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Ich sammelte mir auch Silber und Gold, Schätze der Könige und Länder … Und ich wurde größer und reicher als alle, die vor mir in Jerusalem gewesen waren … ich versagte meinen Augen nichts von allem, was sie begehrten; ich hielt mein Herz von keiner Freude zurück … Als ich mich aber umsah nach all meinen Werken, die meine Hände gemacht hatten, und nach der Mühe, die ich mir gegeben hatte, um sie zu vollbringen, siehe, da war alles nichtig und ein Haschen nach Wind, und nichts Bleibendes unter der Sonne!
Prediger 2,8-11
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Ruhm und Reichtum sie sind nichtig
und dem Menschen oft viel zu wichtig.
Was im Leben wirklich zählt,
das wird selten nur gewählt!
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Frage:
Lohnt es sich nach Ruhm, Reichtum und weltlichen Freuden zu trachten und sich dafür abzumühen?
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Zum Nachdenken: Unter Salomo hatte Israel seine größte Ausdehnung und Glanzzeit vor aller Welt. Was will ein König mehr! Offen gab Salomo aber sein letztlich sinnloses Trachten nach Reichtum und weltlichen Freuden zu - weil es nicht bleibt und `haschen nach Wind ist`. Ähnlich prophezeit Daniel 2,35 über all die großen Weltreiche, dass sie vom Winde verweht werden und keine Spur mehr bleibt! Mehr noch: diese Erde wird vergehen (Off. 21,1) und damit selbst Weltreiche überdauernde Bauwerke wie die Pyramiden verschwinden!
Daher kann nur dringend geraten werden nach himmlischen Güter zu trachten und `Schätze im Himmel zu sammeln` (Matth. 6,20)! |
| Stimmen zum Zeitgeschehen (Leserbriefe) | (Mit obiger Navigationsleiste kann innerhalb des Leserbriefe-Menüs geblättert werden)
| Toleranz (10/2009)
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Nach dem Willen der Bundesländer Berlin, Bremen und Hamburg soll ein Verbot der Diskriminierung von Homosexuellen im Grundgesetz verankert werden. Die Befürworter begründen dies unter anderem damit, dass es im Alltag immer noch Vorurteile gegen Lesben und Schwule sowie Benachteiligungen gebe und Toleranz und Respekt für die meisten vernünftigen Menschen doch selbstverständlich seien.
Sollte man diese Toleranz nicht auch gerade von seiten der Anti-Diskriminierungs-Szene erwarten? Doch Aktionen, wie beispielsweise beim 6. Kongress für Psychotherapie und Seelsorge Mitte Mai in Marburg, sprechen eine andere Sprache. Ein Aktionsbündnis "Kein Raum für Sexismus, Homophobie und religiösen Fundamentalismus" versuchte nicht nur, den Kongress zu verhindern und zu stören, sondern bekundete mit Transparentaufschriften (Beispiel: "Wir sind hier, um eure religiösen Gefühle zu verletzen!"), dass es letztlich um nichts anderes ging, als den christlichen Glauben herabzuwürdigen.
Blauäugig wäre die Auffassung, derartige Aktionen, wie sie auch bei der Veranstaltung des Bundesverbands Lebensrecht "1000 Kreuze für das Leben" am 27. September in Berlin zu verzeichnen waren, zielten allein auf "religiösen Fundamentalismus" ab. Vielmehr tendiert die sich abzeichnende Entwicklung dahin, dass nicht nur als "fundamentalistisch" geltende Christen, sondern Christentum und Kirche insgesamt im Fadenkreuz künftiger Aktionen stehen werden. Daher: Nicht zurücklehnen!
(aus Wiesbadener Tagblatt, 20.10.2009)
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(Autor: Gerhard Nisslmueller) |
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