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Jesus spricht zu ihm: Wenn ich will, dass er bleibt, bis ich komme, was geht es dich an? Folge du mir nach!
Johannes 21,22
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Ich zeig euch das, was schädlich ist,
zu fliehen und zu meiden
und euer Herz von arger List
zu rein`gen und zu scheiden.
Ich bin der Seelen Fels und Hort
und führ euch zu der Himmelspfort.
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Frage:
Wieso sind Jesu Worte für mich eine eindringliche Mahnung?
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Zum Nachdenken: Wie oft sehe ich auf andere Mitmenschen denen es scheinbar viel besser ergeht als mir; in materiellen Dingen, in der Gesundheit, in der Fitness, in der Partnerschaft und Familie. Auch Gläubigen geht es scheinbar besser in der Nachfolge. Sie haben einen festeren Glauben, weniger Sünden und erbringen vielfältige Früchte.
Aber Jesus ruft nicht nur Petrus, sondern auch mir eindringlich zu, dass mich das alles gar nichts angeht. Es geht mich wirklich nichts an. Wie Jesus mit anderen Menschen, mit anderen Gläubiger umgeht, ist nicht meine Sache. Der Weg eines jeden Menschen ist von Gott einzigartig vorher bestimmt. Das kann und soll sehr entlasten und meinen Blick auf Jesus allein stärken. Ich darf mich ganz fallen lassen und Ihm vertrauen, dass Er es gut mit mir meint. Ich lasse den Blick auf andere los. Ich konzentriere mich auf Jesus allein. |
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| Gott kämpft für uns!
Fürchtet euch nicht vor ihnen; denn der Herr, euer Gott ist es, der für euch kämpft! 5. Mose 3, 22 (Schlachter 2000) |
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Als Menschen haben wir Angst, Angst vor der Zukunft, Angst vor einer bevorstehenden Operation, Angst vor einer Prüfung, Angst, die Arbeit zu verlieren, Angst vor einem Vorstellungsgespräch. Oft ist die Angst auch gar nicht zu beschreiben, oft ist es auch eine allgemeine Angst, und wir wissen manchmal nicht einmal, wovor wir eigentlich Angst haben. Angst kann lähmen, und sie kann zu einer Phobie werden.
Doch als Kinder Gottes brauchen wir eigentlich keine Angst zu haben: Auch das israelitische Volk hatte Angst während der Zeit seiner Wüstenwanderung; schließlich waren viele Gefahren zu bestehen. Erst setzte das pharaonische Heer ihnen nach, dann zogen sie in ein für sie noch unbekanntes Gebiet. Woher Wasser nehmen für all das Vieh und die Menschen, und woher sollte die benötigte Nahrung kommen? Hinzu kam die Tatsache, dass viele Völker dort lebten, stark und kriegserprobt. Ich selbst wäre da ganz sicher nicht der Mutigste gewesen.
Aber wie damals Gott für Sein Volk kämpfte, so tut Er das heute noch. Ja, Er lässt das Leid und auch die Prüfungen zu. Unser Christenleben ist nicht immer einfach. Auch die grössten Glaubenshelden haben Zeiten des Zweifels und der Angst durchgestanden. Letztendlich hat auch Jesus Christus selbst Angst ausgestanden, ja, Er hat in Seiner Todesangst sogar Blut und Wasser geschwitzt. Deshalb dürfen und können wir uns sicher sein, dass Er all unsere Angst versteht.
Wir können unsere Angst abgeben, sie vor Gott bringen und gewiss sein, dass Gott für uns kämpft. Er steht auf unserer Seite, Er ist unser starker Streiter. In den schwierigsten Phasen unseres Lebens trägt Er uns durch und lässt uns niemals im Stich.
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(Autor: Markus Kenn) |
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