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Kämpfe den guten Kampf des Glaubens. Ergreife das ewige Leben, wozu du berufen bist und bekannt hast das gute Bekenntnis vor vielen Zeugen.
1.Tim. 6,12
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Die Nachfolge Jesu ist kein Wandeln
auf sonnigen Höhn. In Seinem Sinne handeln
echte Christen, indem sie Gottes Wort heilig halten.
Die eindeutig und wahrhaftig ihren Glauben gestalten,
rufen oft Unverständnis herauf, oft auch Feindschaft.
Dennoch bekennen sie ihren Herrn in der Gesellschaft.
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Frage:
Liebst Du, lieber Leser, Jesus von ganzem Herzen so, dass Du auch im `Kampf des Glaubens` Jesu Hand ergreifst?
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Zum Nachdenken: Wie in einer guten Ehe, muss auch die Liebe zum Herrn tagtäglich erneuert werden in geordneter Beziehung. Dazu gehören Gebet & Bibellese, um den Willen Gottes zu erkennen. Dann bist Du für den `Kampf` bereit, auch um ein gutes Beispiel des Glaubens in Deinem Umfeld zu sein. Der Epheserbrief, Kap.6 kann Dir zur Ausrüstung eine wichtige zusätzliche Hilfe sein. |
| Aktiv sein, Reich Gottes bauen, Missionieren | (Mit obiger Navigationsleiste kann innerhalb des Reichgottesarbeit-Menüs geblättert werden)
| Die Fürsprache für Onesimus
Darum, wiewohl ich habe große Freudigkeit in Christo, dir zu gebieten, was dir ziemt,... Philemon 8-22 (Luther 1912) |
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Onesimus war Sklave bei Philomon und von bzw. vor seinem Herrn geflohen. Wie wir aus dem Vers 11 erfahren, muss Onesimus ein schlechter Sklave gewesen sein, denn er war früher sehr unnütz. Jetzt aber war er dem Paulus und seinem Herrn sehr nützlich geworden, denn er hat sich zu Christus bekehrt und war dadurch ein Anderer, eine neue Schöpfung geworden. Deshalb setzt sich Paulus für ihn ein: Paulus hätte Philemon anweisen können, seinen ehemaligen Sklaven wieder aufzunehmen und ihn nicht zu bestrafen, doch Paulus bittet für Onesimus.
Diese Bitte ist keine leere Bitte: Paulus nennt Onesimus einen leiblichen Bruder durch Christus; damit ist Onesimus quasi gleichberechtigt. Paulus, der diesen Brief nicht etwa durch einen Auftragsschreiber verfassen lässt, sondern diesen mit eigener Hand schreibt, bürgt für Onesimus und garantiert dem Philemon, dass er - Paulus - selbst für den Schaden aufkommen wird, den Onesimus ggf. angerichtet hat. Dabei weiß Paulus nicht, wie hoch dieser Schaden sein könnte, und dennoch geht er dieses Risiko in christlicher Liebe ein.
Ich habe mich beim Lesen dieses Briefes gefragt, wie sich unser und vor allem wie sich mein Engagement für Mitchristen aussieht. Bin ich bereit, einem Christen durch Wort und Tat, durch Gaben, die mir zur Verfügung stehen und durch meine Zeit zu helfen? Bete ich vor Gott für deren Sorgen, Nöte und Anliegen? Setze ich mich auch für verfolgte Christen ein? Oder ziehe ich mich zurück, weil dies so schön billig und bequem ist? - Oft erwische ich mich dabei, dass mir meine Glaubensgeschwister immer dann einfallen, wenn ich etwas brauche, ich aber vergesslich bin, wenn es darum geht, selbst etwas zu tun.
Für mich ist der Brief an Philemon eine Mahnung an die eigene Adresse: Paulus hat vorgemacht, was es heißt, geschwisterlich zu handeln. Ich habe mir nun jetzt ganz fest vorgenommen, mich auch mehr für meine Glaubensgeschwister einzusetzen.
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(Autor: Markus Kenn) |
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