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Danket dem HERRN; denn er ist freundlich, und seine Güte währet ewiglich.
Psalm 107,1
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Jeder Tag der neu erwacht
wird von Gott gelenkt,
ist genau wie jede Nacht
uns von IHM geschenkt.
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Frage:
Was wären wir ohne Gottes Güte und Freundlichkeit - jeden Tag neu?
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Zum Bedenken: Wir sind von Gottes Güte absolut abhängige Geschöpfe. Ohne Luft, Wasser, rechte Temperatur, Nahrung etc. können wir nicht existieren. Aber auch Bewahrung vor schlimmer Krankheit, Unfall etc. liegen in Gottes Hand. Vor allem unser Seelenheil hängt absolut von Gottes Gnade ab. Was, wenn uns Gott seine Güte und Freundlichkeit entziehen würde? Sollte uns das nicht überaus dankbar machen und dazu bewegen, Gott täglich Lob und Dank darzubringen! |
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| Geistesgaben
Und er hat etliche zu Aposteln gesetzt, etliche aber zu Propheten, etliche zu Evangelisten, etliche zu Hirten und Lehrern,... Epheser 4,11-12 (Luther 1912) |
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Dienste oder Ämter in der Gemeinde beruhen auf der Gabe und der Aufgabe, welche Gott durch Seinen Geist dem jeweiligen Menschen zuteilt. Dabei ist grundlegend zu unterscheiden zwischen natürlichen Gaben, Früchten des Geistes, Gaben des Geistes und daraus hervorgehenden Diensten oder Ämtern.
Natürliche Gaben sind Eigenschaften, die der Mensch als geschaffenes Wesen durch Vererbung erworben und durch Schulung ausgebildet hat, z.B. Geschicklichkeit, Sprachfähigkeit, logisches Denken.
Früchte des Geistes sind Verhaltensweisen, die Gott jedem Gläubigen als Merkmale des neuen Lebens in Christus durch Wirken Seines Geistes ermöglicht: "Liebe, Freude, Friede, Geduld, Freundlichkeit, Gütigkeit, Glaube, Sanftmut, Selbstbeherrschung" (Galater 5,22).
Geistesgaben (charismata) sind Gaben, die Gott den Gliedern der christlichen Gemeinde in unterschiedlicher Art mit dem Ziel des gegenseitigen Zusammenwirkens und der Erbauung des Leibes Christi zuteilt. Nicht jeder hat also die gleichen Gaben, sondern sie sind auf verschiedene Träger verteilt.
Aufgrund der in den Gemeinden vorhandenen Gaben ergeben sich die unterschiedlichen Dienste. Für die neutestamentliche Zeit ist es selbstverständlich, dass Charisma und Amt aneinander gekoppelt sind. Das heißt: Ein bestimmtes Amt bekleidet nur, wer die entsprechende Geistesgabe hat (1. Korinther 12,4-11). Andererseits muss nicht jeder Gabenträger unbedingt ein Amt bekleiden, das seinen Gaben entspricht, sondern kann um der Ordnung in der Gemeinde willen auch - eine Zeitlang - zurücktreten (vgl. 1. Korinther 14,26 ff.). Denn es gilt: "Gott ist nicht ein Gott der Unordnung, sondern des Friedens" (V. 33). Einige wichtige Gaben und Aufgaben in der Gemeinde werden wir morgen betrachten.
Wir beten:
HERR, schenke bitte, dass es in unserer Gemeinde ordentlich zugeht. Bewahre uns vor ungeistlicher Rechthaberei, Streitsucht, Machtstreben und Uneinigkeit in den heilsentscheidenden Fragen. Und berufe Du jeden von uns in die Aufgabe, in der Du ihn haben möchtest. Amen.
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(-Autor: Lothar Gassmann) |
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