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Christus ist um unserer Sünde willen dahingegeben und um unserer Rechtfertigung willen auferweckt.
Römer 4,25
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Was vor 2000 Jahren am Kreuz geschah,
ist auch heute für Dich und mich aktuell greifbar.
SEIN Leiden und Sterben ist der einzige Ausweg
aus dem Gericht. Schuld nimmt Jesus völlig hinweg.
Als Auferstandener sorgt er nun treu für die Seinen,
denn sie leben hinfort mit ihrem Herrn im Reinen!
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Frage:
Begleitet Dich wegen dieser Tatsache ein Herz voller Dankbarkeit in neu gelebter Liebe zum Herrn?
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Zum Nachdenken: `Welch Glück ist´s erlöst zu sein, Herr, durch dein Blut! Ich tauche mich tief hinein in diese Flut. Von Sünd´ und Unreinigkeit bin ich hier frei und jauchze voll selger Freud: Jesus ist treu. O preist seiner Liebe Macht … die uns erlöst!` Empfindest Du auch dieses unverdiente Glück? (Lied von Ernst Gebhardt)
`Die Liebe Jesu erschöpfte sich nicht nur in liebevollen Worten, sondern zeigte sich am deutlichsten am Kreuz.` (Unbekannt) |
| Stimmen zum Zeitgeschehen (Leserbriefe) | (Mit obiger Navigationsleiste kann innerhalb des Leserbriefe-Menüs geblättert werden)
| Ungewöhnliche Lesung zur Passion
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Pfarrer O. von St. Ferrutius in Bleidenstadt ist zum gelungenen Wagnis der „ungewöhnlichen Lesung zur Passion" zu gratulieren. Das Gedicht von Friedrich Spee klingt an den Leidenspsalm des Messias (Psalm 22) mit dem Ausruf „Mein Gott, mein Gott, warum hast du mich verlassen?" an.
Das Fazit allerdings, dass die Kreuzigung nicht als Sühne für die Schuld der Menschen zu betrachten sei, wird dem Wirken dieses katholischen Kirchenlieddichters nicht ganz gerecht. So ist für Spee, von dessen zahllosen Liedern auch einige im Evangelischen Gesangbuch stehen, bei aller Betonung der Liebe, aus der Jesus gehandelt hat, auch der Gesichtspunkt des stellvertretenden Opfers wichtig. Das geht etwa aus Vers 2 seines Passionsliedes „O Traurigkeit, o Herzeleid" mit den Worten hervor: „O große Not! Gotts Sohn liegt tot. Am Kreuz ist er gestorben; hat dadurch das Himmelreich uns aus Lieb erworben."
Zur Frage nach den „Verantwortlichen" des Kreuzesleidens darf vielleicht zur Ergänzung ein Vers aus einem Passionslied von Paul Gerhardt herangezogen werden: „Ich, ich und meine Sünden, die sich wie Körnlein finden des Sandes an dem Meer, die haben dir erreget das Elend, das dich schläget, und deiner schweren Martern Heer."
Mit seiner Lesung hat Pfarrer O. - auch dafür ist ihm Dank zu zollen - den Namen des Ordensmannes, der seinerzeit mit seiner Schrift "Cautio Criminalis" mutig dem Wahn der Hexenprozesse entgegentrat, verdienterweise erneut in den öffentlichen Blickpunkt gerückt.
(Aar-Bote, 16. April 2009)
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(Autor: Gerhard Nisslmueller) |
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