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Wende dich zu mir und sei mir gnädig; denn ich bin einsam und elend. Die Angst meines Herzens ist groß; führe mich aus meinen Nöten!
Psalm 25,16-17
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Näher, noch näher, fest an dein Herz,
ziehe mich, Jesu, durch Freude und Schmerz!
Birg mich aus Gnaden in deinem Zelt,
schirme und schütze mich, Heiland der Welt!
Schirme und schütze mich, Heiland der Welt!
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Frage:
Was kann ich tun, wenn ich völlig am Ende bin?
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Zum Nachdenken: Wie oft führt mich das Leben hier auf Erden an die Grenzen des Erträglichen; Verletzungen die mir nachgehen, Ärgernisse in der Familie und Anfeindungen bei der Arbeit. Hinzu kommen Phasen der Einsamkeit und Hilflosigkeit. Manchmal möchte ich nicht mehr hier sein. Aber ich kann und darf zu Jesus flehen, dass ER mich ansieht in meiner Not; dass ER sich zu mir neigt und mir hilft. Ich darf darauf vertrauen, dass ER mir helfen will. Ich muss lernen darauf zu vertrauen. ER wird es wohl machen. Aber nur so, wie ER es für recht hält und zu einem Zeitpunkt, den ER bestimmt. Entscheidend ist für mich immer wieder, mich an Ihn zu wenden.
Aufrichtig möchte ich alles von Ihm erwarten und geduldig abwarten. Alleine das, dass sich der allmächtige Gott zu mir neigt, erfüllt mich mit Demut und Dankbarkeit. |
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| Fürchte dich nicht!
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Fürchte dich nicht, ich bin mit dir; weiche nicht, denn ich bin dein Gott. Ich stärke dich, ich helfe dir auch, ich halte dich durch die rechte Hand meiner Gerechtigkeit
Jes. 41,10
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Wenn Angst mich befällt
und Dunkelheit sich auf meine Seele legt,
wenn ich vor Verzweiflung nicht mehr aus noch ein weiß
und nur noch weine,
dann ruft Jesus mir zu:
„Fürchte dich nicht, ich bin bei dir!“
Wenn sich Berge voller Sorgen wie Mauern um mich herum stellen
und ich den Blick für die Wirklichkeit verliere,
wenn die Angst mir die Kehle zuschnürt
und mir die Luft zum Atmen nimmt,
dann ruft Jesus mir zu:
„Fürchte dich nicht, ich bin bei dir!“
Wenn alles um mich herum in Trümmer fällt
und ich keinen Ausweg mehr sehe,
wenn die Stürme des Lebens an mir rütteln und schütteln
um mich zu Fall zu bringen,
dann ruft Jesus mir zu:
„Fürchte dich nicht, ich bin bei dir!“
Wenn alles in meinem Leben zerbricht
was mir wertvoll und teuer war,
wenn die Hoffnung am ersticken ist
und nur noch als winzig kleiner Funke spürbar ist,
dann ruft Jesus mir zu:
„Fürchte dich nicht, ich bin bei dir!“
Wenn mein Kräfte versagen
und die Schwäche sich immer mehr in meinem Körper ausbreitet,
dann darf ich mich an die Zusage Jesus erinnern
und mich an ihr festhalten.
„Fürchte Dich nicht, ich bin bei dir!“
Dann darf ich von mir weg auf Jesus blicken.
Im Aufblick auf Jesus
müssen Angst und Sorgen von mir weichen,
muss die Verzweiflung mich verlassen,
Ruhe und Frieden ziehen in mein Herz ein.
Im Aufblick auf Jesus
kehrt die Hoffnung zurück und entfacht sich
als eine lodernde Flamme,
wird mein Blick wieder klar für die Wirklichkeit.
Im Aufblick auf Jesus
wird mein Leben wieder lebenswert und die verlorenen Kräfte
kehren zurück,
tiefer Friede erfüllt mein Herz.
Im Aufblick auf Jesus
darf ich mir immer wieder bewusst machen,
dass ich nicht allein meinen Weg
durch diese Welt gehen muss,
weil Jesus gesagt hat:
„Fürchte dich nicht, ich bin bei dir!“
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(Autor: Elvira Strömmer) |
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