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aber die auf den HERRN harren, kriegen neue Kraft, dass sie auffahren mit Flügeln wie Adler, dass sie laufen und nicht matt werden, dass sie wandeln und nicht müde werden.
Jesaja 40,31
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Gelobet sei der Herr,
mein Gott, mein Trost, mein Leben,
des Vaters werter Geist,
den mir der Sohn gegeben,
der mir mein Herz erquickt,
der mir gibt neue Kraft,
der mir in aller Not
Rat, Trost und Hilfe schafft.
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Frage:
Kennen Sie Leid, Not und Anfechtungen, die einen total kraftlos werden lassen? Kennen Sie aber auch die `Kraftquelle Gottes`, welche einen geradezu emporhebt und auffahren lässt?
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Wie tröstlich: Ob Akku-Rasenmäher, Handy, Notebook usw.: Eine gewisse Zeit geht es `ohne` Kraftquelle, aber das `Ende` ohne `Kraftquelle` ist quasi vorprogrammiert.
Genauso kann eine Loslösung von Gott und Seinem Segen nicht lange gutgehen! Wir erleben es in der Gesellschaft: Die von gewisser Gottesfurcht geprägte Nachkriegsgeneration baute auf - aber diese Reserven sind durch eine extrem gottlos gewordene Menschheit bereits aufgebraucht und Politiker versuchen nur noch den Zusammenbruch hinauszuzögern.
Wie anders bei Gotteskindern, welche immer wieder zur Kraftquelle Gottes im Gebet eilen: Selbst wenn es durch finstere Täler geht werden sie durchgetragen und kommen am Ende gar gestärkt und gesegnet heraus! Lasst uns auf den HERRN harren - seine Segnungen und Erquickungen WERDEN kommen! Er hat es verheißen! |
| verschiedene christliche, geistliche Gedichte | (Mit obiger Navigationsleiste kann innerhalb des Gedichte-Menüs geblättert werden)
| Wiener Elegie 1683Gedicht
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Von ferne dröhnt der Schritt der Janitscharen,
laut schallt des Krieges schmetternd Horn.
Wer kann jetzt noch die schöne Stadt bewahren,
vor der Osmanen mörderischem Zorn?
Konstantinopel fiel einst in ihre Hände
und weiter westwärts zog der hochgerüstet Tross.
Von Sieg zu Sieg, bis Kara Mustafa am Ende,
die Stadt umgab und sich zum Sturm entschloss.
Schon einmal war die Belagerung gescheitert,
am harten Widerstand christlicher Heere.
Doch ward islamisch Macht seitdem erweitert,
zu Lande und auf dem großen Mittelmeere.
Doch heuer sollten Wiens Mauern fallen,
todesverachtend rannten Osmans Söhne an.
Bei Tag und Nacht hörte man die Waffen hallen,
erbittert rangen Mann für Mann.
Schon hatten Mustafas Mineure
Tunnel gegraben und Mauern aufgesprengt,
marschierten vor in blanker Wehre,
die Wiener wichen, hart bedrängt.
War jetzt das christlich Wien am Ende?
Dem Sieger grausam preisgegeben?
Wer konnte hoffen auf die Wende?
Wer Widerstand noch neu beleben?
Als die Gefahr am größten war,
da zogen christlich Truppen rasch herbei.
Der Polenkönig führte eine große Schar,
zur Schlacht gegen den osmanisch Bey.
Vom Kahlenberge aus stürzten die Panzerreiter,
auf Kara Mustafa und seine Horden
überrannten sie und stürmten weiter,
am Ende war’s ein blutig Morden.
Geschlagen zogen die Osmanen
nach Osten ab, Mann für Mann.
Die Sieger stimmten, wie einst ihre Ahnen,
ein machtvolles „Te Deum“ an.
(von lat.: Te Deum laudamus, „Dich, Gott, loben wir“)
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(Gedicht, Autor: Johannes Kandel) |
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