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Ich aber, ich habe auf deine Gnade vertraut; mein Herz soll jauchzen über deine Rettung. Ich will dem HERRN singen, dass er mir Gutes erwiesen hat.
Psalm 13,6
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Heut, als die dunklen Schatten
mich ganz umgeben hatten,
hat Satan mein begehret;
Gott aber hats gewehret.
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Frage:
Was trägt mich wirklich?
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Zum Nachdenken: Der Teufel geht umher wie ein brüllender Löwe. Anfechtungen brechen sich Bahn. Was ist nur los? Habe ich etwas falsch gemacht? Ich kämpfe dagegen an indem ich recht fromm sein will. Ich versuche mit Anstrengungen in der Nachfolge meine Sündenlast wett zu machen. Aber dieses Unterfangen lässt mich scheitern. Gerade wenn sich Abgründe um mich herum auftun hilft das alles nicht!
Mit dem Beter des Psalms halte ich fest an der Gnade und Barmherzigkeit die der Heiland mir jeden Tag neu schenkt. Nur dadurch kann ich getröstet weiter machen. Und ganz zaghaft regt sich ein Danke in mir. Ich halte mich fest im Glauben an Jesus. Ich halte fest an der lebendigen Hoffnung die Jesus schenkt. Und ich stehe inmitten des mächtigen Stroms unendlicher göttlicher Gnade und Barmherzigkeit - jeden Morgen neu. Ich lobe und preise Seinen Heiligen Namen. |
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| Alles hat SEINE ZeitGedicht
Ein jegliches hat seine Zeit, und alles Vornehmen unter dem Himmel hat seine Stunde. Geboren werden und sterben, pflanzen und ausrotten, was gepflanzt ist, würgen und heilen, brechen und bauen, weinen und lachen, klagen und tanzen, Stein zerstreuen und Steine sammeln, herzen und ferne sein von Herzen, suchen und verlieren, behalten und wegwerfen, zerreißen und zunähen, schweigen und reden, lieben und hassen, Streit und Friede hat seine Zeit. Man arbeite, wie man will, so hat man doch keinen Gewinn davon. Ich sah die Mühe, die Gott den Menschen gegeben hat, daß sie darin geplagt werden. Er aber tut alles fein zu seiner Zeit und läßt ihr Herz sich ängsten, wie es gehen solle in der Welt; denn der Mensch kann doch nicht treffen das Werk, das Gott tut, weder Anfang noch Ende. Prediger 3,1-11 (Luther 1912) |
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Alles zu SEINER Zeit
Alles hat seine Zeit,
so heißt die Erkenntnis weit und breit.
Im Predigerbuch, Kapitel drei
sind uns die Aufzählungen nicht einerlei.
Wenn alles im Leben seine Zeit haben soll.
Sag, macht uns das gelassen oder eher sorgenvoll?
Alles hat seine Zeit,
Geburt und Tod sind uns angepasst wie ein Kleid.
Bauen und Einreißen, Beginn und Ende
führen vielfach zu einer Wiederholung Wende.
Sag, was bleibt besteh´n auf der Suche nach Gewinn
und was hat dieser Lebenskreislauf für einen Sinn?
Alles hat seine Zeit,
lachen und weinen, Freude und Leid.
Womit sich der Mensch auch tagtäglich abmüht,
es ist alles vergänglich, auch was heute noch frisch blüht.
Die Arbeit und das Planen ist uns Menschen mitgegeben,
sag, warum aber scheint so vieles wertlos im Leben?
Alles zu SEINER Zeit!
Das zu wissen, führt uns schon jetzt in die Freiheit.
Was wir nicht ergründen können und was uns bewegt,
Gott hat uns bereits die Ewigkeit ins Herz gelegt.
ER vollendet unser Leben zu SEINER Zeit,
sag, bist Du zu völligem Vertrauen bereit?
“Ein jegliches hat seine Zeit
und alles Vorhaben unter dem Himmel hat seine Stunde …
Man mühe sich ab, wie man will, so hat man keinen Gewinn davon.
Ich sah die Arbeit, die Gott den Menschen gegeben hat,
dass sie sich damit plagen. Er hat alles schön gemacht
zu seiner Zeit und die Ewigkeit in ihr Herz gelegt;
nur dass der Mensch nicht ergründen kann das Werk,
welches Gott tut, weder Anfang noch Ende.”
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(Gedichte-Autor: Ingolf Braun) |
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