Gottes Wesen

Artikel verschiedener Autoren über den biblisch-christlichen Glauben

Tagesleitzettel - die tägliche Bibellese vom 20.07.2024

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Ein Standbild zeigt die Weltreiche auf

Das Haupt dieses Bildes war von feinem Gold, seine Brust und seine Arme waren von Silber, sein Bauch und seine Lenden waren von Bronze, seine Schenkel waren von Eisen, seine Füße waren teils von Eisen und teils von Ton. Das schautest du, bis ein Stein herunterkam, ohne Zutun von Menschenhänden; der traf das Bild an seinen Füßen, die von Eisen und Ton waren, und zermalmte sie.

Daniel 2,32-34

Selbst große Weltreiche haben keinen Bestand
denn Gottes gerechtes Gericht trifft bald das Land!
Dann wird auch die Gnadenzeit auf Erden enden
und sich schlagartig für die Menschheit alles wenden:
Heimwärts zu Jesus geht es für die Frommen.
Alle anderen werden in die Trübsal kommen!

Frage: Der heutige Bibelvers beschreibt alle (menschengemachten) Weltreiche von oben nach unten. Wir leben im letzten Endzeitreich mit `tönernen Füßen`. Können wir das heute beobachten?

Zur Beachtung: Wer hätte sich z.B. noch vor wenigen Jahrhunderten die heutige Technologie vorstellen können? Aber diese ist auf absolut tönernen Füßen aufgebaut und der Trend geht immer weiter. Es braucht nicht viel um z.B. einen flächendeckenden Blackout oder einen Finanzcrash auszulösen (was dann zu Inflation und Hunger führen wird, wie es Off. 6,6-8 voraussagt). Wie ein Fehler im Update weltweit IT-Systeme zum Absturz bringen kann sahen wir nun gestern. Alles steht auf `tönernen Füßen`, wie es der Bibeltext voraussagt und Gottes `Great Reset` wird es auch zusammenbrechen lassen. Noch hat `Gottes Stein` die tönernen Füße nicht getroffen, aber es kann jederzeit beginnen. Daher der Aufruf: Lass Dich retten und komme JETZT zu Jesus Christus!

( Link-Tipp zum Thema: www.gottesbotschaft.de/?pg=1800 )

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Inhalt

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Gott ist ein Gott des Friedens



Denn ich stand ihm bei im ersten Jahr des Darius, des Meders, daß ich ihm hülfe und ihn stärkte....

Daniel 11, 1-10 (Luther 1912)


In diesem Bibelabschnitt geht es um Kriege und das Alte Testament ist voll von Berichten über Krieg: Die Hebräer führten Kriege, um ins Gelobte Land zu kommen und sie führten Kriege, damit sie nicht von fremden Mächten überrannt wurden. Auch heute noch ist der Nahe Osten ein kriegerisches Gebiet und es ist das erklärte Ziel mehrerer arabischer Staaten, den Staat Israel auszumerzen. Dabei ist Israel in jenem Land, das ihnen von Gott versprochen worden ist. Aus der Bibel geht hervor, dass Er das jüdische Volk, Seinen Augapfel, wieder in das Gelobte Land zurück führen wird.

Aus diesen Gründen wenden viele Bibelkritiker und Atheisten ein, dass der biblische Gott sehr kriegerisch wäre. Das führt aber an den Tatsachen vorbei, denn Gott ist ein Gott des Friedens. Dass es dennoch Kriege gegeben hat und gibt, liegt nicht an Gott, sondern an der Gottlosigkeit. Als die Hebräer zu alttestamentlichen Zeiten Kriege führten, dann führten sie diese Kriege gegen Länder, die heidnischen Göttern opferten, also nicht an den biblischen Gott glaubten. Doch ohne den Gott der Bibel kann es keinen Frieden geben, weil dann das menschliche Herz der eigenen Schlechtigkeit ausgesetzt ist. Es war nicht allein die schlimme Sünde der Abgötterei im Heidentum, sondern es wurden gleichsam andere Gebote Gottes übertreten: Menschenopfer waren in heidnischen Kulturen weit verbreitet; nicht nur die Babylonier, sondern auch die Kelten opferten Kinder und bei den Mayas und Inkas war es üblich, Kriegsgefangene den Göttern zu opfern, um ihnen für den Sieg zu danken und sie milde zu stimmen. Auch die kannibalistischen Kulturen waren animalisch bzw. heidnisch. Bei allem dürfen wir nicht übersehen, dass es im Hinduismus eine lange Tradition war, dass sich Witwen lebendig mit ihrem Mann verbrennen ließen, eine Tradition, die zumindest ultrakonservative Hindus wieder einführen wollen.

Und wenn wir über den Nahostkonflikt diskutieren, dann dürfen wir nicht vergessen, dass der Islam als solches immer wieder kriegerisch aufgetreten ist. Historisch gesehen ist er die einzige Religion, die sich schon von Anfang an durch das Schwert, also durch Krieg, ausbreitete. Das Gebiet, auf dem sich der Staat Israel befindet, war lange Zeit von den Arabern beherrscht: Nach den Lehren des Koran darf aber Land, das einmal für den Islam erobert worden ist, nicht mehr preis gegeben werden. Deshalb bleibt der Staat Israel ein Stachel in den Augen der arabischen Welt.

Und auch bei uns nehmen Gewalt und Kriminalität zu: Der Kampf - quasi auch eine Art Krieg, wenn auch auf einer anderen Ebene und mit anderen Mitteln - gegen Drogen, Kriminalität, Arbeitslosigkeit und vielen anderen Problemen sind darin begründet, dass wir gottlos sind. Jemand, der ein geübter Christ ist, hat sich von Jesus verändern lassen. Wer Christ ist, wer eine lebendige Beziehung zu Gott hat, ist meist sanftmütiger und hat nicht die Absicht, kriminell zu handeln. Wäre der Bezug zu Gott bei uns lebendiger, dann stünde es zweifellos wesentlich besser um unser Land, und viele Nachbarschaftsstreitigkeiten, Familienzwiste und unnütze Prozesse entstünden erst gar nicht, wenn wir uns an Gott und Seine Gebote hielten. Diese dienen nämlich dem Frieden, dem guten Miteinander zwischen uns und Gott, aber auch zwischen den Menschen untereinander.

Auch wenn heute der offenen Ehe und Patchworkfamilien das Wort geredet wird, so darf doch nicht übersehen werden, dass den Betroffenen oft die Verbindlichkeit fehlt. Kinder laufen aus dem Ruder, weil sie nicht mehr wissen, wen sie Papa oder Mama nennen sollen und oft haben die Eltern selbst gar nicht mehr den Überblick, von wem welches Kind ist. Wie kann da ein Kind gesund aufwachsen?

Was wir brauchen, das sehe ich am elften Kapitel Daniels, das ist die Beziehung zu Gott: Sonst kommt es zu Auseinandersetzungen nicht nur im Kleinen, was ja schon schlimm genug ist, sondern auch zu Kriegen im Großen. Deutschland, das Land der Reformatoren, das von vielen Theologen auch als geistliches Vaterland gesehen wird, hat seinen Bezug zu Gott verloren, und das schon lange. Ist es da nicht eine logische Folge, dass wir unter der rot-grünen Regierung 1998 in den ersten Kriegseinsatz verwickelt wurden und das unsere Soldaten in einem Krieg in Afghanistan stehen? Ohne Gott gibt es keinen Frieden. Kehren wir zu Ihm zurück. Dann kommt der Frieden in unsere Herzen. Jesus hat versprochen, uns unseren Frieden zu lassen und uns Seinen Frieden zu geben, einen Frieden, den uns die gottlose Welt nicht geben kann.


(Autor: Markus Kenn)


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