Leid

Artikel verschiedener Autoren über den biblisch-christlichen Glauben

Tagesleitzettel - die tägliche Bibellese vom 05.02.2026

TLZ-Smartphone-AppSmartphone-App   Tagesleitzettel (Bibellese / Kurzandacht) per Newsletterabonnement täglich erhaltenEMail-Abo.   Tagesleitzettel druckenDruck

Aus der Beziehung zu Jesus leben

Ich aber, ich rufe zu Gott, und der HERR rettet mich.

Psalm 55,17

Ach bleib mit deinem Segen
bei uns, du reicher Herr;
dein Gnad und alls Vermögen
in uns reichlich vermehr.

Frage: Kann ich eigentlich rund um die Uhr beten?

Zum Nachdenken: Aus dem 55. Psalm heraus bekomme ich die Bestätigung, dass ich ständig zu Gott rufen kann.
Für mich bedeutet es, dass ich 24/7 in einer direkten Verbindung zu meinem Heiland stehe. Dadurch lebe ich in einer unmittelbaren Beziehung zu Jesus. Ich lasse Jesus teilhaben auch an den vermeintlich kleinen Dingen meines Lebens. Darin besteht auch ein Aspekt, den Willen Gottes zu tun! Nämlich ohne Unterbrechung zu beten und zu danken, angeleitet durch den Heiligen Geist.
In Psalm 55 erkenne ich aber auch, dass aus dieser lebendigen Beziehung zu Jesus der göttliche Segen auf mich kommt: der Herr rettet mich und ER hört meine Stimme. Ich bin Ihm vertraut und ER ist mir vertraut. Immer mehr und Schritt für Schritt spüre ich Seine göttliche Nähe. Gibt es etwas Größeres? Bitte Herr Jesus, erhalte mich bei Dir!

Leid

Inhalt

1

2

3

4

5

6

7

8

9

10

11

12

13

14

15

16

17

18

19

20

21

22

23

24

25

26

27

28

29

30

31

32

33

34

35

36

37

38

39

40

41

42

43

44

45

46

47

48

49

50

51

52

53

54

55

56

57

58

59

60

61

(Mit obiger Navigationsleiste kann innerhalb des ausgewählten Menüpunktes geblättert werden)


Wo ist Gott?


In Anbetracht des Hungers und der Kriege, der Ungerechtigkeiten und der Gewalt, der Kriminalität und der Massenarbeitslosigkeit fragen viele: "Wo ist Gott? Und warum lässt Er das alles zu?" - Ich verstehe diese Fragen, denn ich stelle mir sie manchmal selbst. Und ich möchte Gott auch manchmal fragen, warum es den Einen immer nur gut geht, ohne dass sie etwas dafür tun und andere sich abrackern und trotzdem ein Stück Brot für sie der reine Luxus ist. Aber tun wir Ihm damit Recht?

Mahatma Gandhi hat einmal ganz richtig festgestellt: "Die Erde hat genug für die Bedürfnisse aller, aber zu wenig für die Gier einiger!" Und daran ist sehr viel. Wir können die Menschen, die es auf der Welt gibt, ernähren, wenn wir als Reiche auf etwas Fleisch verzichten würden, wenn wir Biomasse nicht auf Feldern anbauen würden, die der Nahrungsproduktion dienen würden. Und es ist nicht Gott, der Kriege erklärt, der Bomben wirft, der hochrüstet, der Länder okkupiert, sondern wir als Menschen sind es! Kriege entstehen nicht, weil Gott sie will, sondern weil wir Menschen uns von Ihm abgewandt haben, weil Feldherren und Regierende als "die Großen" in die Annalen der Weltgeschichte eingehen wollen. Wir Menschen sind es, die ungerecht sind, manchmal, ohne es wirklich zu wollen, doch meistens, um uns selbst Vorteile zu verschaffen. Wir geben Gott die Schuld für unser eigenes Scheitern.

Dürfen wir Ihm die Verantwortung zuweisen, wenn uns Mißtrauen entgegen gebracht wird, weil wir gelogen und gestohlen haben? Die Politesse ist auch nicht Schuld daran, dass wir ein Bußgeld bekommen, weil wir den Parkscheinautomaten nicht benutzen. Der Staatsanwalt, der Richter und die Polizisten sind auch nicht dafür verantwortlich, wenn wir "in den Kahn" gehen, weil wir eine Bank überfallen haben. Krasse Beispiele, aber sie zeigen, wie es ist.

Gott kann nichts für meine Fehlentscheidungen. Und wenn wir nicht nach Ihm fragen, wenn es uns gut geht, warum klagen wir Ihn dann an, wenn es uns so richtig dreckig geht? Ist das fair?

Abgesehen davon lehrt mich meine Erfahrung, dass Gott da ist: Durch die ganze Bibel hinweg stellt sich Gott auf die Seite der Armen, der Fremdlinge, der Hungernden, der Witwen, der Waisen, der Verstoßenen. Jesus nennt sie die Geringsten Seiner Brüder. Gott lehrt uns, dass wir in der Verantwortung stehen für die, die sich selbst nicht helfen können.

In den Trauerphasen meines Lebens, in den Krisen meines Daseins bemerkte ich immer wieder Gott: Er stand neben mir am Grab meiner Mutter und weinte mit mir. Ihm hat es noch mehr weh getan als mir, wenn ich mal wieder Klassenkeile bekommen habe. Er schenkte mir Trost, wenn ich mich ausheulen musste, und Er hörte mir zu, wenn keiner für mich da war.

Gott ist neben den Trauernden, Er ist für die Entrechteten da, Er sieht, wenn Schwächere ausgebeutet werden. Er stärkte die Bürgerrechtsbewegung um Martin Luther King, Er möchte nicht, dass wir uns als Schwarze und Weisse sehen, sondern dass wir alle Geschwister werden in Christo.

Gott ist da, wo man Gutes tut, wo man Liebe übt, wo man solidarisch ist mit denen, die Hilfe brauchen.


(Autor: Markus Kenn)


  Copyright © by Markus Kenn, www.christliche-themen.de
  Dieser Inhalt darf unter Einhaltung der Copyrightbestimmungen kopiert und weiterverwendet werden


Ähnliche Artikel, Gedichte etc. auf www.christliche-themen.de:
Oh Gott, warum? (Themenbereich: warum Leid)
Warum? (Themenbereich: warum Leid)
Gott sieht das Herz (Themenbereich: Gottes Gerechtigkeit)
Sehnsucht nach Gerechtigkeit (Themenbereich: Gottes Gerechtigkeit)
Gottes Gerechtigkeit (Themenbereich: Gottes Gerechtigkeit)
Ein Mensch sieht, was vor Augen ist (Themenbereich: Gottes Gerechtigkeit)
Warnung vor der Sünde! (Themenbereich: Gottes Gerechtigkeit)
Ein trauriges Bild (Themenbereich: Warum Leid)
Infos, große Linklisten etc. auf www.bibelglaube.de zu weiteren Artikeln, Gedichten, Liedern usw.:
Themenbereich Leid
Themenbereich Gerechtigkeit



Jahreslosung 2026

Jahreslosung 2026

Gedicht zur
Jahreslosung 2026

Friede mit Gott finden

„Lasst euch versöhnen mit Gott!“ (Bibel, 2. Kor. 5,20)"

Dieses kurze Gebet kann Deine Seele retten, wenn Du es aufrichtig meinst:

Lieber Jesus Christus, ich habe viele Fehler gemacht. Bitte vergib mir und nimm Dich meiner an und komm in mein Herz. Werde Du ab jetzt der Herr meines Lebens. Ich will an Dich glauben und Dir treu nachfolgen. Bitte heile mich und leite Du mich in allem. Lass mich durch Dich zu einem neuen Menschen werden und schenke mir Deinen tiefen göttlichen Frieden. Du hast den Tod besiegt und wenn ich an Dich glaube, sind mir alle Sünden vergeben. Dafür danke ich Dir von Herzen, Herr Jesus. Amen

Weitere Infos zu "Christ werden"

Vortrag-Tipp: Eile, rette deine Seele!

Kurzbotschaft "Lass dich versöhnen mit Gott!"

Das Herz des Menschen
Das Herz des Menschen

Wie sieht es in IHREM Herzen aus?
Bekanntlich sagen Bilder mehr als 1000 Worte! In dem bekannten Klassiker
"Das Herz des Menschen"
mit verschiedenen Darstellungen, werden Sie auch Ihren Herzenszustand finden ...

Aktuelle Endzeit-Infos aus biblischer Sicht

Endzeit-Infos

"Matrix 4: Resurrections"
und die Corona-Zeit

Jesu Anweisungen an seine Brautgemeinde für die Entrückung (Lukas 21,25-36)

Wann wird die Entrückung sein bzw. wie nah sind wir der Entrückung?

Die Entrückung des Elia und die der Brautgemeinde

Corona Die vier apokalyptischen Reiter und die Corona-Zeit

Left Behind – Zurückgeblieben bei der Entrückung

Endzeitliche News

Fragen - Antworten

Mit welchem Kurzgebet ist ewiges Leben im Himmel erlangbar?

Was bedeutet „in Jesus Namen" bitten?

Was bedeutet das Fisch-Symbol auf manchen Autos?

Was sind die 7 heilsgeschichtlichen Feste?

Was war der "Stern von Bethlehem"?

Gottes Durchtragen

Spuren im Sand Auch Gotteskinder müssen Nöte durchstehen. Aber wo ist Gott und Seine Hilfe in schweren Zeiten?

Spuren im Sand

Gottesbotschaft
Bibel & Glauben
Christliche Gedichte und Lieder
Christliche Gedichte & Lieder
Christliche Themen

Christliche Lyrik

Christliche Kinderwebsite mit Kindergedichten und Spielen
Christliche Kinderwebsite
Tagesleitzettel, die tägliche Bibellese
tägliche Bibellese
Christen heute
Christen heute
Christliche Unternehmen stellen sich und ihre Leistungen vor
Christliches Branchenverzeichnis
Web-Verzeichnis zum biblisch-christlichen Glauben
Christliches Web-Verzeichnis