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Aber sei nur stille zu Gott, meine Seele; denn er ist meine Hoffnung.
Psalm 62,6
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HOFFNUNG IST FÜR MICH ...
ein Blick über den Horizont hinaus.
Er schafft Weite in meinem Lebenslauf.
HOFFNUNG IST FÜR MICH ...
eins der größten Gottesgeschenke,
wofür ich IHM täglich mit Freuden danke.
HOFFNUNG IST FÜR MICH ...
die ständig erfahrbare Gottesliebe,
die mich mit Jesus bringt zum ewigen Ziele!
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Frage:
Wie würdest Du Hoffnung beschreiben?
Was bedeutet Hoffnung für Dich?
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Zum Nachdenken: Hoffnung ist nicht: `Ich hoffe mal, dass ...` Ohne Gott ist Hoffnung im günstigsten Fall praktizierender Optimismus und dazu sehr kurzlebig. Hoffnung, die Gott schenkt, blickt nur nach vorne, und zwar im täglichen Vertrauen, dass jeden Tag neu bewusst in Anspruch genommen werden darf. Darum wirst Du auch Hoffnung behalten im gelebten Glauben, zur Ehre Gottes, des Vaters. Daraus resultiert die Stille, tiefes Vertrauen und die Geborgenheit Deiner Seele, welche in Jesus fest verankert ist! (Römer 5,5) |
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| Weißt du um Ihn, der dich nicht loslässt
Alle Züchtigung aber scheint uns für den Augenblick nicht zur Freude, sondern zur Traurigkeit zu dienen; danach aber gibt sie eine friedsame Frucht der Gerechtigkeit denen, die durch sie geübt sind. Hebräer 12,11 (Schlachter 2000) |
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Ein weiterer Erklärungsversuch für das Leiden ist, dass dieses uns zu geistlichem Wachstum führen kann. Das hängt eng mit der Umkehr zu Gott zusammen: Umkehren, wachsen, reifen, geläutert, geprüft, erzogen, erneuert werden. Auch ein Christenleben kann einschlafen. Deshalb ist es wichtig, dass wir zurückkehren zu Jesus als Erlöser und HERR. Leiden kann ein neuer Ruf zum Gehorsam sein, um sich zu besinnen.
Wenn wir im tiefen Tal drinnen sind, dann sehen wir nicht darüber hinaus. Man weiß nicht, was da oben ist. Erst, wenn man auf die Höhe kommt, entdeckt man die sonnendurchflutete Hochebene. Und so ist es auch, wenn man im Leidenstal steckt: Man sieht keine Sonne, kein Licht mehr. Aber dennoch ist die Sonne da. Der Retter ist nah. "Und ob ich schon wanderte im finsteren Tal, fürchte ich kein Unglück, denn Du bist bei mir" (Psalm 23,4).
Zum geistlichen Wachstum gehört auch, dass wir lernen können, zu unseren Grenzen Ja zu sagen. Und das heißt: das tun, was man tun kann - und das gut tun. Ein bettlägeriger Mensch z.B. kann immer noch das Wichtigste tun, nämlich für seine Mitmenschen und die Gemeinde beten. Ohne Gebet läuft überhaupt nichts im Reich Gottes. Der Gebetsdienst ist ein priesterlicher und königlicher Dienst zugleich.
Ferner kann Leiden dazu führen, uns zu besonderen Diensten zu bevollmächtigen. Wir erleben bei allen bedeutenden Menschen in der Bibel und zum Teil auch in der Kirchengeschichte, dass sie durch besondere Tiefen geführt wurden, bevor sie die Bevollmächtigung zu großen Taten im Reich Gottes erhielten. Morgen werden wir drei Beispiele betrachten.
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Weißt du um Ihn, der dich nicht loslässt,
auch wenn die Nacht sich auf dich senkt?
Weißt du um Ihn, der dir stets nah ist
und auch im Tod noch an dich denkt?
Weißt du um Ihn, der so geliebt hat,
dass er Sein Leben für dich gab?
Weißt du um Ihn, der solche Macht hat,
dass Er entstieg dem dunklen Grab?
Weißt du um Jesus, deinen Heiland?
Er ist jetzt hier und lädt dich ein.
Er zeigt dir Seine große Liebe
und fragt: Willst du Mein Jünger sein?
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(-Autor: Lothar Gassmann) |
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