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Er gibt dem Müden Kraft und Stärke genug dem Unvermögenden. Knaben werden müde und matt, und junge Männer straucheln und fallen; aber die auf den HERRN harren, kriegen neue Kraft, dass sie auffahren mit Flügeln wie Adler, dass sie laufen und nicht matt werden, dass sie wandeln und nicht müde werden.
Jesaja 40,29-31
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Lasst uns wie die Rebe am Weinstock sein,
denn neue Kraft kommt von Gott ganz allein!
Dann müssen wir nicht danieder liegen,
sondern können wie Adler auffliegen!
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Frage:
Gotteskinder sind hier im `Feindesland` und als Himmelsbürger nur Durchreisende auf oft beschwerlichen Wegen und immer wieder mit Angriffen Satans konfrontiert. Das ermüdet. Reicht es sich `zusammenzureißen` und zu sagen: `nun sei mal stark!`?
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Zur Ermutigung: Nein! Der Bibeltext sagt auch: `ER(!) gibt dem Müden Kraft und Stärke genug dem Unvermögenden`. Es gibt z.B. schwere Schicksalsschläge, deren Wunden auch nach vielen Jahren nicht verheilt sind! Ja, wir sind In der Tat vielfach `Unvermögend` und wie ein kleines Kind auf Gottes Hilfe angewiesen - aber genau das fordert Jesus auch in Matth. 18,3! Der Schlüssel ist `auf den HERRN zu HARREN`! Psalm 91,14 sagt: `Weil er sich an mich KLAMMERT, DARUM will ich ihn erretten!`
Lasst uns auf JESUS schauen, uns an IHM festklammern, IHM alle Nöte sagen und felsenfest mit Seiner verheißenen Erquickung und Hilfe rechnen! |
| Stimmen zum Zeitgeschehen (Leserbriefe) | (Mit obiger Navigationsleiste kann innerhalb des Leserbriefe-Menüs geblättert werden)
| Historische Wurzeln
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Zum Gastbeitrag von Sigmund Gottlieb, der den Antisemitismus zum Inhalt hatte:
Der Beitrag von Sigmund Gottlieb lässt an Deutlichkeit nichts zu wünschen übrig. Hervor sticht neben klaren Worten zu vielerlei Sachfragen auch der Hinweis auf die historischen Wurzeln des Antisemitismus. Diese reichen über den Judenhass des Mittelalters und der Neuzeit hinaus zurück zur Epoche der babylonischen Gefangenschaft und der sich anschließenden Heimkehr der Juden. Einem Kontingent von Heimkehrern unter ihrem Anführer Nehemia schlug in besonderer Weise unverhohlene Feindschaft entgegen. Die vom persischen König angeordnete Wiederherstellung der zerstörten Stadtmauer Jerusalems war der feindlich gesinnten Umgebung ein Dorn im Auge, die alles daransetzte, den Wiederaufbau zu hintertreiben. Sogar eine faustdicke Unterstellung ("Wollt ihr euch gegen den König empören?" - Buch Nehemia 2,19) musste herhalten, obwohl Nehemia vom persischen König nicht nur mit Geleitbriefen und Vollmachten zum Wiederaufbau der Stadt ausgestattet war, sondern auch mit der Statthalterwürde. In ihrem Zorn schreckten die Widersacher auch vor Gewaltandrohungen und-anwendung nicht zurück. Dabei war den Rückkehrern nichts anderes vorzuwerfen, als dass sie der vom Perserkönig verfügten Freilassung nachgekommen waren. Es war somit unbegründeter Antijudaismus (ein treffenderer Begriff als Antisemitismus), wie er bis zum heutigen Tag sein unfreundliches Gesicht zeigt. Daraus geht hervor, dass auch ohne die Zerwürfnisse, die aus den Folgen der dem Staat Israel aufgezwungenen Kriege herrühren, die Juden- und Israelfeindlichkeit nicht weniger an der Tagesordnung wäre.
(Wiesbadener Kurier 18.01.2021)
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(Autor: Gerhard Nisslmueller) |
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