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Wende dich zu mir und sei mir gnädig; denn ich bin einsam und elend. Die Angst meines Herzens ist groß; führe mich aus meinen Nöten!
Psalm 25,16-17
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Näher, noch näher, fest an dein Herz,
ziehe mich, Jesu, durch Freude und Schmerz!
Birg mich aus Gnaden in deinem Zelt,
schirme und schütze mich, Heiland der Welt!
Schirme und schütze mich, Heiland der Welt!
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Frage:
Was kann ich tun, wenn ich völlig am Ende bin?
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Zum Nachdenken: Wie oft führt mich das Leben hier auf Erden an die Grenzen des Erträglichen; Verletzungen die mir nachgehen, Ärgernisse in der Familie und Anfeindungen bei der Arbeit. Hinzu kommen Phasen der Einsamkeit und Hilflosigkeit. Manchmal möchte ich nicht mehr hier sein. Aber ich kann und darf zu Jesus flehen, dass ER mich ansieht in meiner Not; dass ER sich zu mir neigt und mir hilft. Ich darf darauf vertrauen, dass ER mir helfen will. Ich muss lernen darauf zu vertrauen. ER wird es wohl machen. Aber nur so, wie ER es für recht hält und zu einem Zeitpunkt, den ER bestimmt. Entscheidend ist für mich immer wieder, mich an Ihn zu wenden.
Aufrichtig möchte ich alles von Ihm erwarten und geduldig abwarten. Alleine das, dass sich der allmächtige Gott zu mir neigt, erfüllt mich mit Demut und Dankbarkeit. |
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| Der Herr Jesus hat immer an andere gedachtGedicht
Und als sie kamen an die Stätte, die da heißt Schädelstätte, kreuzigten sie ihn daselbst und die Übeltäter mit ihm, einen zur Rechten und einen zur Linken. Jesus aber sprach: Vater, vergib ihnen sie wissen nicht, was sie tun! Und sie teilten seine Kleider und warfen das Los darum. Lukas 23, 33-34 (Luther 1912) |
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Es standen aber bei dem Kreuze Jesu seine Mutter und die Schwester seiner Mutter, Maria, des Kleopas Weib, und Maria Magdalene. Als nun Jesus die Mutter sah und den Jünger, welchen er liebte, dabeistehen,
spricht er zu seiner Mutter: Weib, siehe, dein Sohn! Dann spricht er zu dem Jünger: Siehe, deine Mutter! Und von jener Stunde an nahm der Jünger sie zu sich.
Johannes 19, 25-27
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Der Herr Jesus hat immer an andere gedacht.
So rief er auch für uns: Es ist vollbracht.
Er war immer für die Welt das Licht.
Selbst als die Menschen ihn kreuzigten
bat er seinen Vater um Vergebung.
Denn was die Menschen taten, wussten sie nicht.
Und er sorgte auch ganz am Schluss für seine nächste Umgebung.
Er gab seiner Mutter wieder einen Sohn.
Er hingegen empfing aller Sünden Lohn.
Doch wir wissen, nun sitzt er zur Rechten des Vaters auf dem Thron.
Wir werden mit dieser Hoffnung nicht zu schanden,
denn der Herr ist von den Toten auferstanden.
Das soll uns immer wieder auferbauen,
bis wir ihn bald selbst werden schauen.
Es dauert nicht mehr lange, darauf dürfen wir vertrauen.
Der Herr Jesus ist dabei für uns Wohnungen zu bauen.
All das verdanken wir seiner Gnade allein,
deshalb betrachten wir ihn,
wenn wir brechen das Brot und trinken den Wein.
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(Gedicht, Autor: Andreas Schomburg) |
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