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Nur empört euch nicht gegen den HERRN! Und fürchtet doch nicht das Volk des Landes, denn unser Brot werden sie sein! Ihr Schutz ist von ihnen gewichen, und der HERR ist mit uns. Fürchtet sie nicht!
4. Mose 14,9
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Auf ihn will ich vertrauen
in meiner schweren Zeit;
es kann mich nicht gereuen,
er wendet alles Leid.
Ihm sei es heimgestellt;
mein Leib, mein Seel, mein Leben
sei Gott dem Herrn ergeben,
er schaffs, wies ihm gefällt,
er schaffs, wies ihm gefällt.
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Frage:
Wie verhalte ich mich recht in den Prüfungen die Gott mir in der Nachfolge auferlegt?
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Zum Nachdenken: Viele Lebensumstände belasten mich stark. Die Verletzungen in meiner Vergangenheit, die Situationen in der Familie und bei der Arbeit. Sorgen und Nöte beschäftigen mich und lassen mich nicht mehr schlafen. Sie bringen mich bis an die Grenze des Erträglichen.
Und doch muss ich erkennen, dass alles was mir widerfährt gottgewollt ist. Alles muss erst an Ihm vorbei bis es mich erreicht. Es sind Prüfungen, die meinen Glauben wachsen lassen. Ich kann diesen Prüfungen gar nicht ausweichen und ich sollte es gar nicht erst versuchen, denn Gott hat mich da hingestellt wo ich jetzt bin. Aber ich darf Ihm alles zurückgeben und Ihm vertrauen, dass Er es gut mit mir meint. Ich möchte mich nicht abwenden von Ihm; sondern Seiner Fürsorge und Liebe vertrauen. Demütig bringe ich alle Belastungen an Sein göttliches Vaterherz und hoffe auf Ihn. |
| Stimmen zum Zeitgeschehen (Leserbriefe) | (Mit obiger Navigationsleiste kann innerhalb des Leserbriefe-Menüs geblättert werden)
| Ungewöhnliche Lesung zur Passion
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Pfarrer O. von St. Ferrutius in Bleidenstadt ist zum gelungenen Wagnis der „ungewöhnlichen Lesung zur Passion" zu gratulieren. Das Gedicht von Friedrich Spee klingt an den Leidenspsalm des Messias (Psalm 22) mit dem Ausruf „Mein Gott, mein Gott, warum hast du mich verlassen?" an.
Das Fazit allerdings, dass die Kreuzigung nicht als Sühne für die Schuld der Menschen zu betrachten sei, wird dem Wirken dieses katholischen Kirchenlieddichters nicht ganz gerecht. So ist für Spee, von dessen zahllosen Liedern auch einige im Evangelischen Gesangbuch stehen, bei aller Betonung der Liebe, aus der Jesus gehandelt hat, auch der Gesichtspunkt des stellvertretenden Opfers wichtig. Das geht etwa aus Vers 2 seines Passionsliedes „O Traurigkeit, o Herzeleid" mit den Worten hervor: „O große Not! Gotts Sohn liegt tot. Am Kreuz ist er gestorben; hat dadurch das Himmelreich uns aus Lieb erworben."
Zur Frage nach den „Verantwortlichen" des Kreuzesleidens darf vielleicht zur Ergänzung ein Vers aus einem Passionslied von Paul Gerhardt herangezogen werden: „Ich, ich und meine Sünden, die sich wie Körnlein finden des Sandes an dem Meer, die haben dir erreget das Elend, das dich schläget, und deiner schweren Martern Heer."
Mit seiner Lesung hat Pfarrer O. - auch dafür ist ihm Dank zu zollen - den Namen des Ordensmannes, der seinerzeit mit seiner Schrift "Cautio Criminalis" mutig dem Wahn der Hexenprozesse entgegentrat, verdienterweise erneut in den öffentlichen Blickpunkt gerückt.
(Aar-Bote, 16. April 2009)
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(Autor: Gerhard Nisslmueller) |
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