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Horch! Der HERR ruft der Stadt zu - Rettung ist es, deinen Namen zu fürchten: Hört, was die Zuchtrute ist und wer es so bestimmt hat!
Micha 6,9
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Ach Gott, verlaß mich nicht!
Ich ruf aus Herzensgrunde;
Ach Höchster, stärke mich
in jeder bösen Stunde.
Wenn mich Versuchung plagt
und meine Seel anficht,
so weiche nicht von mir;
ach Gott, verlaß mich nicht!
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Frage:
Wieso gefallen mir Gottes Züchtigungen nicht?
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Zum Nachdenken: Wenn ich Zeiten durchlebe die mir sehr weit weg scheinen von der Gegenwart und Liebe Gottes, dann hadere ich mit mir selbst. Ich wühle mich im Selbstmitleid und mir geht es gar nicht gut. Es sind Zeiten, in denen ich angegriffen werde; in denen mich die Pfeile des Teufels treffen; gerade auch im engsten Kreis meiner Mitmenschen, bei der Arbeit und durch Umstände in der Welt.
In diesen Lebensphasen muss ich lernen, ganz bewusst Gott zu vertrauen. Ich muss mich vor Ihm beugen, denn Seine Züchtigungen soll ich annehmen. Ich darf nicht nach eigenen Lösungen suchen, sondern soll ausharren in der Nähe Gottes. Er wird es wohl machen. Das ist schwer, sehr schwer. Aber sollte Gott mich zu Fall bringen? ER ist doch ein liebender Gott. ER liebt mich bedingungslos, ER bringt mich durch diese dunklen Täler hindurch. Ich danke meinem Gott, dass ER mich bewahrt bis in alle Ewigkeit. |
| Aktiv sein, Reich Gottes bauen, Missionieren | (Mit obiger Navigationsleiste kann innerhalb des Reichgottesarbeit-Menüs geblättert werden)
| Wie Salomo anfangen zu bauen
Und Salomo fing an zu bauen das Haus des HERRN zu Jerusalem auf dem Berge Morija, der David, seinem Vater, gezeigt war, welchen David zubereitet hatte zum Raum auf der Tenne Ornans, des Jebusiters. 2. Chronik 3, 1 (Luther 1912) |
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Eigentlich wollte David schon den Tempel bauen, doch aufgrund der Tatsache, dass er zum Schutze und zum Erhalt des israelischen Staates Kriege führen musste, hatte ihm Gott gesagt, dass Salomo, der Israel befriedet regieren konnte, diesen Tempel bauen würde. Das tat Salomo auch, und er investierte sehr viel Kraft, Zeit und Geld darin. Es wurden nicht nur die besten Materialien, sondern zugleich die besten Handwerker dafür eingesetzt. Das zeigt die Wichtigkeit dieses Vorhabens.
Sicher: Wir können nicht wie Salomo prächtige Gotteshäuser bauen; dazu sind wir nicht oder zumindest nicht in jedem Fall berufen. Trotzdem sollen wir am Bau des Gottesreiches mitarbeiten. Niemand soll und darf sich da raus reden. Ich bin auch kein Handwerker, und aus mir wird sicher nie ein Mathematiker, der alles fein säuberlich berechnen kann: Dennoch habe ich Gelegenheit, mich hier einzubringen. Und das gilt für jeden Anderen prinzipiell auch. Unsere unterschiedlichen Begabungen und Möglichkeiten ergänzen sich nämlich dabei: Wir sind ein Leib mit vielen Gliedern; so beschrieb es Paulus im 1. Korintherbrief Kapitel 12, der uns ja sagte, dass das Ohr auf das Auge angewiesen ist, dass unser Leib den Fuß braucht usw.
Mancher ist ein guter Diakon, ein Anderer ein guter Planer, der Nächste ein hervorragender Techniker, und wieder Andere können gut singen oder gut musizieren. Einer meiner Lehrer sagte einmal in seiner Mundart: "Jeder kann ebbes!" Übersetzt heißt das: "Jeder kann etwas!" Gott hat uns Begabungen gegeben, die wir für die Arbeit an Seinem Königreich einsetzen können und dürfen.
Weil wir unterschiedliche Erfahrungen einbringen, weil wir unterschiedliche Begabungen haben, weil jeder von uns die ein oder andere gute Idee hat, ergänzen wir einander. Das ist auch gut so, denn so arbeiten wir innerhalb der Gemeinschaft. Dieses Teamwork nutzt uns nicht nur in der Reich-Gottes-Arbeit, sondern hilft uns auch im Berufsleben, in dem es ja auch auf Teamwork ankommt. Vor allem lernen wir dann voneinander, denn wir können uns stets von einem anderen etwas abgucken.
Bei Allem aber dürfen wir nicht vergessen, dass die Arbeit am Bau des Reiches Gottes unsere vorrangige und wichtigste Aufgabe ist: Schließlich hat uns Jesus in die Welt gesand, damit wir dies tun. Unsere Zeit leidet ja an einem beträchtlichen Mangel an Glauben, an Gottesbezug. Es liegt an uns, eifrig am Bau des Reiches Gottes mitzuarbeiten.
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(Autor: Markus Kenn) |
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