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Artikel verschiedener Autoren über den biblisch-christlichen Glauben

Tagesleitzettel - die tägliche Bibellese vom 27.11.2021

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Gott in Nöten anflehen!

Und die Briefe wurden durch die Eilboten in alle Provinzen des Königs gesandt, dass man alle Juden vertilgen, erschlagen und umbringen solle, Junge und Alte, Kinder und Frauen, an einem Tag, nämlich am dreizehnten des zwölften Monats, das ist der Monat Adar, und dass man zugleich ihren Besitz rauben dürfe.

Esther 3,13

Lasst uns in allen Nöten zu Gott gehen,
seine Gnade im Gebet erflehen,
ganz und gar auf Gottes Hilfe bauen
und glaubensvoll zu Ihm aufschauen!

Frage: Was hatten die Juden getan, als sie von dem beschlossenen Genozid gegen sie erfuhren?

Zum Bedenken: Ester 4,3 spricht von großer Trauer, Fasten, Weinen und Wehklage und dass viele Juden auf Sacktuch und in der Asche lagen. Wie viele tränenreiche Gebete werden wohl zu Gott aufgestiegen sein! Es ist aber auch an Gottes Aussage zu denken: `wer euch antastet, der tastet meinen Augapfel an!` (Sach. 2,12). Wie ganz wunderbar geht die Geschichte daher weiter: Gott wendete das Blatt komplett und am Ende wurde der Judenhasser gar an seinen eigenen, für einen Juden errichteten Galgen gehängt und die Juden erlebten Rettung. Auch ich habe schon Gottes Gnade erlebt, wie Er die Situation verwandelte. Aber wie übergroß erscheinen auch mir neue Probleme! Lasst uns Gott viel mehr vertrauen, in Nöten zu Gott schreien (ggf. auch unter Fasten!) und Großes von Ihm erwarten!

Aktiv sein, Reich Gottes bauen, Missionieren

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(Mit obiger Navigationsleiste kann innerhalb des Reichgottesarbeit-Menüs geblättert werden)


Die Reich-Gottes-Arbeit unterstützen



Da machten sich auf die Obersten der Vaterhäuser aus Juda und Benjamin und die Priester und Leviten, alle, deren Geist Gott erweckte, hinaufzuziehen und zu bauen das Haus des HERRN zu Jerusalem. Und alle, die um sie her waren, stärkten ihre Hände mit silbernem und goldenem Geräte, mit Gut und Vieh und Kleinoden, außer dem, Was sie freiwillig gaben.

Esra 1, 5+6 (Luther 1912)


Zur Zeit Esras wurde das Haus des Herrn gebaut, damit die Israeliten einen würdigen Ort hatten, in dem sie Gott ehren und opfern konnten. Ein solcher Ort ist wichtig, denn Gott möchte, dass wir Menschen Gemeinschaft haben, Gemeinschaft mit Ihm und Gemeinschaft mit Anderen, die ebenfalls an Ihn glauben. Wir Menschen brauchen eine solche Gemeinschaft, denn es ist nicht gut, dass der Mensch alleine ist: Als Menschen sind wir nämlich begrenzt und brauchen einander, damit wir uns ergänzen können. Vor allem aber brauchen wir Gott, ohne den wir faktisch von der Quelle des Lebens abgeschnitten sind. Deshalb machten sich die Obersten der Vaterhäuser aus Juda und Benjamin, aber auch die Priester und die Leviten auf, um getrieben vom Geist Gottes das Haus des Herrn zu bauen; sie arbeiteten also ganz konkret am Reich Gottes.

Solche Arbeit braucht aber auch Unterstützung: Alle, die um sie herum waren, stärkten die Hände derer, die am Hause des Herrn arbeiteten: Sie gaben silberne und goldene Geräte, sie gaben ihr Gut, sie gaben Vieh und Kleinode wie es ihnen vorgeschrieben war. Der Herr möchte, dass wir den zehnten, also ein Teil unseres Einkommens für Ihn verwenden. Viele Kritiker des Christentums wittern deshalb im christlichen Glauben eine reine Geschäftemacherei, doch sie vergessen, dass Gott uns Aufgaben gegeben hat, die es zu bewältigen gilt: Als Christen sollen wir das Evangelium verbreiten, als Christen sind wir angehalten, Werke der Nächstenliebe zu tun. Traktate, die gedruckt werden, verursachen nun einmal Kosten, und auch Krankenhäuser, Seniorenstifte, Kinderheime und Wärmestuben benötigen die entsprechenden Mittel, um ihre Arbeit tun zu können. Wenn ich einen Teil meines Geldes in das Reich Gottes investiere, zeige ich doch zugleich die Ernsthaftigkeit meines Glaubens. Und wer anderen wie auch immer gearteten Weltanschauungen bzw. weltlichen Wohlfahrtsorganisationen zugesteht, dass sie ihre Arbeit finanzieren, der sollte auch so konsequent sein, dieses Zugeständnis auch dem Christentum zu machen: Es geht ja nicht darum, Evangelisten einen Lebensstil im Luxus zu finanzieren, sondern ihnen ihre Existenzgrundlage zu sichern: Schließlich müssen sie ja auch leben, und sie tun ja auch viel dafür.

Darüber hinaus dokumentieren wir mit unseren Gaben unsere Verbundenheit: Das führt zu einem stärkeren Gemeinschaftsgefühl, zu einem stärkeren, gegenseitigen Vertrauen. Unsere Beziehungen untereinander, aber auch und vor allem zu Gott werden dadurch besser. Gleichzeitig übernehmen wir Mitverantwortung für das Reich Gottes. Wer Verantwortung übernimmt, der handelt überlegt.

Die Menschen, die ihre Gaben zum Hause Gottes brachten, brachten nicht nur das, wozu sie verpflichtet gewesen sind, sondern gaben freiwillig mehr. Das zeigt, dass es ihnen nicht nur um eine bloße Pflichtübung ging. Pflichtübungen sind etwas für Religionen; bei Gott geht es letztendlich nicht um Religion, sondern um eine echte, innige, also lebendige Beziehung zu Gott. Wer "nur" seine Pflicht tut, wird schnell zu einem büro- und technokratischen Befehlsempfänger, zu einem kleingeistigen Spießer. Derjenige aber, der eine wirkliche und lebendige Beziehung zu Gott hat, der arbeitet aus Überzeugung und mit ganzem Herzen mit am Reich Gottes. Das macht einen gewaltigen Unterschied: Dann ist nicht um fünf Uhr nachmittags Feierabend, dann darf es auch länger dauern. Zudem machen wir das, was wir mit den Herzen tun, besser als das, was wir nur als Pflicht und damit zumindest als ein wenig lästig empfinden.


(Autor: Markus Kenn)


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Friede mit Gott finden

"„Lasst euch versöhnen mit Gott!“ (Bibel, 2. Kor. 5,20)"

Dieses kurze Gebet kann Deine Seele retten, wenn Du es aufrichtig meinst:

Lieber Jesus Christus, ich habe viele Fehler gemacht. Bitte vergib mir und nimm Dich meiner an und komm in mein Herz. Werde Du ab jetzt der Herr meines Lebens. Bitte heile mich und leite Du mich in allem. Lass mich durch Dich zu einem neuen Menschen werden und schenke mir Deinen tiefen göttlichen Frieden. Du hast den Tod besiegt und wenn ich an Dich glaube, sind mir alle Sünden vergeben. Dafür danke ich Dir von Herzen, Herr Jesus. Amen

Weitere Infos zu "Christ werden"

Vortrag-Tipp: Eile, rette deine Seele!

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Die COVID-19-Impfungen:
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(Lukas 21,36)

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