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Horch! Der HERR ruft der Stadt zu - Rettung ist es, deinen Namen zu fürchten: Hört, was die Zuchtrute ist und wer es so bestimmt hat!
Micha 6,9
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Ach Gott, verlaß mich nicht!
Ich ruf aus Herzensgrunde;
Ach Höchster, stärke mich
in jeder bösen Stunde.
Wenn mich Versuchung plagt
und meine Seel anficht,
so weiche nicht von mir;
ach Gott, verlaß mich nicht!
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Frage:
Wieso gefallen mir Gottes Züchtigungen nicht?
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Zum Nachdenken: Wenn ich Zeiten durchlebe die mir sehr weit weg scheinen von der Gegenwart und Liebe Gottes, dann hadere ich mit mir selbst. Ich wühle mich im Selbstmitleid und mir geht es gar nicht gut. Es sind Zeiten, in denen ich angegriffen werde; in denen mich die Pfeile des Teufels treffen; gerade auch im engsten Kreis meiner Mitmenschen, bei der Arbeit und durch Umstände in der Welt.
In diesen Lebensphasen muss ich lernen, ganz bewusst Gott zu vertrauen. Ich muss mich vor Ihm beugen, denn Seine Züchtigungen soll ich annehmen. Ich darf nicht nach eigenen Lösungen suchen, sondern soll ausharren in der Nähe Gottes. Er wird es wohl machen. Das ist schwer, sehr schwer. Aber sollte Gott mich zu Fall bringen? ER ist doch ein liebender Gott. ER liebt mich bedingungslos, ER bringt mich durch diese dunklen Täler hindurch. Ich danke meinem Gott, dass ER mich bewahrt bis in alle Ewigkeit. |
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| Sich zu Gott ziehen lassen
Zieh mich dir nach, so laufen wir. Der König führte mich in seine Kammern. Wir freuen uns und sind fröhlich über dir; wir gedenken an deine Liebe mehr denn an den Wein. Die Frommen lieben dich. Hohelied 1, 4 (Luther 1912) |
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Das gesamte Hohelied beschreibt die Liebe zwischen Salomo und seiner Auserwählten Sulamith. Es ist eine sehr innige, sehr große Liebe. Im ersten Kapitel hat mich Vers 4 angesprochen, weil es mich an Jesus erinnerte, denn ich wünsche mir, dass mich Jesus nachzieht und mich in die Kammern Seines Königreiches führt. In diesem Seinen Reich werden sich die Frommen, die Jesus lieben, freuen und fröhlich sein und an Seine Liebe gedenken, die köstlicher ist als der edelste Wein oder die köstlichsten Speisen.
Gleichzeitig drückt es einen Wunsch von mir aus: Ich möchte, dass Jesus auch die - noch - Unerretteten zu sich zieht. Aber das darf nicht nur ein Wunsch bleiben, über den ich bete, sondern muss auch ein Wunsch sein, der mich in Aktivität versetzt. Was nützt dieser Wunsch, wenn ich nichts Evangelistisches tue? Wie ernst ist mein Gebet um Rettung, wenn ich selbst nicht bereit bin, in die große Ernte zu gehen? Dann würde ich etwa so handeln wie jemand, der ein berühmter und viel gelobter Küchenchef werden möchte, sich aber nicht fürs Kochen interessiert.
Dieser oben angeführte Vers macht mir auch deutlich, wie sehr mich Jesus liebt: Er verließ die Schönheit des Himmels und tauschte Seine Allmacht ein gegen die Hilflosigkeit eines Säuglings, durchlebte Verfolgung, Flucht, Hass, Verdächtigungen und ließ sich zu Unrecht anklagen, demütigen, verleumden, anspucken, schlagen, foltern, auspeitschen und an das Kreuz nageln, damit ich gerettet werde. Jesus hat dies aus Liebe für alle Menschen durchgemacht. Seine Liebe ist so unbeschreiblich groß, grösser noch als die Liebe Salomos zu Sulamith. Kein Mensch kann auch nur annähernd so viel Liebe aufbringen wie es Jesus getan hat und bis in alle Ewigkeit tun wird. Dies ist mir mit diesem Vers noch bewusster geworden.
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(Autor: Markus Kenn) |
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