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Wende dich zu mir und sei mir gnädig; denn ich bin einsam und elend. Die Angst meines Herzens ist groß; führe mich aus meinen Nöten!
Psalm 25,16-17
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Näher, noch näher, fest an dein Herz,
ziehe mich, Jesu, durch Freude und Schmerz!
Birg mich aus Gnaden in deinem Zelt,
schirme und schütze mich, Heiland der Welt!
Schirme und schütze mich, Heiland der Welt!
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Frage:
Was kann ich tun, wenn ich völlig am Ende bin?
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Zum Nachdenken: Wie oft führt mich das Leben hier auf Erden an die Grenzen des Erträglichen; Verletzungen die mir nachgehen, Ärgernisse in der Familie und Anfeindungen bei der Arbeit. Hinzu kommen Phasen der Einsamkeit und Hilflosigkeit. Manchmal möchte ich nicht mehr hier sein. Aber ich kann und darf zu Jesus flehen, dass ER mich ansieht in meiner Not; dass ER sich zu mir neigt und mir hilft. Ich darf darauf vertrauen, dass ER mir helfen will. Ich muss lernen darauf zu vertrauen. ER wird es wohl machen. Aber nur so, wie ER es für recht hält und zu einem Zeitpunkt, den ER bestimmt. Entscheidend ist für mich immer wieder, mich an Ihn zu wenden.
Aufrichtig möchte ich alles von Ihm erwarten und geduldig abwarten. Alleine das, dass sich der allmächtige Gott zu mir neigt, erfüllt mich mit Demut und Dankbarkeit. |
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| Wer von euch ohne Sünde ist
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"Ich verurteile dich nicht. Geh' hin und sündige von nun an nicht mehr!"
Johannes 8,11
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Die Bibel erzählt im Johannesevangelium, Kapitel 8, von einer Frau, die schwere Schuld auf sich geladen hat: einer Ehebrecherin. Ehebruch wurde nach israelitischem Recht mit dem Tode durch Steinigung bestraft. Alle lehnen diese Frau ab. Sie zeigen mit dem Finger auf sie. Keiner will etwas mit ihr zu tun haben.
Das Volk bringt diese Frau zu Jesus. Alle wollen hören, dass Er sie verurteilt. Aber was tut Jesus? Er sagt zu den Umstehenden: "Wer von euch ohne Sünde ist, der werfe den ersten Stein auf sie." Getroffen und beschämt geht einer nach dem anderen weg. Keiner kann den Stein auf die Frau werfen, ohne dass er ihn zuvor auf sich selbst werfen müsste. Keiner ist ohne Schuld. Keiner ist in den Augen Gottes "besser" als diese Frau.
Als dann Jesus und die Frau allein sind, sagt Jesus zu ihr: "Frau, wo sind sie? Hat keiner dich verurteilt?" Sie antwortet: "Keiner, HERR." Und Jesus sagt: "Auch Ich verurteile dich nicht." Welche Befreiung! Die Vergangenheit braucht sie nicht mehr zu belasten. Ihre Schuld ist weggenommen.
Und Jesus sagt noch einen weiteren Satz: "Geh und sündige von jetzt an nicht mehr." Damit, dass die Schuld weggenommen wird, ist sie nicht gutgeheißen. Sie ist vergeben. Aber sie soll in Zukunft nicht mehr vorkommen. Jesus gibt die Kraft dazu, Schuld und Sünde zu überwinden.
Jesus Christus spricht: "Ich bin das Licht der Welt. Wer Mir nachfolgt, wird nie mehr in der Finsternis wandeln, sondern das Licht des Lebens haben" (Johannes 8,12) - neues, unerschöpfliches Leben in der Gemeinschaft mit Jesus und getragen von der Liebe Gottes.
Wir beten:
Lieber HERR Jesus Christus, danke, dass Du so gnädig und barmherzig bist und Sünde vergibst. Bitte reinige auch mich von aller Befleckung und Schuld. Und schenke mir die Kraft, der Sünde zu widerstehen und ein Leben zu Deiner Ehre zu führen. Amen.
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(-Autor: Lothar Gassmann) |
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