Leid

Artikel verschiedener Autoren über den biblisch-christlichen Glauben

Tagesleitzettel - die tägliche Bibellese vom 10.03.2026

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Vorsicht: dem Hochmütigen widersteht Gott!

Und was besitzt du, das du nicht empfangen hast? Wenn du es aber empfangen hast, was rühmst du dich, als ob du es nicht empfangen hättest?

1. Kor. 4,7

Gott gehört allein die Ehre,
jeden Tag und immer wieder.
Er befiehlt die Himmels Heere
und sie fallen vor Ihm nieder.

Frage: Gibt es Grund auf eigene Leistungen (schöne Dichtungen oder Reden, Spendenhöhe etc.) stolz zu sein. Dürfen wir Würdigung `unserer` Verdienste erwarten?

Zur Selbstprüfung: Viele ihrer Werke unterzeichneten die genialen Komponisten Johann Sebastian Bach und Georg Friedrich Händel mit `Soli Deo Gloria` d.h. `Gott allein sei die Ehre!`. Sie wussten wem die Ehre ALLEINE(!) gebührt. Überdies sagte Jesus in Lukas 12,48 `wem viel gegeben ist, bei dem wird man viel suchen; und wem viel anvertraut ist, von dem wird man desto mehr fordern` und nach Lukas 17,9 sollen wir sagen: `Wir sind unnütze Knechte; wir haben getan, was wir zu tun schuldig waren!`
Ob Gaben, Geld, Besitz etc.: Alles verdanken wir nicht nur Gott, sondern sollen es als `Schuldigkeit` für Gott einsetzen - und dabei auch unsere Sündhaftigkeit und Abhängigkeit von Gottes Gnade nie vergessen! Demut und geistliche Früchte sind DAS Erkennungszeichen wahrer Gotteskinder (Matth. 7,16) - nicht die Werke! Lasst uns alles in Demut (Matth. 23,12), Dankbarkeit (Eph. 5,20) etc. zu Gottes Ehre tun!

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Auf Gott selbst in schweren Krisen vertrauen!



Siehe, du hast viele unterwiesen und lässige Hände gestärkt;...

Hiob 4, 3-6 (Luther 1912)


Als ich diesen kurzen Abschnitt las, dachte ich gleich an mich selbst: Nicht, weil ich ein guter Unterweiser wäre und lässige Hände gestärkt hätte, nicht, weil ich tröstende Reden halten und jemanden gut aufrichten und trösten könnte, aber ich erschrecke sehr schnell, wenn mich ein Schicksalsschlag trifft und werde weich. Solange ich selbst nicht betroffen bin, kann ich sehr gut überflüssige Kommentare abgeben und bin dann ziemlich kleinlaut, wenn es mich trifft. - Vielleicht ist mir deshalb Petrus auch so sympathisch. Allerdings ist hier meine "Klappe" auch grösser; dafür kann ich noch schneller kneifen.

Hiob war da schon besser: Er hat viele unterwiesen und gestärkt, er hat die Gefallenen aufgerichtet und denen Mut gemacht, die weichen Knien zu ihm kamen, ja, Hiob war den Witwen ein Versorger und den Waisen wie ein Vater; er schaute also nicht weg, wenn er irgendwo Not sah, sondern handelte.

Doch nun war der gerechte Hiob - und er war wirklich ein frommer und gottesfürchtiger Mann - ganz schön in der Krise. Das Schicksal hatte ihn heftig gebeutelt: Dass sein ganzes Vermögen und auch seine Existenz weg gebrochen war, dürfte für ihn das kleinere Übel gewesen sein: Schließlich hatte er auch Knechte verloren und all seine Kinder. Ich weiß nicht, wie schrecklich sich Eltern fühlen, die ein Kind verlieren, ich weiß nur, dass es ein ganz schreckliches, furchtbares Gefühl ist, dass alle Eltern traumatisiert. In aller Regel brauchen Eltern professionelle Hilfe, um den Schmerz zumindest einigermaßen verkraften zu können.

Dennoch hat Hiobs Freund recht, wenn er darauf hinweist, dass man stets auf Gott schauen soll, selbst in schweren und schwersten Schicksalsschlägen. Das ist nicht leicht, wenn es einen sehr hart getroffen hat. Dann zweifelt man an seinen Glauben und fragt sich nach dem Sinn. In solchen Situationen stellt sich jeder die Frage, warum Gott das zulässt. Auch der König David kannte die Verzweiflung und ging damit zu Gott und fragte, wie lange Gott denn noch warten würde, bis Er eingreift. Gerade in für uns aussichtslosen Situationen erscheint es uns so, dass Gott uns warten lässt. Das ist eine sehr harte Probe für unseren Glauben.

Trotzdem können wir sicher sein, dass Gott selbst und gerade in den allerschwersten Stunden unseres Lebens bei uns ist, und wenn ich auf mein Leben zurückschaue, so wird mir immer wieder bewusst, dass Gott mir gerade in den dunkelsten Stunden meines Lebens am Nächsten war. Letztendlich brachte mich ein großer Gewissenskonflikt und eine damit verbundene Verzweiflung dazu, Jesus als meinen ganz persönlichen Retter und Erlöser anzunehmen, und die finsteren Täler, die ich durchschritt - in der Regel durchschritt ich sie durch eigene Schuld und eigenes Versagen -, haben mein Vertrauen in Gott gestärkt. Ich bezweifle, dass ich zu Gott gekommen wäre, wenn jener Gewissenskonflikt und die damit verbundene Verzweiflung nicht da gewesen wären.

Letztendlich dürfen wir uns sicher sein, dass wir, wenn wir einmal im Vaterhaus, in unserer ewigen Heimat sein werden, all unser Leid in der Herrlichkeit Seines Königreichs verblasst. Diese Gewissheit lässt uns unser Leid leichter ertragen, und in dieser Gewissheit ist es auch möglich, Andere zu stärken. Gläubige mit schweren Schicksalsschlägen haben oft diejenigen getröstet, die eigentlich eigens dafür zu Besuch gekommen sind, den Gläubigen zu stärken und zu trösten. Die Verbindung mit Gott, die lebendige Beziehung zu Ihm lässt uns selbst schwerste Krisen durchstehen, und wir dürfen wissen, dass Gott uns keine Bürde auflegt, die wir nicht tragen könnten.


(Autor: Markus Kenn)


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