Gebote Gottes

Artikel verschiedener Autoren über den biblisch-christlichen Glauben

Tagesleitzettel - die tägliche Bibellese vom 06.04.2026

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Jesus lebt und wird seine Gemeinde holen

Und siehe, da kam die Herrlichkeit des Gottes Israels von Osten her, und seine Stimme war wie das Rauschen großer Wasser, und die Erde wurde von seiner Herrlichkeit erleuchtet. … Und die Herrlichkeit des HERRN kam zu dem Haus des Tempels, auf dem Weg durch das Tor, das nach Osten gerichtet war.

Hesekiel 43,2+4

Jesus lebt und mit ihm auch wir,
dies gilt Gotteskinder schon hier,
doch vor allem wird Er bald kommen
zu sich zu holen die wahrhaft Frommen.
Lasst uns Seinem Kommen entgegensehen
und im Herzen Ihm entgegen gehen!

Frage: Die Bibel ist ein Buch voller Symboliken bei Zahlen, Gegenständen - und auch Himmelsrichtungen. In welche Richtung sollen wir (geistlich) schauen - und was hat das mit Ostern zu tun?

Welche Freude: Ostern (Easter) ist von Osten (east) abgeleitet. So wie Synagogen in der Regel nach Osten ausgerichtet wurden, so auch damals Kirchengebäude: Man kam vom Westen (Welt) in Richtung Osten (zu Gott hin). Orient (lat. oriens = `aufgehende Sonne` = Gott; Psalm 84,12) leitet sich von Osten ab und `Orientierung` gibt der Blick nach Osten (Orient) bzw. zu Gott und Seinem Wort!
So wie die Herrlichkeit Gottes im Tausendjährigen Reich von Osten her kommen wird, so auch Jesu Kommen (Matth. 24,27).
Ostern steht für Jesu Wort: `weil ich lebe, sollt auch ihr leben!` (Joh. 14,29). Entsprechend kam am Ostermorgen nicht nur Jesus aus dem Grab, sondern auch Heilige (Matth. 27,53), welche nach Jerusalem kamen. Genauso die kommende Totenauferstehung aller Heiligen, welche (incl. uns) zum neuen Jerusalem entrückt werden (1.Thess. 4,16-17)!
Lasst uns geistlich den Blick nach Osten/Ostern gerichtet halten, denn Jesu Kommen ist nah! Maranatha!

( Link-Tipp zum Thema: odysee.com/@efkriedlingen:a/2026-04-05:1 )

Gebote Gottes

Inhalt

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Abrahams Schuld gegen Abimelech



Abraham aber zog von dannen ins Land gegen Mittag und wohnte zwischen Kades und Sur und ward ein Fremdling zu Gerar....

1. Mose 20, 1-18 (Luther 1912)


Abraham zog ins Südland und wohnte zwischen Kadesch und Schur als Fremdling. Fremdlinge lebten damals in einem mehr oder minder rechtsfreiem Raum: Waren die Verantwortlichen, also die Statthalter, die Fürsten oder der König einem nicht wohl gesonnen, dann wurde man verjagt oder vielleicht sogar getötet. Jedenfalls musste man als Fremdling sehr kleine Brötchen backen.

Das wusste Abraham, der ja nach seinem Auszug aus seinem Vaterhaus stets als Fremdling gelebt hatte; er fürchtete sich daher vor dem König Abimelech und sagte, seine Frau Sara sei seine Schwester: Damit hatte er nicht einmal gelogen, denn Sara war ja tatsächlich seine Halbschwester, doch Abraham verschwieg die Tatsache, dass Sara zugleich seine Frau war. Geschwisterehen waren damals durchaus üblich, allein schon, weil die Bevölkerungszahl damals sehr viel geringer gewesen ist als heute. Zudem waren die Gene der Menschen noch nicht degeneriert wie in unseren Zeiten, sodass Gendefekte bei den eigenen Kindern weitestgehend ausblieben und nicht stärker auftraten als beim Nachwuchs von Menschen, die nicht miteinander verwandt sind.

Beinahe hätte Abimelech - wenn auch unbewusst und ungewollt - Ehebruch begangen. Gott, der von Abimelechs Redlichkeit und Abrahams Unaufrichtigkeit wusste und natürlich auch jetzt und Ewigkeit weiß und wissen wird, mahnte den König davor, diese Sünde zu begehen. Das zeigt mehrere Dinge, die uns helfen, unser Verhalten zu korrigieren.

Das Erste ist, dass Halbwahrheiten stets eine ganze Lüge sind. Es hat zwar gestimmt, dass Sara Abrahams Schwester ist, aber Abraham hätte nicht verschweigen dürfen, dass sie seine Frau ist. Durch dieses Verschweigen hätte er den König fast in eine tiefe Schuld gestürzt, die vor Gott ein todeswürdiges Vergehen ist, nämlich den Ehebruch. Wir haben also eine Mitverantwortung für das, was geschieht, wenn wir nicht die ganze Wahrheit sagen.

Dies ist ja auch vor Gerichten so: Wir dürfen von der Wahrheit nichts verschweigen und dürfen ihr nichts hinzufügen. Wir müssen vor Gericht, wenn wir dort aussagen, die volle Wahrheit und nichts als die Wahrheit sagen. Wer das als Zeuge nicht tut, macht sich selbst dann strafbar, wenn er nicht vereidigt ist. Den Betreffenden kann man wegen Falschaussage, wegen Irreführung der Justiz und unter Umständen wegen Meineid belangen.

Verständlicherweise ist Abimelech davon nicht begeistert: Wenn wir einen Fehler machen oder selbst eine Falschinformation herausgeben, weil wir nicht richtig informiert worden sind, dann sind wir auch wütend. Wer lässt sich gern schon in den Senkel dafür stellen, dass er dem Chef falsche Zahlen vorlegt, nur weil ein Kollege es nicht für nötig hält, das Kassenbuch sorgfältig zu führen oder die Inventur schlampig zu erledigen?

Abimelech reagiert jedoch nach Gottes Willen; er schläft nicht mit Sara und begeht keinen Ehebruch, doch er nimmt sich Abraham vor und sagt ihm in angenemessener Form die Meinung. Abraham findet hier den Mut, nichts zu leugnen, nichts abzustreiten und zu gestehen, dass er Angst hatte und feige war.

Für mich ist es einerseits tröstlich zu erfahren, dass auch ein so großer Glaubensheld wie Abraham nicht vollkommen gewesen ist, andererseits ist es für mich wichtig zu sehen, dass man, wenn man schon Fehler und Sünden begeht, auch dazu stehen sollte und nichts zu beschönigen versucht. Letztendlich lügt man sich doch selbst nur in die Tasche, wenn man die eigene Schuld zu relativieren versucht und sich über kurz oder lang selbst davon überzeugt, korrekt gehandelt zu haben und Anderen die eigene Schuld und das eigene Versagen in die Schuhe zu schieben. Wenn ich in der Schule nicht für eine Klassenarbeit oder in der Ausbildung nicht für die Abschlussprüfung gelernt habe, dann sind nicht die bösen Lehrer und nicht die schlechten Ausbilder daran schuld, dass man mir ein "ungenügend" oder "durchgefallen" attestiert. Wenn ich mich nicht an die Verordnungen des Arztes halte, dann ist er auch nicht schuld daran, dass ich kränker statt gesund werde.

Es lehrt mich auch, dass man mit Gott und mit den Menschen wieder ins Reine kommen kann und kommt, wenn man zugibt: "Ja, ich habe hier falsch gehandelt, dies und jenes waren meine Motive. Das war von mir mies. Ich bitte um Verzeihung und werde Jesus bitten, mich hierin zu verändern." Zugleich lehrt es mich aber auch, Anderen zu vergeben, die mir gegenüber falsch gehandelt haben. Das geschieht ja auch nicht immer ganz bewusst, und manchmal ist es sogar gut gemeint. Nur wenn ich zu vergeben bereit bin, wird man auch mir vergeben. Warum sollte mir ein Anderer meine Lüge vergeben, wenn ich ihm den Apfel, den er mir geklaut hat, noch in tausend Jahren vorhalte?

Auch mit dieser Geschichte hat Gott in mein Leben herein gesprochen. Bestimmt wird der Leser, wenn er darüber nachdenkt, bemerken: "Diese Geschichte ist mehr als ein historischer Bericht, sie hat auch sehr viel mit mir und meiner Lebenswirklichkeit zu tun."


(Autor: Markus Kenn)


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Meine Hammerschläge auf Deine Kreuzesnägel!

Friede mit Gott finden

„Lasst euch versöhnen mit Gott!“ (Bibel, 2. Kor. 5,20)"

Dieses kurze Gebet kann Deine Seele retten, wenn Du es aufrichtig meinst:

Lieber Jesus Christus, ich habe viele Fehler gemacht. Bitte vergib mir und nimm Dich meiner an und komm in mein Herz. Werde Du ab jetzt der Herr meines Lebens. Ich will an Dich glauben und Dir treu nachfolgen. Bitte heile mich und leite Du mich in allem. Lass mich durch Dich zu einem neuen Menschen werden und schenke mir Deinen tiefen göttlichen Frieden. Du hast den Tod besiegt und wenn ich an Dich glaube, sind mir alle Sünden vergeben. Dafür danke ich Dir von Herzen, Herr Jesus. Amen

Weitere Infos zu "Christ werden"

Vortrag-Tipp: Eile, rette deine Seele!

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