|
|
|
|
Wende dich zu mir und sei mir gnädig; denn ich bin einsam und elend. Die Angst meines Herzens ist groß; führe mich aus meinen Nöten!
Psalm 25,16-17
|
|
Näher, noch näher, fest an dein Herz,
ziehe mich, Jesu, durch Freude und Schmerz!
Birg mich aus Gnaden in deinem Zelt,
schirme und schütze mich, Heiland der Welt!
Schirme und schütze mich, Heiland der Welt!
|
Frage:
Was kann ich tun, wenn ich völlig am Ende bin?
|
|
|
Zum Nachdenken: Wie oft führt mich das Leben hier auf Erden an die Grenzen des Erträglichen; Verletzungen die mir nachgehen, Ärgernisse in der Familie und Anfeindungen bei der Arbeit. Hinzu kommen Phasen der Einsamkeit und Hilflosigkeit. Manchmal möchte ich nicht mehr hier sein. Aber ich kann und darf zu Jesus flehen, dass ER mich ansieht in meiner Not; dass ER sich zu mir neigt und mir hilft. Ich darf darauf vertrauen, dass ER mir helfen will. Ich muss lernen darauf zu vertrauen. ER wird es wohl machen. Aber nur so, wie ER es für recht hält und zu einem Zeitpunkt, den ER bestimmt. Entscheidend ist für mich immer wieder, mich an Ihn zu wenden.
Aufrichtig möchte ich alles von Ihm erwarten und geduldig abwarten. Alleine das, dass sich der allmächtige Gott zu mir neigt, erfüllt mich mit Demut und Dankbarkeit. |
| (Mit obiger Navigationsleiste kann innerhalb des Glauben-Menüs geblättert werden)
| Thomas Zweifel
|
Thomas aber, der Zwilling genannt wird, einer der Zwölf, war nicht bei ihnen, als Jesus kam. Da sagten die andern Jünger zu ihm: Wir haben den Herrn gesehen. Er aber sprach zu ihnen: Wenn ich nicht in seinen Händen die Nägelmale sehe und meinen Finger in die Nägelmale lege und meine Hand in seine Seite lege, kann ich's nicht glauben. ...
Johannes 20, 24-31
|
| |
Thomas hatte Zweifel, obwohl er als Apostel zum engsten Kreis um Jesus zählte: Er kannte Jesu Reden, Wunder, Zeichen und Wirken, und er kannte natürlich die Schriften ganz gut. Eigentlich hätte er wissen müssen, dass Jesus am dritten Tage auferstehen würde. Spätestens dann, als die anderen Jünger bezeugten, den auferstandenen Jesus gesehen zu haben, hätte Thomas voll Freude jubilieren müssen. Doch er hatte Zweifel, große Zweifel; erst wenn er die Wundmale sehen und seine Hände in die Nagellöcher legen könnte, wollte er glauben. Jesus ließ es zu. Dabei hätte ja Thomas seinen Herrn am Aussehen, an der Kleidung, an der Stimme, an den Gesten und der Mimik erkennen können.
Diese Geschichte macht mir klar, dass Gott von uns keinen blinden Glauben ohne jeden Verstand verlangt, sondern dass Er sich prüfen lässt, damit wir über die Wahrheit sicher sein können. Thomas legte förmlich die Hand in die Wunden und bekennt: "Mein Herr und mein Gott!" Damit bestätigt der einstige Zweifler die Richtigkeit der Auferstehung und wird damit zu einem sehr glaubhaften Zeugen.
Es zeigt aber auch, dass Jesus alles weiß: Als Thomas seine Zweifel äußerte, war Jesus nicht zugegen, doch Er weiß um die Zweifel des Thomas und gibt ihm die Möglichkeit, alles zu prüfen. Für mich ist das zwar auch erschreckend, ob der eigenen Unzulänglichkeiten und Zweifel, doch mehr noch ist es für mich tröstlich: Jesus weiß um meine Not, meine Ängste, meine Hoffnungen und meine Träume und hält mich fest in Seiner schützenden Hand. Meine Zweifel räumt Er aus, meine Fragen beantwortet Er, immer zum richtigen Zeitpunkt. Ich weiß, dass Gott meine Suche sieht, meine Sehnsucht nach Sinn, nach Ihm. Und Er erfüllt mich immer mehr.
Wie Thomas habe ich gezweifelt, doch auch wenn ich nicht die Hände in Seine Wunden legen kann, falle auch ich vor Jesus auf die Knie und bekenne betend: "Mein Herr und mein Gott!"
|
(Autor: Markus Kenn) |
Copyright © by Markus Kenn, www.christliche-themen.de Dieser Inhalt darf unter Einhaltung der Copyrightbestimmungen kopiert und weiterverwendet werden
|
Wie sieht es in IHREM Herzen aus?
Bekanntlich sagen Bilder mehr als 1000 Worte! In dem bekannten Klassiker "Das Herz des Menschen" mit verschiedenen Darstellungen, werden Sie auch Ihren Herzenszustand finden ...
|
|
|
Auch Gotteskinder müssen Nöte durchstehen. Aber wo ist Gott und Seine Hilfe in schweren Zeiten?
Spuren im Sand
|
|
|