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Da dies alles so aufgelöst wird, was für Leute müsst ihr dann sein in heiligem Wandel und Gottesfurcht.
2. Petrus 3,11
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Huldreich blickest Du mich an,
sagst mir, dass ich kommen kann,
sagst mir, dass ich zu dir kommen kann.
Und dass Du der Sündenschuld
nicht gedenkst nach Deiner Huld,
nicht gedenkst nach Deiner Gnad´ und Huld.
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Frage:
Wie kann ich nur einen heiligen Wandel und ein gottseliges Leben führen?
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Zum Nachdenken: Es ist eine Tatsache, dass der Tag des Herrn sehr schnell kommen wird. Die Sünde nimmt derweil dermaßen überhand, dass Gott Seine Gerechtigkeit wieder herstellen muss. Die Welt ist mehr als gerichtsreif. Alle irdischen Dinge, an die sich Menschen klammern und in denen sie ihren Lebensinhalt sehen, werden verbrennen.
Ich sehe darin aber auch, dass sich meine Erlösung naht. Ich werde vor dem Zorn Gottes bewahrt. Ich strecke mich nun danach aus, dass ich in Jesus würdig empfunden werde zu Ihm entrückt zu werden. Also befleißige ich mich der Sünde zu widerstehen und irdische Verlockungen zu überwinden. In demütiger Gottesfurcht stehe ich treu in Seinem Dienst und lasse mich durch Seine Güte führen und leiten. Ich brauche Seine Kraft und Nähe jeden Tag aufs Neue. ER muss mich halten und ich lobe und preise Seinen Heiligen Namen. |
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| Wahre Früchte der Buße
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Reue und die daraus resultierenden guten Vorsätze sind die ersten beiden Schritte in Richtung Buße, doch letztendlich genügen sie nicht. Was nützt es, wenn mir alles so leid tut und ich doch so weiter mache wie bisher? Und selbst die besten Vorsätze bleiben Pflastersteine auf dem Weg zu Hölle, wenn dahinter nicht wirklich Taten der Buße folgen, wenn aus der Buße keine wirklichen Früchte hervorgehen. Es genügt nicht, den Vorsatz zu fassen, ehrlich zu werden, wenn man sich nicht diesbezüglich verändert: Das hat auch etwas damit zu tun, sich für die bisherigen Lügen zu entschuldigen und zu versuchen, hier Wiedergutmachung soweit als möglich zu leisten. Mancher Neubekehrte hat sich sogar selbst angezeigt, um einen wirklichen Schnitt des Neuanfangs zu machen.
Das hat auch Johannes der Täufer in seiner Bußpredigt gemeint: Die, die zwei Kleider haben, sollten denen geben, die keines haben, und den römischen Soldaten empfahl er, sich mit dem Sold zu begnügen und niemanden Gewalt anzutun. Jesus erklärte dem Nikodemus die wahre Wiedergeburt, also den wirklichen Weg der Buße: Statt aus Fleisch - der Sünde - geboren zu sein, müssen wir aus dem Geist - der Heiligkeit also - von neuem geboren werden.
Damit setzen wir all unsere Denkweisen auf den Prüfstand, daraus folgt eine Sinnesänderung, daraus ergibt sich eine Veränderung unserer Motivation. Prioritäten und Wertigkeiten werden neu gesetzt, statt Egoismus interessiert uns der Nächste. Unser Tun erfolgt nicht mehr aus Berechnung. Unser Tun geschieht aus Liebe zu Gott und den Menschen.
Zebedäus, der Zöllner, hat das verstanden: Er gab denen vierfältig zurück, die er betrogen hat und verschenkte die Hälfte seines Reichtums an die Armen. Nicht immer sind Buße und Umkehr so spektakulär wie bei ihm; meist vollziehen sich diese Dinge quasi heimlich, still und leise: Jähzornige werden ruhiger, mancher Trinker begab sich in Therapie, bei Dienstleistern wurde die Berufsfreundlichkeit wirkliche Herzlichkeit, mancher Mitarbeiter wurde engagierter.
Auf Dauer fällt eine richtige Buße auf: Sie trägt Früchte, und das bleibt nicht unbemerkt. Oft erleben wir dann, wie sich Menschen, die wir als negativ erfahren haben, richtig umgänglich verhalten. Wirkliche Buße verändert unser Verhalten insgesamt. Da bleibt es nicht aus, dass dies auffällt. Viele reagieren dann erstaunt. Manche sind auch entrüstet, weil sich unser Freundeskreis verändert. Und doch: Es lohnt sich, denn nicht nur für die Ewigkeit sind diese Veränderungen, sie werden uns zum Segen auch im Jetzt und Hier.
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(Autor: Markus Kenn) |
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