Gebote Gottes

Artikel verschiedener Autoren über den biblisch-christlichen Glauben

Tagesleitzettel - die tägliche Bibellese vom 28.01.2026

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Gottes Züchtigungen annehmen

Horch! Der HERR ruft der Stadt zu - Rettung ist es, deinen Namen zu fürchten: Hört, was die Zuchtrute ist und wer es so bestimmt hat!

Micha 6,9

Ach Gott, verlaß mich nicht!
Ich ruf aus Herzensgrunde;
Ach Höchster, stärke mich
in jeder bösen Stunde.
Wenn mich Versuchung plagt
und meine Seel anficht,
so weiche nicht von mir;
ach Gott, verlaß mich nicht!

Frage: Wieso gefallen mir Gottes Züchtigungen nicht?

Zum Nachdenken: Wenn ich Zeiten durchlebe die mir sehr weit weg scheinen von der Gegenwart und Liebe Gottes, dann hadere ich mit mir selbst. Ich wühle mich im Selbstmitleid und mir geht es gar nicht gut. Es sind Zeiten, in denen ich angegriffen werde; in denen mich die Pfeile des Teufels treffen; gerade auch im engsten Kreis meiner Mitmenschen, bei der Arbeit und durch Umstände in der Welt.
In diesen Lebensphasen muss ich lernen, ganz bewusst Gott zu vertrauen. Ich muss mich vor Ihm beugen, denn Seine Züchtigungen soll ich annehmen. Ich darf nicht nach eigenen Lösungen suchen, sondern soll ausharren in der Nähe Gottes. Er wird es wohl machen. Das ist schwer, sehr schwer. Aber sollte Gott mich zu Fall bringen? ER ist doch ein liebender Gott. ER liebt mich bedingungslos, ER bringt mich durch diese dunklen Täler hindurch. Ich danke meinem Gott, dass ER mich bewahrt bis in alle Ewigkeit.

Gebote Gottes

Inhalt

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Gott fordert Ehrlichkeit



Du sollst kein falsch Zeugnis reden wider deinen Nächsten.

2.Mose 20,16, vgl. 5.Mose 5,20 (Luther 1912)


Das ist's aber, was ihr tun sollt: Rede einer mit dem andern Wahrheit, und richtet recht, und schafft Frieden in euren Toren.

Sacharja 8,16

Lüget nicht untereinander; zieht den alten Menschen mit seinen Werken aus.

Kolosser 3,9

Selbst in der heutigen Zeit bezeichnen die Menschen Ehrlichkeit als ein hohes Gut, als eine dringend erforderliche Tugend. Die Politikverdrossenheit unserer Tage hat ja auch sehr viel damit zu tun, dass Politiker als unehrlich wahrgenommen werden, und wir alle erleben in unserem Alltag immer wieder, welche negativen Konsequenzen selbst eine kleine Lüge haben kann. Auf jeden Fall ist es ärgerlich, wenn eine Verabredung leichtfertig nicht eingehalten wird, wenn man Geliehenes nicht oder in einem beschädigten Zustand wieder bekommt, wenn Versprechungen nicht eingehalten werden.

Auch innerhalb von Familien kommt es zu Streitigkeiten, wenn Lüge herrscht, und wir dürfen nicht vergessen, dass auch Ehebruch eine Form der Lüge ist, genauso wie Diebstahl, das Verschweigen wichtiger Tatsachen oder Betrug und Steuerhinterziehung. Wir dürfen uns nicht damit heraus reden, dass es bei uns selbst sich um Kleinigkeiten handelt: Kleinvieh macht auch Mist und läppert sich zu einem großen Haufen zusammen.

Es geht letztendlich nicht allein um die ganz großen Sünden, um die ganz großen Lügen, sondern um das Prinzip: Entweder man ist ehrlich oder man ist es nicht. So, wie man sich an frühes Aufstehen, an das Rauchen und andere Dinge gewöhnen kann, kann man sich auch an das Lügen gewönnen: Die Lügen werden dann immer grösser, weil man immer mehr das Gefühl für Aufrichtigkeit und Wahrhaftigkeit verliert.

Jede Lüge gebiert mehrere neue Lügen, um die erste zu verdecken. Damit zerstören wir nicht nur unser Gewissen gegenüber der Ehrlichkeit als solcher, sondern auch gegenüber den anderen Geboten: Letztendlich verlieren wir unsere Ethik, unsere Moral insgesamt. Alle Völkermorde begannen und beginnen mit Lügen, und das erste Opfer eines jeden Krieges ist die Wahrheit.

Uns selbst schaden wir durch Lügen ebenfalls: Wenn wir nämlich unsere Lügen oft genug wiederholen, dann glauben wir irgendwann selbst daran. Wir verlieren also durch regelmäßiges Lügen den Bezug zur Wahrheit und werden daher unrealistisch. Lügner werden nicht selten zu Fantasten, die nicht mehr zwischen Wunschdenken und Wahrheit unterscheiden können.

Das hat schlechte Auswirkungen auf das weitere Leben: Wer durch Lügerei in einer Märchenwelt gefangen ist, kann keine richtigen Entscheidungen treffen. Falsche Entscheidungen führen uns dadurch auf falsche Wege bis dann irgendwann das Kartenhaus der Lüge in sich zusammen fällt. Viele Existenzen sind durch Lügen schon vernichtet worden: Reiche Damen, die auf Heiratsschwindler herein gefallen sind, Wohlhabende, die windigen Finanzverwaltern auf den Leim gegangen sind, kleine Handwerksbetriebe, denen man die Rechnungen nicht zahlte. Hinter diesen Opferzahlen stecken Menschen, die leiden. Das Schlimmste ist oft nicht das verlorene Geld oder die verlorene Existenz, sondern der Missbrauch des Vertrauens, das große seelische Schäden hervor ruft.

Und wir zahlen drauf, weil es Menschen gibt, die Versicherungen betrügen, in Läden oder an ihren Arbeitsplätzen stehlen, weil Steuern hinterzogen werden, weil Schwarzarbeit blüht, weil Sozialmissbrauch betrieben wird. Alles das geht entweder in die Prämien und Preise ein, oder der Staat kann bestimmte Dienstleistungen nicht mehr erbringen, obwohl er die Steuern erhöht, weil trotzdem das Geld fehlt.

Wahrhaftigkeit hat dagegen sehr viele Vorteile: Wer ehrlich ist, kann sich z. B. ein schlechtes Gedächtnis leisten, weil er nicht aufpassen muss, sich zu widersprechen. Doch es geht um mehr: Der Ehrliche ist in Wirklichkeit nicht der Dumme, sondern der, der sich Vertrauen erwirbt. Man lässt niemanden in sein Haus, zumindest nicht unbeaufsichtigt, von dem man weiß, dass er stiehlt. Derjenige, von dem man weiß, dass er ehrlich ist, kommt nicht in Verdacht, wenn irgendwo gestohlen wird. Vertrauenswürdigkeit gehört zur besten Empfehlung von Privatpersonen und Betrieben.

Bei Kindern kann man es sehr gut beobachten: Die Kinder, deren Eltern ihnen Ehrlichkeit vorgelebt haben, sind im Allgemeinen sicherer im Umgang mit anderen Menschen. Und sie lernen, für das einzustehen, was sie angestellt haben, im Guten wie im Schlechten.

Zu guter Letzt: Die schlimmste Wahrheit ist immer noch besser als die schönste Lüge!


(Autor: Markus Kenn)


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