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Ich sitze oder stehe auf, so weißt du es; du verstehst meine Gedanken von ferne.
Psalm 139,2
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Allgegenwärtig ist der Geist des Herrn,
Er kennt die Gedanken schon von fern.
Vollkommen ist für uns Sein Plan
und Alles hat ER wohlgetan.
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Frage:
Kennt und versteht Gott unsere Situation, wenn wir z.B. von Anfechtungen und Ängsten geplagt werden?
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Wie wunderbar: Was kein Mensch kann, kann Gott: Er kennt nicht nur unseren jeweiligen Aufenthaltsort, sondern auch unsere Gedanken und überdies `versteht` er sie sogar! Oft verstehen wir unsere Gedanken, Sehnsüchte etc. selbst nicht - Gott tut es aber! Es erinnert auch an Jesu Aussage zu unseren Haaren, deren aktuelle Anzahl wir selbst nicht kennen: `Bei euch aber sind selbst die Haare des Hauptes alle gezählt` (Matth. 10,30).
Weil uns Gott durch und durch kennt, liebt und die besten Gedanken für uns hat (Jer. 29,11), `lasst uns mit Freimütigkeit hinzutreten zum Thron der Gnade`! (Hebr. 4,16) |
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| Was ist der Mensch?!Gedicht
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Herr, was ist der Mensch, daß du an ihn gedenkst, der Sohn des Menschen, daß du auf ihn achtest?
Psalm 144,3 (Schlachter 2000)
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Was ist der Mensch?!
- Daß Du ihn so sehr noch liebst,
ihm die Schuld total vergibst?
- Daß Du ihm den Weg bereitest,
durch den Tod zum Leben leitest?
- Daß Du Brücken ihm tust bauen
in seiner Not Dir zu vertrauen?
- Daß Du sprichst zu ihm in Liebe,
die ein Leben lang ihm bliebe?
- Daß Du ihm, den Du geschaut
die Liebe hast ganz anvertraut?
- Daß er Dich niemals mehr vergißt,
der Du selbst aus Liebe, Liebe bist?
Du hast als Schöpfer Dich bekannt
zu diesem Menschen Deiner Hand!
Du hast ihn aus dem Staub erhoben,
in Deinem Atem ihn verwoben!
Du tat'st ihm eine Seele geben!
Er sollte leben, leben, leben!
Du hast ihn mit Staunen angesehn!
Er war Dir wunder, wunderschön!
Du warst total, total entzückt,
dies Bild von Mensch hat Dich beglückt!
Du hast Dich gleich in ihn verliebt,
in diesen Schönen, den es nun gibt!
Was den Mensch zum Menschen macht,
ist Gottes Liebe, ihre Macht!
Sie ist ganz ohne ihres gleichen.
Nur sie kann die Herzen noch erweichen,
die härter noch als Felsgestein,
in ihrer Not sich schließen ein.
Nur sie kann durch die Wände gehen,
die zwischen Mensch und Menschen stehen!
Nur sie bringt Licht in Dunkelheiten,
die den Menschen oft begleiten!
Nur sie hält stand des Zweifels Glut!
Aus ihr erwächst dem Glauben Mut!
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(Gedichte-Autor: Manfred Reich) |
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Spuren im Sand
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