Warnung / Irrlehre

Artikel verschiedener Autoren über den biblisch-christlichen Glauben

Tagesleitzettel - die tägliche Bibellese vom 29.02.2024

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Wie entscheidest Du Dich?

Denn wer auf sein Fleisch sät, der wird vom Fleisch Verderben ernten; wer aber auf den Geist sät, der wird vom Geist ewiges Leben ernten.

Galater 6,8

Komm, Heiliger Geist, Herre Gott,
erfüll mit deiner Gnaden Gut
deiner Gläub`gen Herz, Mut und Sinn,
dein brennend Lieb entzünd in ihn`.

Frage: Wie entscheidest Du Dich? Für ein Leben im Geiste Gottes oder für ein Leben nach irdischen Maßstäben? Ein Dazwischen gibt es nicht!

Zum Nachdenken: In Galater 6 Vers 8 werden uns deutlich die beiden gegenteiligen Lebenseinstellungen des Menschen aufgezeigt: entweder gibt sich der Mensch der fleischlichen oder der geistlichen Gesinnung hin. Lebt der Mensch nur nach irdischen Maßstäben und strebt er nur nach irdischen Dingen, so reift er dem Verderben entgegen. Ergreift der Mensch aber das geistliche Leben, so kämpft er den guten Kampf des Glaubens, er lässt sich erfüllen mit dem Geist Gottes und sein Innerstes wird durchdrungen vom Heiligen Geist und dem Willen Gottes. Das ewige Leben ist quasi der Lohn für sein geistliches Leben.

Warnung / Irrlehre

Inhalt

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Auf Jesus allein Vertrauen



Und am dritten Tag ward eine Hochzeit zu Kana in Galiläa; und die Mutter Jesu war da. Jesus aber und seine Jünger wurden auch auf die Hochzeit geladen. Und da es an Wein gebrach, spricht die Mutter Jesu zu ihm: Sie haben nicht Wein. Jesus spricht zu ihr: Weib, was habe ich mit dir zu schaffen? Meine Stunde ist noch nicht gekommen. Seine Mutter spricht zu den Dienern: Was er euch sagt, das tut.

Johannes 2, 1-5 (Luther 1912)


Viele Menschen verehren Maria, die Mutter von Jesu menschlicher Natur, sehr: Deshalb stellen manche von ihnen in diesem Monat Maialtärchen auf, die Maria gewidmet sind und sind überzeugt davon, das Richtige zu tun. Doch Maria hat dies so nicht gewollt, denn bei der Hochzeit von Kana haben die Gastgeber sich wohl auch zunächst an sie gewandt, damit Jesus das Problem mit dem ausgegangenen Wein löst.

Die Antwort Jesu klingt in unseren Ohren sehr hart; ich bin aber gewiss, dass Jesus hier die Mutter Seiner menschlichen Natur nicht verletzen und keinesfalls diskreditieren wollte. Maria hat das ganz sicher auch so verstanden. Jene harte Antwort gilt uns: Wir sollen verstehen, dass wir unsere Hoffnungen nicht auf Menschen - so herausragend sie auch sein mögen! - setzen sollen, sondern nur auf Ihn. Gleichzeitig war und ist Jesus immer zugleich Gott: Dadurch kennt Er auch die Zukunft. Er weiß also seit ewigen Zeiten, dass Menschen sich nur allzu leicht täuschen und in die Irre führen lassen. Somit hat Er auch den Marienkult voraus gesehen, doch das kann Er nicht zulassen, verbietet die Bibel uns doch jede Form des Okkultismus und damit der Geisterbeschwörung. Die Hinwendung zu Maria ist eine Geisterbeschwörung und damit gegen die Bibel.

Es geht aber auch und vor allem darum, ob wir Jesus wirklich vertrauen oder nicht: Davon hängt letztendlich ab, ob wir gerettet sind oder nicht. Genauso wenig, wie man ein bisschen schwanger sein kann, genauso wenig kann man nur ein bisschen Christ sein. Ganz oder gar nicht, Entweder / Oder: Jesus verlangt von uns eine klare Entscheidung! Wenn wir Ihm nicht die Lösung unserer ganz alltäglichen Sorgen und Nöte zutrauen, dann trauen wir Ihm ganz sicher auch nicht zu, dass Er uns durch Sein Blut erlösen kann.

Ebenso müssen wir uns im Klaren sein, dass es nur einen Mittler zwischen uns Gott gibt, nämlich Jesus (vgl 1. Timotheus 2,5). Wir brauchen also nicht die Fürsprache von Verstorbenen, auch wenn ganz gewiss ist, dass sie nach ihrem biologischen Tod zum Herren gegangen sind. Die Devise lautet also, Jesus ganz allein zu vertrauen.


(Autor: Markus Kenn)


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