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Und er sprach zu ihm: Was steht im Gesetz geschrieben? Wie liest du?
Lukas 10,26
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Jeden Tag will bitten ich zu Gott,
jeden Tag will lesen ich Sein Wort
und wenn ich das nicht tue
hat mein Herz keine Ruhe!
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Frage:
Gehörst Du auch zu den Christen, welche lieber den einfachen Weg gehen und Meinungen anderer Frommer folgen, anstatt selbst die Bibel zum jeweiligen Thema zu studieren?
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Zur Beachtung: Bekannt ist der Spruch `Zwei Juden, drei Meinungen`. Im Judentum wird auf Menschenmeinungen viel Wert gelegt und diese gerne übernommen und Jesus musste dagegen ankämpfen (Matth. 15,2).
Im Christentum ähnlich: Statt selbst Gottes hochheiliges Wort intensiv unter Gebet zu jeweiligen Themen (wenn nötig über lange Zeit) zu studieren, wird der einfache Weg genommen und auf andere (fehlbare!) Menschen gehört! Kein Wunder, dass so viel Durcheinander in der Christenheit ist, was Schaden anrichtet! Hier sollte Beröa zum Vorbild genommen werden: `sie forschten täglich in der Schrift, ob es sich so verhalte` (Apg. 17,11).
Lasst uns jeden Tag ein möglichst großes Zeitfenster freihalten um uns in unser Kämmerlein für Bibelstudium und Gebet zurückzuziehen (Matth. 6,6)! Es wird uns zum allergrößten geistlichen Segen sein und viele Momente des Staunens über geschenkte Erkenntnisse bereiten! |
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| Ich will ihnen ein anderes Herz geben
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"Ich will ihnen ein anderes Herz und einen neuen Geist geben."
Hesekiel 11,19
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"Hilfe, hilfe!" Ein gewaltiges Krachen versetzt die Mannschaft des englischen Schiffes in Panik. Sie ist im Stillen Ozean unterwegs. Vor einer Stunde war noch alles ruhig. Dann zogen plötzlich Wolken auf. Ein Sturm brach los. Und jetzt diese Katastrophe! "Wir sind auf ein Riff gelaufen. Dort drüben liegt eine Insel. Rettet euch! Schwimmt an Land", ruft der Kapitän seinen Männern zu. Sie werfen sich in die peitschenden Wogen und schwimmen - schwimmen um ihr Leben. Endlich spüren sie festen Boden unter den Füssen, Gerettet!
Gerade sind die ersten erschöpft eingeschlafen, da werden sie von einem Schrei geweckt: "Wacht auf! Wacht auf! Dort drüben unter den Palmen hat sich etwas bewegt!" Wie gebannt schauen sie in die Richtung. Da - plötzlich laufen Menschen auf sie zu. Eingeborene. Wilde. Mit letzter Kraft wollen die Schiffbrüchigen nach ihren Messern fassen. Aber die Eingeborenen haben sie schon eingekreist. "Habt keine Angst", verdeutlichen ihnen diese durch Handbewegungen. "Wir möchten euch helfen. Kommt mit in unser Dorf!"
Am nächsten Tag sitzt der Kapitän in der Hütte des Häuptlings. Sie unterhalten sich in der Zeichensprache. "Wie kommt es", fragt der Kapitän den Häuptling, "dass ihr uns so freundlich aufgenommen habt? Ihr habt uns zu essen gegeben. Ihr habt uns Kleidung gegeben und unsere Wunden versorgt. Jetzt wollt ihr uns sogar helfen, das gestrandete Schiff wieder seetüchtig zu machen." Der Häuptling nickt verstehend. Er deutet auf ein Buch, das in einer Ecke der Hütte liegt. "Was ist das für ein Buch?", wundert sich der Kapitän. "Ich kenne eure Sprache nicht. Aber es hat Kapitel und Verse. Das erinnert mich an ..." Schließlich begreift er: "Das ist ja ein Teil der Bibel - das Neue Testament!" Er bricht in schallendes Gelächter aus: "So etwas lest ihr? Wir in Europa glauben nicht mehr an Gott, sondern an uns selber, an unseren Verstand. Arme Wilde!"
"Schweig!", antwortet der Eingeborene mit einer abwehrenden Handbewegung. "Lache nicht über dieses Buch! Ohne es wäre keiner von euch mehr am Leben. Es hat uns verwandelt. Denn bevor dieses Buch zu uns kam und wir Den kennen lernten, von dem es berichtet, haben wir Schiffbrüchige wie euch - gegessen!"
Der Kapitän war von dieser Antwort so beeindruckt, dass er sich noch am gleichen Tag bei einem Kameraden ein Neues Testament in seiner Muttersprache lieh und darin zu lesen begann. (Diese Erzählung beruht auf einer wahren Begebenheit, die uns in Missionsberichten aus dem 19. Jahrhundert überliefert ist.)
Haben wir auch solche Ehrfurcht vor Gott und Seinem Wort?!
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(-Autor: Lothar Gassmann) |
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