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Wende dich zu mir und sei mir gnädig; denn ich bin einsam und elend. Die Angst meines Herzens ist groß; führe mich aus meinen Nöten!
Psalm 25,16-17
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Näher, noch näher, fest an dein Herz,
ziehe mich, Jesu, durch Freude und Schmerz!
Birg mich aus Gnaden in deinem Zelt,
schirme und schütze mich, Heiland der Welt!
Schirme und schütze mich, Heiland der Welt!
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Frage:
Was kann ich tun, wenn ich völlig am Ende bin?
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Zum Nachdenken: Wie oft führt mich das Leben hier auf Erden an die Grenzen des Erträglichen; Verletzungen die mir nachgehen, Ärgernisse in der Familie und Anfeindungen bei der Arbeit. Hinzu kommen Phasen der Einsamkeit und Hilflosigkeit. Manchmal möchte ich nicht mehr hier sein. Aber ich kann und darf zu Jesus flehen, dass ER mich ansieht in meiner Not; dass ER sich zu mir neigt und mir hilft. Ich darf darauf vertrauen, dass ER mir helfen will. Ich muss lernen darauf zu vertrauen. ER wird es wohl machen. Aber nur so, wie ER es für recht hält und zu einem Zeitpunkt, den ER bestimmt. Entscheidend ist für mich immer wieder, mich an Ihn zu wenden.
Aufrichtig möchte ich alles von Ihm erwarten und geduldig abwarten. Alleine das, dass sich der allmächtige Gott zu mir neigt, erfüllt mich mit Demut und Dankbarkeit. |
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| Warnung vor Schadenfreude
Freue dich nicht über den Fall deines Feindes, und dein Herz frohlocke nicht über sein Straucheln, damit nicht der HERR es sehe, und es böse sei in seinen Augen; und er wird seinen Zorn von ihm abwenden. Sprüche 24, 17-18 (Jettel/Jantzen-Übersetzung) |
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Schadenfreude - so sagt man - sei die schönste Freude, und wer hat sich nicht schon einmal die Hände gerieben über das Missgeschick eines missliebigen Kollegen oder eines Nachbarn, der vielleicht etwas nervig ist? Auch ich muss zugeben, dass ich manchmal denke: "Ätsch! Das gönne ich dir!" Doch richtig ist das nicht. Wenn ein Feind fällt, was haben wir dann von Schadenfreude? Machen wir uns dann nicht gleich dem, was wir an ihm zu verachten vorgeben?
Vor allem widerspricht das der Feindesliebe, die Jesus uns gelehrt und vorgelebt hat. Hass macht unsere Herzen schwer und hindert uns daran, nach dem Willen Gottes zu leben. Am Endeffekt ist die beste "Rache" die, seinem Feind, wenn ihm hungert, Brot zu geben: Dann entziehen wir unserem Feind die Grundlage seines Hasses und bringen ihn dazu, sich zu entscheiden, ob er die Feindschaft aufrecht erhalten möchte und sich so moralisch disqualifiziert oder ob er bereit ist, Frieden zu schließen und damit einen auch für ihn unseligen Streit zu beenden. Auch hier zeigt sich, dass Gottes Gebote gut, vollkommen und zum Wohl für uns Menschen gemacht sind, weil Hass immer unsere Lasten schwer und uns blind für das Eigentliche macht.
Vergessen wir nicht: Wenn wir uns über den Schaden eines Anderen freuen, dann steuern wir bereits selbst schon darauf zu, dass Andere sich über einen Schaden freuen, der dann uns betrifft. Und dass ist sicher nicht das, was wir wollen.
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(Autor: Markus Kenn) |
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