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Assyrien wird uns nicht retten; wir wollen nicht mehr auf Rossen reiten und das Werk unserer Hände nicht mehr unsere Götter nennen, denn bei dir findet der Verwaiste Barmherzigkeit!
Hosea 14,4
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Die Sach ist Dein, Herr Jesu Christ,
die Sach, an der wir stehn,
und weil es Deine Sache ist,
kann sie nicht untergehn.
Allein das Weizenkorn, bevor
es fruchtbar sprosst zum Licht empor,
wird sterbend in der Erde Schoß
vorher vom eignen Wesen los;
im Sterben los,
vom eignen Wesen los.
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Frage:
Wenn ich wüsste, was Gott weiß, würde ich dann genau das wollen, was ich habe?
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Zum Nachdenken: Ich erlebe, wie ich meine Mitmenschen zu Jesus bringen will. Ich überlege mir ständig, wie ich es fertig bringe, dass sie sich aufrichtig bekehren und von der Sünde lassen. Ich versuche ihnen Gottes Wort näher zu bringen oder ich gebe ihnen entsprechende Informationen. Ich versuche den richtigen Zeitpunkt zu finden, um sie zu überzeugen, dass sie auf dem falschen Weg sind und ins Verderben laufen.
Stopp! ICH bin auf dem falschen Weg! Es ist schmerzlich zu sehen, dass ich gar nichts dergleichen tun kann und meine Mitmenschen ihre eigenen Wege weiter gehen. Nur Gott allein ist der wahre Weg, wenn Menschen ihr Herz öffnen. Es ist Seine Barmherzigkeit, die Menschen umkehren lässt. Aber trotzdem kann ich sehr viel tun. Ich kann für meine Mitmenschen beten, beten, beten. Damit zieht Gott mich auch wieder in Seine Nähe. |
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| Drehst du dich nur um dich?
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„Was ihr einem von diesen Meinen geringsten Brüdern getan habt, das habt ihr Mir getan.“
Matthäus 25,40
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Drehst du dich nur um dich? Bist du dir selbst der Nächste? Lebst du nach dem Motto: „Nach mir die Sintflut“? Sind dir die anderen gleichgültig? Suchst du nur deinen Spaß und dein Vergnügen?
Dann bist du auf einem gefährlichen Weg. Wenn du fällst, wirst du keine Freunde haben, die dir aufhelfen. Wenn du allein bist, wird keiner da sein, der dir beisteht. Wenn du krank und alt wirst, wird es keinen geben, der dich besucht. So wie du die anderen verlässt, wirst du auch von ihnen verlassen sein.
Was wird wohl Gott dazu sagen? Er sucht die Gemeinschaft mit uns in Seinem Sohn Jesus Christus. Er will die Einsamkeit unseres Lebens durchbrechen. Und Er möchte auch, dass wir mit anderen Menschen Gemeinschaft haben, dass wir für sie da sind und ihnen dienen. In den geringsten Brüdern und Schwestern begegnet uns Jesus Christus!
Jesus spricht: „Ich bin hungrig gewesen, und ihr habt Mir zu essen gegeben. Ich bin durstig gewesen, und ihr habt Mir zu trinken gegeben. Ich bin ein Fremder gewesen, und ihr habt Mich aufgenommen. Ich bin nackt gewesen, und ihr habt Mich bekleidet. Ich bin krank gewesen, und ihr habt Mich besucht. Ich bin im Gefängnis gewesen, und ihr seid zu Mir gekommen.“ Als Ihn dann die Jünger fragen: „Wann haben wir Dir denn das getan?“ – da antwortet Er ihnen mit obigem Vers: „Was ihr einem von diesen Meinen geringsten Brüdern getan habt, das habt ihr Mir getan“ (Matthäus 25,35-40).
Und was tun wir? Finden wir Zeit für den leidenden Bruder und die leidende Schwester? Oder lassen wir uns von Termin zu Termin hetzen und drehen uns nur um uns selbst?
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Viele Fragen und Termine strömen auf uns ein.
Oft sind wir den ganzen Tag am Rennen.
Doch, HERR, was ist wirklich wichtig? Was wird nötig sein?
Lass uns Deinen Willen klar erkennen!
Viele Ängste, viele Sorgen rauben uns den Mut
und wir wollen manchmal resignieren.
Auch Verdrängung hilft nicht weiter. Nichts wird dadurch gut.
Du allein kannst uns in Freiheit führen.
HERR, schenk' uns die Ruhe, um für andre da zu sein,
dass wir uns nicht um uns selber drehen!
Wo wir uns dem Nächsten öffnen, kehrt die Ruhe ein
und wir können Deinen Frieden sehen.
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(-Autor: Lothar Gassmann) |
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