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Mir aber sei es fern, mich zu rühmen als nur des Kreuzes unseres Herrn Jesus Christus, durch das mir die Welt gekreuzigt ist und ich der Welt.
Galater 6,14
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Nun gehören unsre Herzen ganz dem Mann von Golgatha,
der in bittern Todesschmerzen das Geheimnis Gottes sah.
Das Geheimnis des Gerichtes über aller Menschen Schuld,
das Geheimnis neuen Lichtes aus des Vaters ewger Huld.
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Frage:
Warum ist das Kreuz für manche Menschen anstößig?
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Zum Nachdenken: Gerade die sogenannten Gutmenschen bestehen geradezu darauf dafür zu bezahlen was sie anderen schuldig sind. Sie können und wollen für ihre eigene Schuld gerade stehen. Und so können auch manche Christen die tiefe Bedeutung des Kreuzes nicht für sich in Anspruch nehmen. Paulus demütigt sich vor dem Kreuz und er will sich nicht selbst rühmen.
Für mich bedeutet es, meinen eigenen Bankrott anzuerkennen; meine Sünden aufrichtig bei Jesus am Kreuz abzulegen und es zuzulassen, dass ER für meine Schuld gestorben ist. Jesus hat den vollständigen Sieg über die Sünde errungen. Jesus allein gebührt der Ruhm, die Ehre und die Dankbarkeit! Ich bete zu Gott, dass ER mir hilft, mich selbst loszulassen und mir Kraft schenkt Ihm zu vertrauen. |
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| Dunkel bedeckt das Land Israel
Aber die obersten Priester und die Ältesten und der ganze Hohe Rat suchten ein falsches Zeugnis gegen Jesus, um ihn zu töten. Matthäus 26,59 (Schlachter 2000) |
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Wie muss den Heiland die Verlogenheit Seines Verräters Judas schmerzen, der Ihn in Gegenwart Seiner Peiniger mit einem Kuss begrüßt, aber ebenso die unüberlegte Reaktion des Petrus, der meint, mit Waffengewalt das Geschehen aufhalten zu können und Seinen Gang ans Kreuz zu verhindern - und der damit in diesem Moment wiederum unbewusst zum Werkzeug des Satans wird (Matthäus 26,47-56). Welche Demütigung muss Er vor dem jüdischen Hohen Rat und König Herodes erleben, wo trotz Seiner zahlreichen Worte und Taten, Zeichen und Wunder Seine Gottessohnschaft infrage gestellt wird, wo falsche Zeugen gegen Ihn auftreten und Er Spott und Hass, Geißelhiebe und Verachtung erdulden muss. Welche Verkehrung der Tatsachen, dass das aufgehetzte Volk Ihm, dem reinen und unschuldigen Gottessohn, einen Verbrecher vorzieht und
beim römischen Statthalter Pilatus dessen Freilassung fordert, während es über Jesus ausruft: "Kreuzige ihn!" (Matthäus 26,57ff.; 27,1ff.; Lukas 23,6ff.). Welche Ungeheuerlichkeit schließlich,dass man Ihn zwischen zwei Verbrechern kreuzigt, gerade so, als sei Er einer von ihnen (Lukas 23,33ff.).
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Dunkel bedeckt das Land Israel.
Das Volk ist versammelt vor Jerusalem.
Dunkel sind Herzen. Kein Licht ist da.
Ein Mann ohne Schuld stirbt am Kreuz auf Golgatha.
Viele verspotten Ihn noch im Leid.
Die Schar Seiner Jünger ist im Land zerstreut.
Kaum einer glaubt mehr an Seine Kraft.
Die Hände, die halfen, sind nun ganz erschlafft.
Jesus am Kreuz, wie groß ist Dein Schmerz –
verlassen von Menschen und Gott!
Jesus am Kreuz, wie groß ist Dein Schmerz!
Du trägst unsre Schuld in den Tod.
Doch bald springen Felsen. Alles erbebt.
Und mancher, der tot war, steht dann auf und lebt.
Hasser und Spötter müssen davon.
Denn Der da am Kreuz hängt, ist wirklich Gottes Sohn.
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(-Autor: Lothar Gassmann) |
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