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Horch! Der HERR ruft der Stadt zu - Rettung ist es, deinen Namen zu fürchten: Hört, was die Zuchtrute ist und wer es so bestimmt hat!
Micha 6,9
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Ach Gott, verlaß mich nicht!
Ich ruf aus Herzensgrunde;
Ach Höchster, stärke mich
in jeder bösen Stunde.
Wenn mich Versuchung plagt
und meine Seel anficht,
so weiche nicht von mir;
ach Gott, verlaß mich nicht!
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Frage:
Wieso gefallen mir Gottes Züchtigungen nicht?
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Zum Nachdenken: Wenn ich Zeiten durchlebe die mir sehr weit weg scheinen von der Gegenwart und Liebe Gottes, dann hadere ich mit mir selbst. Ich wühle mich im Selbstmitleid und mir geht es gar nicht gut. Es sind Zeiten, in denen ich angegriffen werde; in denen mich die Pfeile des Teufels treffen; gerade auch im engsten Kreis meiner Mitmenschen, bei der Arbeit und durch Umstände in der Welt.
In diesen Lebensphasen muss ich lernen, ganz bewusst Gott zu vertrauen. Ich muss mich vor Ihm beugen, denn Seine Züchtigungen soll ich annehmen. Ich darf nicht nach eigenen Lösungen suchen, sondern soll ausharren in der Nähe Gottes. Er wird es wohl machen. Das ist schwer, sehr schwer. Aber sollte Gott mich zu Fall bringen? ER ist doch ein liebender Gott. ER liebt mich bedingungslos, ER bringt mich durch diese dunklen Täler hindurch. Ich danke meinem Gott, dass ER mich bewahrt bis in alle Ewigkeit. |
| verschiedene christliche, geistliche Gedichte | (Mit obiger Navigationsleiste kann innerhalb des Gedichte-Menüs geblättert werden)
| Es war mir heut` wie GesternGedicht
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Es war mir heut` wie Gestern;
wir schritten von Lewetzow,
als Brüder und mit Schwestern,
nach Pullitz hin ins Nirgendwo.
Es war mir heut´ wie Gestern;
der Wahnsinn trieb sein Spiel.
Wir hörten Menschen lästern,
in unverschämten Stil.
Ach - wäre Gestern mir das Heute;
so sänge ich die Hatikvah.
Und ich wär` der Erfreute,
denn ihr, ihr wärt mir nah.
Ach - wäre Gestern mir das Heute;
so würde ich bei euch sein.
Und vor der aufgebrachten Meute,
stündet ihr nicht ganz allein.
Heute ist nicht Gestern; doch
sind die immer Gestrigen, Heute
an Ort und Stelle. Dennoch
werde ich nicht zur Beute.
Heute ist nicht Gestern; doch
gehe ich mit Brüdern und Schwestern
die Straße entlang, wie einst Henoch
sehe ich im Heute, kein Gestern.
zum Gedenken an den Holocaust
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(Gedicht, Autor: Günther Höß) |
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