Christliche Gedichte (z.B. Ostergedichte, Familiengedichte) und Lieder

Warnung / Irrlehre
Artikel verschiedener Autoren über den biblisch-christlichen Glauben

Das Alte u. Neue Testament: Ein Evangelium (Gospel) der Liebe

Tagesleitzettel - die tägliche Bibellese vom 06.07.2020

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In Gottes Hand sind alle überall geborgen!

Und die Priester und die Leviten und die Torhüter und die Sänger und die aus dem Volk und die Tempeldiener und alle Israeliten ließen sich in ihren Städten nieder.

Nehemia 7,73

In Gottes Hand geborgen,
ohne Furcht vor dem Morgen,
so weiß ich, dass Gott mich führt -
was mein Herz sehr tief berührt.

Frage: Ist uns bewusst, dass wir - egal wer, was und wo wir sind - von Gott geführt werden?

Guter Rat: Wenn wir das Gefühl haben, Gott sei ganz weit weg und hätte uns aus Seinen Augen verloren, dann ist es gut, daran zu denken, was Er bisher für uns getan hat. Tröstlich ist dabei der Psalm 23, der uns zeigt, dass Gott immer bei uns ist, selbst in unserer Todesstunde.

Warnung / Irrlehre

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Weder lügen noch lästern!



Tue von dir den verkehrten Mund und laß das Lästermaul ferne von dir sein.

Sprüche 4, 24 (Luther 1912)


Wie oft stellen wir im Alltag fest, dass die Menschen einen verkehrten Mund haben? Sie lügen, sie reden freundlich ins Gesicht und ziehen dann über den Betreffenden her, sobald dieser außer Hörweite ist. Doch nicht nur bei Lüge und Verleumdung haben die Menschen einen verkehrten Mund, sondern auch, um zu prahlen und sich groß zu tun. Verkehrt ist der Mund auch, wenn er Ausdrücke verwendet, die nicht in Ordnung sind: Fäkalbegriffe sind längst nicht mehr allein Kraftausdrücke von pubertierenden Jungs oder von bildungsfernen Schichten: Es ist grässlich, wie oft bestimmte Worte benutzt werden.

Dabei sind wir gleichzeitig bei Lästermäulern: Es geht nicht allein um Gotteslästerung, auch wenn diese die allerschlimmste Form des Lästerns ist und heute leider zum Alltag gehört; es fängt schon damit an, dass über Andere her gezogen wird, dass man kein Gutes Haar an seinen Nachbarn, Bekannten, Kollegen und Chefs lässt. Man macht sich lustig über die Schwächen Anderer.

Gleichzeitig ist Blasphemie heute gängig: Gott wird mit Begriffen "Ach Gottchen" verniedlicht, und man spricht nicht vom Herrn, sondern von "dem alten Mann da oben". Was würden wir empfinden, wenn wir so verniedlicht würden oder man zum Ausdruck brächte, dass man uns für einen senilen, alten Menschen hält? - Dabei dürfen wir nicht vergessen, dass Gott unendlich viel höher ist, absolut heilig und majestätisch. Er ist unser Schöpfer, und wir sind von Ihm abhängig, ob wir es wahr haben wollen oder nicht.

Unsere Worte zeigen auch, welch Geistes Kind wir sind: Wer ein Lügen- und Lästermaul hat, zeigt sich als unzuverlässig, als jemand, der keinen Respekt und keinen Anstand besitzt. Und können wir jemanden, der über Andere hemmungslos ablästert, weil sie nicht da sind, wirklich vertrauen? Was mag er über uns sagen, wenn wir abwesend sind?

Wie angenehm sind dagegen Menschen, die eine ehrliche Rede führen, frei von üblen Worten und Lästerungen! - Wer seinem Gegenüber offen die Wahrheit sagt, auch wenn diese unangenehm ist, auf dessen Lob können wir wirklich bauen. Vor allem zeigt er sich als vertrauenswürdig, geradlinig, zuverlässig.

Unsere Worte, unsere Art zu reden, beeinflussen auch unser Handeln. Wer lügt, der neigt eher dazu, auch zu stehlen, bei der Steuer zu schummeln oder sich bei den Spesen zu eigenen Gunsten zu verrechnen. Menschen, die nur pöbeln können, neigen eher zur Gewalt als die, die sich vernünftig zu artikulieren vermögen. Es ist daher wichtig, fern zu sein von Lüge und Lästerung. Das fängt beim Mund an.


(Autor: Markus Kenn)


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Ich (Jesus Christus) bin der Weg und die Wahrheit und das Leben; niemand kommt zum Vater denn durch mich.

Johannes 14, 6