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Und nun, Herr, sieh an ihre Drohungen und gib deinen Knechten, dein Wort mit aller Freimütigkeit zu reden.
Apostelgeschichte 4,29
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O komm, du Geist der Wahrheit,
und kehre bei uns ein,
verbreite Licht und Klarheit,
verbanne Trug und Schein.
Gieß aus dein heilig Feuer,
rühr Herz und Lippen an,
daß jeglicher Getreuer
den Herrn bekennen kann.
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Frage:
Kann ich Gottes Botschaft freimütig weitergeben?
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Zum Nachdenken: Auch heute ist die wahre Gemeinde Jesu Christi bedrängt. Es sind so viele falsche Wahrheiten unterwegs, auch in Gemeinden. So manche Beiträge im Internet verfälschen das wahre Evangelium, die frohe Botschaft. Durch KI gesteuerte Falschaussagen über den wahren Glauben führen in die Irre.
Was soll ich beten? Dass ich bewahrt werde und durch Anfechtungen hindurch komme? Ich bin ein Kind Gottes und stehe als Knecht in der Verantwortung, freimütig die frohe Botschaft Jesu Christi zu bekennen und zu verbreiten. Ich bete zu Jesus, dass ER jeden Dienst segnen möge. Ich bete, dass ER mich führt und leitet, Zeugnis zu geben von Seiner Liebe. Und ich bete, dass ER mir zur rechten Zeit meinen Mund öffnet, um von IHM zu reden, in aller Demut und Zurückhaltung. Dazu helfe mir Gott. |
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| Das höchste Gebot
Und es trat zu ihm der Schriftgelehrten einer, der ihnen zugehört hatte, wie sie sich miteinander befragten, und sah, daß er ihnen fein geantwortet hatte, und fragte ihn: Welches ist das vornehmste Gebot vor allen?... Markus 12, 28-34 (Luther 1912) |
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Der Schriftgelehrte hatte gehört, dass Jesus gut geantwortet hatte und war sich sicherlich im Klaren darüber, dass Jesus die Vollmacht der Lehre hatte, denn als Schriftgelehrter wusste er genau, was in den göttlichen Überlieferungen steht. Deshalb wandte sich der Schriftgelehrte an Jesus und fragte Ihn nach dem höchsten Gebot. Jesus wies ihn auf die Gottesliebe aus ganzer Kraft, ganzem Verständnis, ganzer Seele und von ganzem Gemüt hin und zu der Liebe zum Nächsten wie der zu sich selbst hin; beide Gebote sind gleichwertig. Der Schriftgelehrte wusste und antwortete, dass diese beiden Gebote mehr sind als alle Brand- und Schlachtopfer. Damit war der Schriftgelehrte wirklich nicht mehr weit entfernt vom Reiche Gottes; ob er den kleinen Schritt dahin noch getan hat, wissen wir nicht, ich hoffe es aber.
Und wirklich: Liebe ist das höchste aller Gebote, das vornehmste und beste zugleich: Ohne Liebe ist alles wert- und zwecklos, dann wird das Halten der Gebote zur Pflichtübung, der Gottesdienstbesuch und die Bibellese zur oberflächlichen Beschäftigung ohne Tiefgang. Ohne Liebe können wir nicht leben, ohne Liebe gehen wir kaputt, ohne Liebe wird alles - auch die Tugenden - letztendlich destruktiv.
Wie wichtig Liebe ist, hat sich am unmenschlichen Experiment eines Königs gezeigt, der wissen wollte, was die Ursprache der Menschen ist: Latein, hebräisch oder griechisch. Dafür hat er Säuglinge ausgesondert, die alles an Nahrung, Flüssigkeit und Versorgung bekamen, was ein Mensch brauchte, nur keine menschliche Zuwendung. Die Babys starben.
Auch die Forschung hat längst herausgefunden, dass Kinder dort am besten gedeihen, wo Liebe herrscht: Bereits Ungeborene spüren, ob sie Wunschkinder sind oder nicht. Geliebte Kinder werden zu starken Persönlichkeiten mit Rückgrat und Sicherheit. Sie bestehen das Leben leichter als solche, die von ihren Eltern nicht ausreichend oder gar nicht geliebt werden.
Management by love ist deshalb eine neue Managementmethode, die ein Hotelier entwickelt hat: Seine Mitarbeiter kommen gerne zur Arbeit, selbst wenn sie sich mal nicht so gut fühlen. Die Produktivität ist höher, die Krankheitsausfälle geringer, die Motivation der Mitarbeiter ist sehr hoch, was sich natürlich positiv auf Umsatz und Gewinn auswirkt.
Liebe ist auch des Gesetzes Erfüllung, und Jesus sagt in Johannes 14, 21: "Wer meine Gebote hat und hält sie, der ist's, der mich liebt. Wer mich aber liebt, der wird von meinem Vater geliebt werden, und ich werde ihn lieben und mich ihm offenbaren." Wenn wir Gott lieben, dann halten wir mit Freuden Seine Gebote, die uns selbst zum Segen werden. Und wenn wir unseren Nächsten lieben, dann sehen wir auch seine Sorgen und Nöte genauso wie seine Hoffnungen und Sehnsüchte. Das Verständnis für uns selbst und für andere wird durch die christliche Nächstenliebe grösser. Leben wir diese Liebe aus, es wird uns und den Anderen gut tun.
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(Autor: Markus Kenn) |
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Bekanntlich sagen Bilder mehr als 1000 Worte! In dem bekannten Klassiker "Das Herz des Menschen" mit verschiedenen Darstellungen, werden Sie auch Ihren Herzenszustand finden ...
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