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Denn ihr seid bis jetzt noch nicht zu der Ruhe und zu dem Erbteil gekommen, das der HERR, dein Gott, dir gibt.
5. Mose 12,9
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Ruhe geben kann allein
Jesus, Gottes Sohn,
der uns alle ladet ein
vor des Himmels Thron
zur wahren Ruh.
Wer den Ruf vernommen hat,
dringe ein zur Gottesstadt:
Gott ist die Ruh.
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Frage:
Wie kann ich bloß zur Ruhe kommen?
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Zum Nachdenken: Gott selbst führt sein Volk in das verheißene Land. Auch mich hat ER in Seine Nachfolge geführt.
Aber was passiert jetzt? Ich bin immer noch und immer wieder unruhig. Muss ich selbst noch etwas tun? Oder kann ich meine Wege nicht weiter selbst bestimmen und kann ich mich überhaupt auf Gott allein verlassen?
Oh, was bin ich doch für ein Narr! Gott selbst hat alles für mich getan und ER tut und will es auch weiterhin. Darauf will ich mein Vertrauen setzen und ich will zur Ruhe kommen bei Ihm. Ganz bewusst will ich Seine Ruhe finden. Im Alltag strecke ich mich nach Ihm aus; gerade auch in und nach stressigen Zeiten; indem ich mich ganz konzentriere und Seine Nähe spüre durch und in Seinem Wort und in stiller Dankbarkeit an Seinem Herzen verweile. Ich brauche es, damit ich Kraft schöpfen kann für die Wirren in meinem Leben. |
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| Gott ruft zur Umkehr
Ich plagte euch mit dürrer Zeit und mit Brandkorn; so fraßen auch die Raupen alles, was in euren Gärten und Weinbergen, auf euren Feigenbäumen und Ölbäumen wuchs; doch bekehrtet ihr euch nicht zu mir, spricht der HERR.... Amos 4, 9-13 (Luther 1912) |
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Oft fragen wir uns, warum Gott das Leid zulässt: Schließlich ist Er barmherzig, Er liebt die Menschen und ist allmächtig. Wir Menschen aber haben einen freien Willen und sind deshalb keine Marionetten. Gott möchte ja auch keine Marionetten haben, die wie Roboter nur das tun können, was man ihnen vorgibt, sondern unsere Liebe. Lieben können Marionetten und Computer beim besten Willen nicht.
Durch unseren freien Willen entscheiden wir Menschen uns oft für das Böse. Gott aber kann in Seiner Gegenwart das Böse, die Sünde also, nicht zulassen. Er ist viel zu heilig, als dass Er in Seiner Gegenwart auch nur die aller kleinste Sünde zulassen könnte. Er sieht, wie wir durch unsere Boshaftigkeit auf unser Verderben zusteuern. Gott möchte aber nicht, dass wir verloren gehen: Deshalb lässt Er Leid zu, deshalb straft Er uns. In Vers 9 beschreibt Amos, dass Er Sein Volk mit Dürre, Brandkorn und Raupen strafte, sich aber Israel nicht bekehrt hat. Er beschreibt noch weitere Strafgerichte, und doch die mangelnde Bereitschaft Seines Volkes, zu Ihm umzukehren. Dabei möchte Gott - wie in Vers 12 beschrieben - uns begegnen, und Er lässt uns nicht im Unklaren über Seine Werke.
Schließlich hat Gott uns die Bibel, Sein lebendiges Wort, geschenkt, damit wir erfahren, was Gott von uns erwartet, was Er will und was Er vorhat. Wir können uns also nicht damit herausreden, dass wir von nichts gewusst haben: Wer nicht weiß, was Gott vor hat, der ist selbst in Schuld. Es steht uns schließlich frei, Gottes Wort zu lesen und im Gebet zu fragen, was Er uns damit konkret sagen möchte. Und es liegt an uns, umzukehren zu Gott und dadurch gerettet zu werden oder uns gegen eine Umkehr zu entscheiden und dadurch verloren zu gehen.
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(Autor: Markus Kenn) |
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