Christliche Gedichte (z.B. Ostergedichte, Familiengedichte) und Lieder

Christ werden
Artikel verschiedener Autoren über den biblisch-christlichen Glauben

Das Alte u. Neue Testament: Ein Evangelium (Gospel) der Liebe

Tagesleitzettel - die tägliche Bibellese vom 19.12.2018

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Gott erhöhrt demütige, treue Gotteskinder

Da sprach er zu mir: Fürchte dich nicht, Daniel! Denn von dem ersten Tag an, da du dein Herz darauf gerichtet hast, zu verstehen und dich vor deinem Gott zu demütigen, sind deine Worte erhört worden, und ich bin gekommen um deiner Worte willen.

Daniel 10,12

Fest und treu, wie Daniel war
nach des Herrn Gebot,
sei der Kinder Gottes Schar
in der größten Not.
Bleibe fest, wie Daniel,
stehst du auch allein;
wag es treu vor aller Welt,
Gottes Kind zu sein!

Frage: Möchten Sie auch Gebetserhörungen erleben?

Tipp: Welche wunderbar sanften Worte durfte doch Daniel hören und zudem erfahren, dass seine Gebete erhört wurden. Aber schauen wir uns mal sein Leben und seine Hingabe an Gott an: treu und demütig vor Gott, egal ob es in seinem extrem hohen Staatsposten oder der Löwengrube war. Bei ihm gab es keine Menschenfurcht sondern ausgeprägte Gottesfurcht. Speziell im heutigen Bibelvers wird sein Verlangen erwähnt göttliche Worte zu verstehen und dass er sich vor Gott demütigte – was er mit 3 Wochen Trauer und einem Fasten leckerer Speise etc. unterstrich. Es dürfte also nicht verwundern, dass Daniels Gerechtigkeit zusammen mit der von Noah und Hiob in Hesekiel 14,14+20 Erwähnung findet. Lasst uns Jesus Christus mit ganzem Herzen und allen Kräften nachfolgen und dem Vorbild Daniels nacheifern!

Christ werden, Umkehr, Glauben wagen

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Sind wir blind für die Wirklichkeit?


"Die Toren sprechen in ihrem Herzen: 'Es gibt keinen Gott'."

Psalm 14,1

Es war einmal ein junges Huhn, das lebte in einem Hühnerhof. Der Hühnerhof war umgeben von einem Garten, und der Garten war umgeben von einem Zaun. Das Huhn war sehr klein und konnte noch nicht auf die Stange springen. So sah es nur bis zum Zaun. Es war überzeugt: Die Welt reicht bis zum Gartenzaun.

Eines Tages feierte das Huhn Geburtstag. Es war ein wichtiger Tag, denn nun wurde es volljährig. Und die Hühnermama trippelte auf es zu und sagte zu ihm: "Mein Kind, heute wirst du ein mündiges Huhn. Und jetzt sollst du ein Geheimnis erfahren: Die Welt reicht nicht nur bis zum Gartenzaun. Spring mit mir auf die Stange und sieh: Die Welt reicht bis dort drüben zum Wald."

Sind auch wir so blind für die Wirklichkeit, so blind für Gottes Gegenwart und Liebe? Machen wir doch die Augen auf, um Gottes Wunder zu erkennen! Wir beten:

HERR, Du gabst mir zwei Augen, dass ich Deine Wunder sehe:
den hellen Glanz der Sonne, die Blumen auf dem Feld.
So viel bringt mich ins Staunen, was ich noch nicht verstehe,
doch alles zeugt von Deiner Liebe, Gott und Vater, HERR der Welt.

HERR, Du gabst mir zwei Ohren, dass ich Deine Stimme höre,
die mir voll Liebe zuruft: "Komm heim ins Vaterhaus!"
Du gibst mich nicht verloren, willst, dass ich mich bekehre.
Ich weiß, Du nimmst mich freudig an, wirfst Deine Kinder nicht hinaus.

HERR, Du gabst mir zwei Beine, dass ich Deinem Wege folge.
Mag er auch schmal und steil sein - zum Leben will er führ'n.
Und stolpr' ich über Steine im Schatten mancher Wolke,
darf ich beim Aufsteh'n stets die Wärme, Vater, Deiner Hände spür'n.

HERR, Du gabst mir zwei Hände, dass ich Deinen Auftrag tue,
Dein Reich mit aufzubauen an jedem Ort der Welt.
Ich bitte Dich: Beende Bequemlichkeit und Ruhe!
HERR, öffne Herzen, dass Dein Wort auf reifen, guten Boden fällt!


(-Autor: Lothar Gassmann)


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