Gottes Wesen

Artikel verschiedener Autoren über den biblisch-christlichen Glauben

Tagesleitzettel - die tägliche Bibellese vom 12.07.2026

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Jesus trägt mich.

Ich aber, ich habe auf deine Gnade vertraut; mein Herz soll jauchzen über deine Rettung. Ich will dem HERRN singen, dass er mir Gutes erwiesen hat.

Psalm 13,6

Heut, als die dunklen Schatten
mich ganz umgeben hatten,
hat Satan mein begehret;
Gott aber hats gewehret.

Frage: Was trägt mich wirklich?

Zum Nachdenken: Der Teufel geht umher wie ein brüllender Löwe. Anfechtungen brechen sich Bahn. Was ist nur los? Habe ich etwas falsch gemacht? Ich kämpfe dagegen an indem ich recht fromm sein will. Ich versuche mit Anstrengungen in der Nachfolge meine Sündenlast wett zu machen. Aber dieses Unterfangen lässt mich scheitern. Gerade wenn sich Abgründe um mich herum auftun hilft das alles nicht!
Mit dem Beter des Psalms halte ich fest an der Gnade und Barmherzigkeit die der Heiland mir jeden Tag neu schenkt. Nur dadurch kann ich getröstet weiter machen. Und ganz zaghaft regt sich ein Danke in mir. Ich halte mich fest im Glauben an Jesus. Ich halte fest an der lebendigen Hoffnung die Jesus schenkt. Und ich stehe inmitten des mächtigen Stroms unendlicher göttlicher Gnade und Barmherzigkeit - jeden Morgen neu. Ich lobe und preise Seinen Heiligen Namen.

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Inhalt

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Gottes Gerechtigkeit



Hat der Allmächtige Freude, wenn du gerecht bist? Ist's ihm ein Gewinn, wenn du in Unschuld wandelst?...

Hiob 22:3-9 (Schlachter 2000)


Wenn wir von den Gerichten Gottes hören oder lesen, dann sind wir schnell geneigt, Gott anzuklagen, denn wir halten uns ja für gut: Schließlich haben wir niemanden umgebracht oder Gewalt angetan, letztendlich haben wir keinem ernsthaften Schaden zugefügt, und im Großen und Ganzen sind wir doch friedliche, verträgliche Menschen, die für soziale Zwecke spenden, sich im Umweltschutz engagieren und auch das örtliche Tierheim unterstützen. Vorbestraft sind wir auch nicht; allenfalls haben wir ein Knöllchen dafür bekommen, weil wir kein Geld in die Parkuhr geworfen haben oder ein ganz klein wenig zu schnell gefahren sind, nichts Ernstes also. Vielleicht gehen wir auch regelmäßig in die Kirche, beteiligen uns am Bibelkreis, engagieren uns in der Gemeinde, sind da, wenn man uns braucht, helfen hier und da.

Aber sind wir wirklich gottesfürchtig? Ist unser Glaube mit Leben gefüllt? Wollen wir wirklich Gottes Willen tun? Sind wir wiedergeboren, in dem wir Jesus als unseren ganz persönlichen Erretter angenommen haben? - Auch dann geziemt es sich für uns, selbstkritisch zu sein, denn auch als Christen sind wir nicht fehlerfrei. Sprich: Wir sind zwar durch Jesu Blut gereinigt, aber genau wie bei der Körperpflege, so müssen wir auch in unserem geistlichen Leben reinlich sein und uns täglich waschen, also unsere Sünden vor den Herrn legen. Schließlich haben wir manchmal schlechte Gedanken, reden böse über Andere, begehen eine kleine Lüge oder haben irgendwo geschummelt. Vielleicht haben wir uns trotz aller in uns wohnenden Sanftmut und Friedfertigkeit zu einem Wutausbruch hinreißen lassen.

Zudem dürfen wir nicht vergessen, dass es außer den Tat- auch die Unterlassungssünden gibt: Wir sind nicht nur verantwortlich für das, was wir tun, sondern auch für das, was wir lassen. Wer Gutes zu tun weiß und dies unterlässt, dem ist es Sünde (vgl. Jakobus 4, 17). Das heißt, wenn ich weiß, dass ich einen Kranken besuchen sollte oder meiner alten Nachbarin beim Einkauf behilflich sein sollte und tue es nicht, dann ist es Sünde.

Wenn Gott uns straft, dann nicht, weil wir so viel Gutes getan haben, sondern weil wir das taten, was wir besser hätten lassen sollen oder unterließen, was wir hätten tun sollen. Gott straft uns nicht, weil wir Ihm dienen, sondern eben darum, dass wir es nicht tun. Es wäre ja auch ein Widerspruch in sich, wenn Gott uns dafür auf die Finger klopfen würde, weil wir das tun, was Er uns aufgetragen hat. Niemand gibt seinen Kindern deshalb Stubenarrest, weil sie fleißig für die Schule geübt haben.


(Autor: Markus Kenn)


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Friede mit Gott finden

„Lasst euch versöhnen mit Gott!“ (Bibel, 2. Kor. 5,20)"

Dieses kurze Gebet kann Deine Seele retten, wenn Du es aufrichtig meinst:

Lieber Jesus Christus, ich habe viele Fehler gemacht. Bitte vergib mir und nimm Dich meiner an und komm in mein Herz. Werde Du ab jetzt der Herr meines Lebens. Ich will an Dich glauben und Dir treu nachfolgen. Bitte heile mich und leite Du mich in allem. Lass mich durch Dich zu einem neuen Menschen werden und schenke mir Deinen tiefen göttlichen Frieden. Du hast den Tod besiegt und wenn ich an Dich glaube, sind mir alle Sünden vergeben. Dafür danke ich Dir von Herzen, Herr Jesus. Amen

Weitere Infos zu "Christ werden"

Vortrag-Tipp: Eile, rette deine Seele!

Kurzbotschaft "Lass dich versöhnen mit Gott!"

Jesus ist unsere Hoffnung!

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