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Und berauscht euch nicht mit Wein, was Ausschweifung ist, sondern werdet voll Geistes.
Epheser 5,18
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Gib dem Glauben Kraft und Halt,
Heilger Geist, und komme bald
mit den Gaben siebenfalt.
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Frage:
Wie kann ich denn voll Geistes werden?
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Zum Nachdenken: Die biblischen Bilder vom Weinstock und den Reben und von der brennenden Lampe, die durch Öl am Leuchten gehalten wird, verdeutlichen sehr eindringlich, dass hier ein immerwährender Prozess gemeint ist. Nur wenn ich im ständigen Strom des Heiligen Geistes stehe, kann Gottes Kraft in und durch mich wirken - in jedem Menschen nach seinen Gaben und Aufgaben.
Erfahre ich nicht mehr die Kraft durch Sein Wort, durch eine lebendige Beziehung zu Ihm, dann werde ich auf ein Minimum gesetzt. Es besteht die Gefahr lau zu werden. Dadurch entfaltet das Fleisch wieder sein Eigenleben. Doch Gott bewahre mich davor. Ich bete zu Gott, dass Sein Heiliger Geist mich erhalte im Strom des Heiligen Geistes, dass meine Lampe reichlich leuchte und ich einst würdig empfunden werde, alsbald entrückt zu werden, in die leibhaftige Gegenwart Jesu. |
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| Der Weg ist frei. Lasst uns zieh`n ins gelobte Land!
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"Was mir Gewinn war, das habe ich um Christi willen für Schaden erachtet."
Philipper 3,7
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Das sagt der Apostel Paulus über sein Leben, bevor Jesus Christus sich ihm offenbarte. Ähnliches kann auch ich selber bezeugen: Bis zu meinem 18. Lebensjahr fuhr ich auf der falschen Fahrbahn, auf der Straße des Verderbens. Ich suchte das Heil in östlicher Mystik, Yoga, Vegetarismus und Anthroposophie. Ich war ein fanatischer Anhänger dieser Richtungen und hatte sogar begonnen, Zeitungsberichte und Zeitschriftenartikel darüber zu verfassen und Vorträge zu halten. Aber im Innersten meines Herzens spürte ich: Das ist nicht das Wahre. In mir wohnt nichts Gutes, ich habe keine Kraft zur Selbstvervollkommnung, und eine finstere Macht ergreift von mir Besitz.
Schließlich hörte ich durch Schulkameraden zum ersten Mal bewusst von Jesus Christus. Ich begriff, dass Er mir Seine rettende Hand anbietet und mich von der Straße der Finsternis auf den Weg des Lichts führen will. Es kostete mich einen monatelangen Kampf, bis ich die ausgestreckte Hand Jesu ergriff. Es war ein radikaler Kurswechsel in meinem Leben. Als ich es getan hatte, erfüllte mich große Freude, und ein tiefer Friede kehrte in mich ein. In all den Jahren, in denen ich nun mit Jesus lebe und Ihm nachfolge, haben mich diese Freude und dieser Friede nie verlassen, auch nicht in schweren Zeiten. Diese Freude und diesen Frieden wünsche ich auch Ihnen. Verlassen auch Sie die fauligen „Fleischtöpfe Ägyptens“ und ziehen Sie ins „Gelobte Land“, wie es bildhaft in den folgenden Versen zum Ausdruck kommt:
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Der Weg ist frei. Lasst uns zieh`n ins gelobte Land!
Auf! Lasst uns geh'n und nicht länger verweilen!
Gott, unser HERR, wird die Straße bereiten.
Auf, lasst uns geh'n und legt ab alle Furcht!
Gott wird für uns streiten.
Er ist bei uns in der Wolke am Tage
und in der Nacht in der Säule aus Feuer.
Er schenkt uns Schutz vor dem Heer unsrer Feinde.
Dank sei dem Befreier!
Er führt uns trockenen Fußes durch's Schilfmeer,
speist uns mit Wachteln und Manna von oben.
Er bleibt bei uns in der Zeit der Versuchung.
Gott ist hoch zu loben!
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(-Autor: Lothar Gassmann) |
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