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Denn der HERR, dein Gott, hat dich in allem Tun deiner Hand gesegnet. Er gab acht auf deine Wanderung durch diese große Wüste: Diese vierzig Jahre ist der HERR, dein Gott, mit dir gewesen; es hat dir an nichts gemangelt.
5. Mose 2,7
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Jesu, geh voran
auf der Lebensbahn,
und wir wollen nicht verweilen,
Dir getreulich nachzueilen.
Führ uns an der Hand
bis ins Vaterland!
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Frage:
Wie kommt mir das Wandern auf dieser Welt vor?
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Zum Nachdenken: Israel war lange Zeit in der Wüste unterwegs. Gott selbst hat Sein Volk geführt und geleitet. ER kannte alle Beschwernisse und ER kannte das Ziel. Gott selbst hat Sein Volk versorgt.
Ich selbst erlebe die gegenwärtige Zeit hier auf Erden als eine sehr belastende Pilgerreise. Dunkle Täler führen mich an die Grenze des Erträglichen. Mitmenschen machen mir zu schaffen; irdische Ängste und Nöte umfangen mich. Aber so wie Gott mit Seinem Volk einen Plan verfolgt, möchte auch ich auf Gottes Zusagen vertrauen. Dafür muss Er mir durch Jesus Christus offenbaren wie groß und einzigartig Seine Liebe zu mir ist. Obwohl ich es doch eigentlich gar nicht wert bin von Ihm geliebt zu werden. Aber zaghaft öffne ich mein Herz für Ihn, dass ER mir seine Liebe, die mitträgt, immer neu zeigt. Danke, Vater im Himmel. |
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| Gebote schützen!
Mein Kind, bewahre die Gebote deines Vaters und laß nicht fahren das Gesetz deiner Mutter. Binde sie zusammen auf dein Herz allewege und hänge sie an deinen Hals, wenn du gehst, daß sie dich geleiten; wenn du dich legst, daß sie dich bewahren; wenn du aufwachst, daß sie zu dir sprechen. Denn das Gebot ist eine Leuchte und das Gesetz ein Licht, und die Strafe der Zucht ist ein Weg des Lebens, auf daß du bewahrt werdest vor dem bösen Weibe, vor der glatten Zunge der Fremden. Sprüche 6, 20-24 (Luther 1912) |
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Viele sehen in den Geboten Gottes Einengung, Bevormundung und die Einschränkung persönlicher Freiheiten, denn von Natur aus neigen wir Menschen dazu, alles besser wissen zu wollen. In dieser Hinsicht sind wir wie pubertierende Jugendliche, die meinen, dass "die Alten" sowieso nicht wissen, was Sache ist. Im Grunde verhalten wir uns also wie kleine Kinder, die behaupten, sie könnten es alleine und dann, wenn sie nicht weiterkommen, rufen: "Papa, Mama: Helft mal!"
Die Gebote Gottes allerdings dienen nicht dazu, uns Freiheiten zu nehmen, sondern uns die Freiheit zu schenken! Letztendlich ist es doch so, dass die Sünde uns gefangen nimmt, in dem sie immer wieder neue Sünden gebiert. Eine Lüge bringt viele andere Lügen hervor, weil man sich davor schützen möchte, der Unaufrichtigkeit überführt zu werden; am Ende weiß man dann selbst nicht mehr, wo die Wahrheit aufhört und die eigene Fantasie anfängt. Besonders Angeber, die mit dem protzen, was sie alles haben und damit prahlen, was sie alles können, bemerken oft nicht, dass sie sich der Lächerlichkeit preisgeben.
Ich erinnere mich dabei an meine Bundeswehrzeit, in der so mancher Kamerad damit prahlte, wie reich seine Eltern und Großeltern sind und was er so alles zugesteckt bekommt, von dem eigenen Ersparten mal ganz abgesehen und den Provisionen, die man durch irgendwelche privaten Verkaufsaktivitäten einnimmt: Allerdings fiel bei diesen Kameraden auf, dass sie beständig Zigaretten schnorrten und sich den Kaffee während der Natopause im Mannschaftsheim nicht leisten konnten. Später habe ich einen Kollegen kennen gelernt, der damit prahlte, einen dicken Audi in der Garage stehen zu haben und damit protzte, 50.000 Euro auf einem Sparbuch zu haben. Nebenbei arbeitete er angeblich in verschiedenen Betrieben, wo er sich angeblich ein gutes Zubrot verdiente: Davon einmal abgesehen würde ihm sein Bruder viele Lebensmittel zustecken, die dieser aus einem lebensmittelverarbeitenden Betrieb mitholen dürfe. Besagter Kollege war allerdings beständig pleite und wurde verspottet.
Da ist die Einhaltung der Gebote Gottes zweifelsohne wesentlich besser: Wer sich auf sie verlässt, weiß, dass er nicht zu prahlen braucht. Wer aufrichtig und ehrlich ist, kann sich zudem ein schlechtes Gedächtnis leisten. Und wer die Alten ehrt, wird von deren Erfahrungen profitieren und eine Menge Fehler vermeiden. Auch Sanftmut und Friedfertigkeit bringen einen erheblich weiter als Aggression und Streitsucht.
Aus eigener Erfahrung weiß ich, wie gefährlich es ist, Gottes Gebote zu übertreten. Meine Mutter war nämlich zutiefst abergläubig und vertraute Astrologen und Kartenlegerinnen, was sie beinahe einen Suizid begehen ließ. Wer sich auf das brüchige Eis des Okkultismus begibt, spielt nicht nur mit der eigenen seelischen Gesundheit, sondern befindet sich mit Vollgas auf dem breiten Weg zur Hölle. Der Teufel reibt sich die Hände, wenn wir statt auf Gott zu vertrauen uns in die Abhängigkeit der verlogenen Prognosen irgendwelcher Hokuspokustanten begeben. Das, was als vermeintlicher Spaß beginnt, endet stets in einer persönlichen Tragödie. Es liegt an uns, Gottes Geboten zu folgen und uns vor den gefährlichen Konsequenzen der Sünde zu schützen.
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(Autor: Markus Kenn) |
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