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Horch! Der HERR ruft der Stadt zu - Rettung ist es, deinen Namen zu fürchten: Hört, was die Zuchtrute ist und wer es so bestimmt hat!
Micha 6,9
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Ach Gott, verlaß mich nicht!
Ich ruf aus Herzensgrunde;
Ach Höchster, stärke mich
in jeder bösen Stunde.
Wenn mich Versuchung plagt
und meine Seel anficht,
so weiche nicht von mir;
ach Gott, verlaß mich nicht!
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Frage:
Wieso gefallen mir Gottes Züchtigungen nicht?
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Zum Nachdenken: Wenn ich Zeiten durchlebe die mir sehr weit weg scheinen von der Gegenwart und Liebe Gottes, dann hadere ich mit mir selbst. Ich wühle mich im Selbstmitleid und mir geht es gar nicht gut. Es sind Zeiten, in denen ich angegriffen werde; in denen mich die Pfeile des Teufels treffen; gerade auch im engsten Kreis meiner Mitmenschen, bei der Arbeit und durch Umstände in der Welt.
In diesen Lebensphasen muss ich lernen, ganz bewusst Gott zu vertrauen. Ich muss mich vor Ihm beugen, denn Seine Züchtigungen soll ich annehmen. Ich darf nicht nach eigenen Lösungen suchen, sondern soll ausharren in der Nähe Gottes. Er wird es wohl machen. Das ist schwer, sehr schwer. Aber sollte Gott mich zu Fall bringen? ER ist doch ein liebender Gott. ER liebt mich bedingungslos, ER bringt mich durch diese dunklen Täler hindurch. Ich danke meinem Gott, dass ER mich bewahrt bis in alle Ewigkeit. |
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| Wer von euch ohne Sünde ist
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"Ich verurteile dich nicht. Geh' hin und sündige von nun an nicht mehr!"
Johannes 8,11
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Die Bibel erzählt im Johannesevangelium, Kapitel 8, von einer Frau, die schwere Schuld auf sich geladen hat: einer Ehebrecherin. Ehebruch wurde nach israelitischem Recht mit dem Tode durch Steinigung bestraft. Alle lehnen diese Frau ab. Sie zeigen mit dem Finger auf sie. Keiner will etwas mit ihr zu tun haben.
Das Volk bringt diese Frau zu Jesus. Alle wollen hören, dass Er sie verurteilt. Aber was tut Jesus? Er sagt zu den Umstehenden: "Wer von euch ohne Sünde ist, der werfe den ersten Stein auf sie." Getroffen und beschämt geht einer nach dem anderen weg. Keiner kann den Stein auf die Frau werfen, ohne dass er ihn zuvor auf sich selbst werfen müsste. Keiner ist ohne Schuld. Keiner ist in den Augen Gottes "besser" als diese Frau.
Als dann Jesus und die Frau allein sind, sagt Jesus zu ihr: "Frau, wo sind sie? Hat keiner dich verurteilt?" Sie antwortet: "Keiner, HERR." Und Jesus sagt: "Auch Ich verurteile dich nicht." Welche Befreiung! Die Vergangenheit braucht sie nicht mehr zu belasten. Ihre Schuld ist weggenommen.
Und Jesus sagt noch einen weiteren Satz: "Geh und sündige von jetzt an nicht mehr." Damit, dass die Schuld weggenommen wird, ist sie nicht gutgeheißen. Sie ist vergeben. Aber sie soll in Zukunft nicht mehr vorkommen. Jesus gibt die Kraft dazu, Schuld und Sünde zu überwinden.
Jesus Christus spricht: "Ich bin das Licht der Welt. Wer Mir nachfolgt, wird nie mehr in der Finsternis wandeln, sondern das Licht des Lebens haben" (Johannes 8,12) - neues, unerschöpfliches Leben in der Gemeinschaft mit Jesus und getragen von der Liebe Gottes.
Wir beten:
Lieber HERR Jesus Christus, danke, dass Du so gnädig und barmherzig bist und Sünde vergibst. Bitte reinige auch mich von aller Befleckung und Schuld. Und schenke mir die Kraft, der Sünde zu widerstehen und ein Leben zu Deiner Ehre zu führen. Amen.
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(-Autor: Lothar Gassmann) |
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