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Wende dich zu mir und sei mir gnädig; denn ich bin einsam und elend. Die Angst meines Herzens ist groß; führe mich aus meinen Nöten!
Psalm 25,16-17
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Näher, noch näher, fest an dein Herz,
ziehe mich, Jesu, durch Freude und Schmerz!
Birg mich aus Gnaden in deinem Zelt,
schirme und schütze mich, Heiland der Welt!
Schirme und schütze mich, Heiland der Welt!
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Frage:
Was kann ich tun, wenn ich völlig am Ende bin?
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Zum Nachdenken: Wie oft führt mich das Leben hier auf Erden an die Grenzen des Erträglichen; Verletzungen die mir nachgehen, Ärgernisse in der Familie und Anfeindungen bei der Arbeit. Hinzu kommen Phasen der Einsamkeit und Hilflosigkeit. Manchmal möchte ich nicht mehr hier sein. Aber ich kann und darf zu Jesus flehen, dass ER mich ansieht in meiner Not; dass ER sich zu mir neigt und mir hilft. Ich darf darauf vertrauen, dass ER mir helfen will. Ich muss lernen darauf zu vertrauen. ER wird es wohl machen. Aber nur so, wie ER es für recht hält und zu einem Zeitpunkt, den ER bestimmt. Entscheidend ist für mich immer wieder, mich an Ihn zu wenden.
Aufrichtig möchte ich alles von Ihm erwarten und geduldig abwarten. Alleine das, dass sich der allmächtige Gott zu mir neigt, erfüllt mich mit Demut und Dankbarkeit. |
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| Wenn ihr Mich liebt
Liebt ihr mich, so haltet meine Gebote! Johannes 14,15 (Schlachter 2000) |
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Kennen Sie den „Libertinismus“? Libertinismus kommt vom lateinischen "libertas" = "Freiheit". Libertinismus stellt das Gegenteil des Perfektionismus dar. In der Praxis ist der Libertinismus mit "Zügellosigkeit" zu übersetzen. Alles sei erlaubt. Der Theologe Dietrich Bonhoeffer spricht von einer "billigen Gnade", welche der Libertinismus vertrete. Ein Christ könne leben wie er wolle, so wird behauptet, er habe ja die Gnade. "Tue was Du willst, das sei dein ganzes Gesetz", war aber auch das Motto des Satanisten Aleister Crowley. Der Libertinismus stellt die Auflösung aller Werte und göttlichen Gebote in der Gegenwart dar.
Aber Jesus Christus spricht: "Wenn ihr Mich liebt, so werdet ihr Meine Gebote halten" (Johannes 14,15). Als Frucht des Glaubens ist dies möglich. Der Apostel Paulus ist kein Gegner des Gesetzes an sich, sondern er wandte sich nur dagegen, dass das Gesetz als Heilsweg missverstanden werde. In Römer 13,8-10 beschreibt er, wie der Glaube durch den Gehorsam Auswirkungen hat: "Seid niemand etwas schuldig, außer, dass ihr euch untereinander liebt; denn wer den anderen liebt, der hat das Gesetz erfüllt... Die Liebe tut dem Nächsten nichts Böses. So ist nun die Liebe die Erfüllung des Gesetzes."
Es gibt also keine göttliche Liebe ohne die Gebote Gottes. Dies wäre eine willkürliche Interpretation und letztendlich Verführung. Der Libertinismus wird im antichristlichen Reich seine volle Auswirkung entfalten. Nehmen wir ihn nicht zum Deckmantel unserer Bosheit, sonst wird es ein böses Erwachen geben! Folgen wir stattdessen Jesus Christus in Liebe und Treue auf dem schmalen Weg nach, der zum Himmel führt!
Wir beten:
Lieber HERR Jesus Christus, der Teufel geht umher, wie ein brüllender Löwe und sucht, wen er verschlingen kann. Schafft er es nicht durch selbstgemachte Gesetzlichkeit und Selbstgerechtigkeit, dann versucht er es durch Zügellosigkeit. HERR, bewahre uns davor, diesen Irrwegen zu verfallen. Halte uns an Deiner Hand, die uns sicher ans Ziel bringt. Amen.
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(-Autor: Lothar Gassmann) |
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