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Und nun, Herr, sieh an ihre Drohungen und gib deinen Knechten, dein Wort mit aller Freimütigkeit zu reden.
Apostelgeschichte 4,29
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O komm, du Geist der Wahrheit,
und kehre bei uns ein,
verbreite Licht und Klarheit,
verbanne Trug und Schein.
Gieß aus dein heilig Feuer,
rühr Herz und Lippen an,
daß jeglicher Getreuer
den Herrn bekennen kann.
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Frage:
Kann ich Gottes Botschaft freimütig weitergeben?
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Zum Nachdenken: Auch heute ist die wahre Gemeinde Jesu Christi bedrängt. Es sind so viele falsche Wahrheiten unterwegs, auch in Gemeinden. So manche Beiträge im Internet verfälschen das wahre Evangelium, die frohe Botschaft. Durch KI gesteuerte Falschaussagen über den wahren Glauben führen in die Irre.
Was soll ich beten? Dass ich bewahrt werde und durch Anfechtungen hindurch komme? Ich bin ein Kind Gottes und stehe als Knecht in der Verantwortung, freimütig die frohe Botschaft Jesu Christi zu bekennen und zu verbreiten. Ich bete zu Jesus, dass ER jeden Dienst segnen möge. Ich bete, dass ER mich führt und leitet, Zeugnis zu geben von Seiner Liebe. Und ich bete, dass ER mir zur rechten Zeit meinen Mund öffnet, um von IHM zu reden, in aller Demut und Zurückhaltung. Dazu helfe mir Gott. |
| Leben als Christ, Nachfolge Jesu, Glaubensleben | (Mit obiger Navigationsleiste kann innerhalb des Glaubensleben-Menüs geblättert werden)
| Reinschiff
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Ich war einige Jahre als Zeitsoldat bei der Bundesmarine; selbst an Land hieß das Stuben- und Revierreinigen "Reinschiff": Da wurde der Spind aufgeräumt, die Schuhe geputzt, der Dreck aufgekehrt, der Boden geschrubbt, der Tisch gewienert, die Fenster gereinigt. Alles musste Tiptop aussehen, sonst wurde die Stube, das Revier nicht abgenommen. Der Feierabend oder das freie Wochenende mussten warten.
Im letzten Jahr hatte ich einen Wohnungsbrand und musste daher in eine kleinere Wohnung ziehen. Das, was noch brauchbar war, nahm ich mit, doch jetzt gilt es auch bei mir, Reinschiff zu machen. Nicht alle Bücher kann ich behalten; einige habe ich schon abgegeben, verschenkt. Evangelistische Bücher sende ich einem Mann zu, der diese zum Beispiel in einem Gefängnis weiter gibt. Diese Art des "Reinschiffs" macht irgendwo Sinn. Andere Menschen können etwas mit den Büchern anfangen.
Doch ich erschrak mich über einige Literatur, die ich noch in meiner Bibliothek hatte: Irgendwann vor meiner Bekehrung hatte ich sie mir zugelegt. Darunter waren auch zwei oder drei esoterische Bücher, die ich sofort vernichtet habe. Ich wusste gar nicht mehr, dass ich sie noch hatte. So gesehen mache ich in dieser Hinsicht noch einmal "Reinschiff". Ich durchforsche mich selbst und sehe, dass ich noch in manch anderen Dingen Reinschiff machen muss.
Ist unsere Bekehrung zu Jesus nicht auch zugleich ein Reinschiff machen? Vielleicht haben wir noch Bücher zuhause, die Gott nicht gefallen, zum Beispiel pornografische, astrologische, esoterische. Vielleicht geht es um Angewohnheiten, weil wir unsere Zeit mit dem Schauen falscher Filme verbringen, weil wir vielleicht aus Gewohnheit zu einem Stammtisch gehen, bei dem ohnehin nur schmutzige Witze erzählt werden. Vielleicht erzählen wir selbst solche zweideutigen Witze, vielleicht benutzen wir die falschen Worte, die Gott mißfallen. Oder wir müssen uns noch irgendwo entschuldigen oder sollten die Hand zum Frieden ausstrecken. Da sollten wir nicht warten, bis ein schockierendes Ereignis eintrifft. Man kann immer mal den Bücherschrank nach sündiger Literatur durchforsten oder sich die Frage stellen, wie man zum Beispiel zur Zeichendeuterei steht. Man kann überprüfen, ob man nicht doch die Möglichkeit zur Evangelisation hat oder das Ein oder Andere in der Kirchengemeinde machen kann. Oder wir können ehemalige Nachbarn im Seniorenheim besuchen, die sonst alleine wären. Vielleicht können wir uns auch irgendwo engagieren, wo unsere Hilfe gefragt ist. Auch das ist eine Form von Reinschiff machen. Ich jedenfalls möchte jeden Abend mir die Frage stellen, was ich noch verbessern kann. Es gibt ja schließlich immer etwas zu wienern und zu putzen im eigenen Leben.
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(Autor: Markus Kenn) |
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