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Gedenke nicht an die Sünden meiner Jugend und an meine Übertretungen; gedenke aber an mich nach deiner Gnade, um deiner Güte willen, o Herr!
Psalm 25, 7
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Lehre mich, Herr, deine Wege,
zeige deinen Willen mir,
daß ich nicht mehr irren möge;
führe du mich selbst zu dir!
Gott, du siehest mein Vertrauen;
sicher kann ich auf dich bauen,
deine Vatertreue ist ewig,
wie du selber bist.
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Frage:
Jesus ist doch barmherzig, geduldig und gnädig?
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Zum Nachdenken: Eigentlich weiß ich, dass Jesus barmherzig, geduldig und gnädig ist. Und doch muss ich mir dessen immer wieder bewusst werden. Gerade wenn ich abdrifte und meinen eigenen Wegen nachgehe, wenn ich nicht nach Ihm und Seinem Willen frage, muss ich mir in meinem Herzen vor Augen führen, dass ER gütig ist. Bei Ihm habe ich alles was ich zum Leben brauche. ER ist nicht der böse Gott, vor dem ich mich verstecken muss.
Nein, ER kennt mich und meine Bedürfnisse wie kein anderer Mensch. Und deswegen strecke ich mich nach Ihm aus. Ich erwarte Seine Hilfe und sein Beistand, weil ER es gut mit mir meint. Als wahres Gotteskind hat ER mir zugesprochen, dass alle Sünden die ich bereut und vor Ihn gebracht habe, vergeben und vergessen sind. Ich bete zu Jesus, dass ER mir besonders in Zeiten der Not und Bedrängnis Seine Nähe und Hilfe spüren lässt. |
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| Kalt war es
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Kalt war es
eisig kalt
bitter kalt
Klirrend
verwirrend
brach sich das Echo
meiner Gedanken
an den Schranken
erdrückender
entrückender
Einsamkeit
in den Katakomben
der Verlorenheit
in mir.
Grausam
ätzend
zersetzend
schien die Zeit zu stehen,
nicht zu vergehen
dieses erlöschende Sein,
das wie zum Schein
glimmend,
verschwimmend,
dem Lebensdocht
Illusionen vermocht
zu geben.
Scheinkonturen von Leben
in mir.
Hart und brutal,
es blieb keine Wahl.
Der Fürst dieser Welt,
der die Sinne verstellt,
trieb das Herz zum Zerbruch.
Und im Modergeruch
aus Todesgebeinen
erstickte das Weinen.
Doch im Staub des Vergehens,
im Zerbruch des Verstehens,
in allem Zerrinnen,
blieb ein Fünkchen Hoffnung
für ein neues Beginnen
in mir.
Und dann,
plötzlich,
in einem Nu,
geboren
zwischen zwei Augenblicken
war alles ganz anders.
Banal was war,
was vergangen.
In der Gewissheit
Deiner Gegenwart
unbefangen,
ohne Zweifel
kniete ich nieder
vor Dir.
Der du mir
schon so oft,
wie in diesen Momenten
unverhofft,
Deinen Frieden
gabst in mein Herz.
Das vernarbt vom Schmerz
vergangener Tage,
ganz still und ohne Frage,
das empfing und gebar
was du gezeugt.
edel und kostbar
aufrecht ungebeugt
Glaube in mir.
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(-Autor: Manfred Reich) |
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