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Lobe den Herren, was in mir ist, lobe den Namen!
Alles, was Odem hat, lobe mit Abrahams Samen!
Er ist dein Licht, Seele, vergiß es ja nicht;
lobende schließe mit Amen!
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Frage:
Warum gibt es nur so viele Missverständnisse in Bezug auf unsere Dankbarkeit Gott gegenüber?
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Zum Nachdenken: Wie oft habe ich Jesus in meinen Bitten eher als Erfüllungsgehilfen meiner Anliegen gesehen? Ich bete und breite Ihm alle meine Wünsche, Nöte und Vorhaben aus. Dabei bitte ich um Gnade, Führung und Leitung. Ich erlebe, dass Jesus meine Bitten erfüllt.
Aber, steht das nicht im Widerspruch zu dem, was Jesus eigentlich von mir erwartet? Und habe ich zu Beginn meines Lebens mit Ihm nicht ganz anders gebetet? War damals nicht vielmehr mein Gebet erfüllt von Dankbarkeit und Demut? Es ist der Wille Gottes, dass ich in allen Dingen Ihm danke. Auch und gerade in Zeiten der Bedrängnis und Not soll ich in aufrichtiger Demut Ihn loben, preisen und danken. Ich möchte immer mehr Ihm danken für alles, was Er ist und für mich getan hat; damit ich bei Ihm Ruhe und Frieden finde und auf Ihn hoffe. |
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| Wahre Früchte der Buße
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Reue und die daraus resultierenden guten Vorsätze sind die ersten beiden Schritte in Richtung Buße, doch letztendlich genügen sie nicht. Was nützt es, wenn mir alles so leid tut und ich doch so weiter mache wie bisher? Und selbst die besten Vorsätze bleiben Pflastersteine auf dem Weg zu Hölle, wenn dahinter nicht wirklich Taten der Buße folgen, wenn aus der Buße keine wirklichen Früchte hervorgehen. Es genügt nicht, den Vorsatz zu fassen, ehrlich zu werden, wenn man sich nicht diesbezüglich verändert: Das hat auch etwas damit zu tun, sich für die bisherigen Lügen zu entschuldigen und zu versuchen, hier Wiedergutmachung soweit als möglich zu leisten. Mancher Neubekehrte hat sich sogar selbst angezeigt, um einen wirklichen Schnitt des Neuanfangs zu machen.
Das hat auch Johannes der Täufer in seiner Bußpredigt gemeint: Die, die zwei Kleider haben, sollten denen geben, die keines haben, und den römischen Soldaten empfahl er, sich mit dem Sold zu begnügen und niemanden Gewalt anzutun. Jesus erklärte dem Nikodemus die wahre Wiedergeburt, also den wirklichen Weg der Buße: Statt aus Fleisch - der Sünde - geboren zu sein, müssen wir aus dem Geist - der Heiligkeit also - von neuem geboren werden.
Damit setzen wir all unsere Denkweisen auf den Prüfstand, daraus folgt eine Sinnesänderung, daraus ergibt sich eine Veränderung unserer Motivation. Prioritäten und Wertigkeiten werden neu gesetzt, statt Egoismus interessiert uns der Nächste. Unser Tun erfolgt nicht mehr aus Berechnung. Unser Tun geschieht aus Liebe zu Gott und den Menschen.
Zebedäus, der Zöllner, hat das verstanden: Er gab denen vierfältig zurück, die er betrogen hat und verschenkte die Hälfte seines Reichtums an die Armen. Nicht immer sind Buße und Umkehr so spektakulär wie bei ihm; meist vollziehen sich diese Dinge quasi heimlich, still und leise: Jähzornige werden ruhiger, mancher Trinker begab sich in Therapie, bei Dienstleistern wurde die Berufsfreundlichkeit wirkliche Herzlichkeit, mancher Mitarbeiter wurde engagierter.
Auf Dauer fällt eine richtige Buße auf: Sie trägt Früchte, und das bleibt nicht unbemerkt. Oft erleben wir dann, wie sich Menschen, die wir als negativ erfahren haben, richtig umgänglich verhalten. Wirkliche Buße verändert unser Verhalten insgesamt. Da bleibt es nicht aus, dass dies auffällt. Viele reagieren dann erstaunt. Manche sind auch entrüstet, weil sich unser Freundeskreis verändert. Und doch: Es lohnt sich, denn nicht nur für die Ewigkeit sind diese Veränderungen, sie werden uns zum Segen auch im Jetzt und Hier.
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(Autor: Markus Kenn) |
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