaghaft regt sich ein Danke in mir. Ich halte mich fest im Glauben an Jesus. Ich halte fest an der lebendigen Hoffnung die Jesus schenkt. Und ich stehe inmitten des mächtigen Stroms unendlicher göttlicher Gnade und Barmherzigkeit - jeden Morgen neu. Ich lobe und preise Seinen Heiligen Namen. |
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| Ich sitze im DunkelnGedicht
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Ich sitze im Dunkeln, ohne Licht
Und eine Türe find ich nicht
Wie bin ich bloß hier reingekommen
Die Erinnerung ist ganz verschwommen
Lauter große Fragezeichen
Angst will mich beschleichen
In meinem Herzen viele Fragen
Lassen sich nicht einfach verjagen
Hört mich denn keiner?
Auch nicht einer?
Alles hab ich schon versucht
Auch die Dunkelheit verflucht
Sie lässt sich nicht verjagen
Muss sie wohl ertragen.
Ich suchte eine Tür und fand sie nicht
Ach, hätte ich doch nur ein Licht
Doch was würde ich seh´n
Wäre es wirklich schön?
Ich hab wirklich Angst davor
Wo sind denn die andern nur?
Jammern und weinen hat keinen Sinn
Ich merke erst jetzt, wie verloren ich bin
Ich werde still, es hilft auch kein Toben
Plötzlich hör ich was von oben
Jemand hat mein Herz berührt
Zum Haus des Vaters mich geführt
Er zog mich an sein Herz
Begegnet jedem Schmerz
Nun verstummen alle Klagen
Er kümmert sich um meine Fragen
Der Heiland kam in meine Dunkelheit
Neue Hoffnung macht sich breit
Erst als zum Ende kam mein Schrei´n
Kehrt´ in mein Herz der Friede ein
An seiner Hand komm ich ins Licht
Alle Antworten brauche ich nicht
Ich habe den Herrn von Herzen gesucht
Und Er rettete mich aus all meiner Furcht.
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(Gedicht, Autor: Lydia Nagel) |
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