Christliche Gedichte (z.B. Ostergedichte, Familiengedichte) und Lieder

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Das Alte u. Neue Testament: Ein Evangelium (Gospel) der Liebe

Tagesleitzettel - die tägliche Bibellese vom 14.07.2020

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Glauben wir wirklich Gottes Wort - und handeln entsprechend?

Da sandte Elisa einen Boten zu ihm und ließ ihm sagen: Geh hin und wasche dich siebenmal im Jordan, so wird dir dein Fleisch wieder heil und du wirst rein werden. Da wurde Naeman zornig und zog weg und sprach: Ich meinte, er selbst sollte zu mir herauskommen und hertreten und den Namen des HERRN, seines Gottes, anrufen und seine Hand über der Stelle bewegen und mich so von dem Aussatz befreien. Sind nicht die Flüsse von Damaskus, Abana und Parpar, besser als alle Wasser in Israel, sodass ich mich in ihnen waschen und rein werden könnte? Und er wandte sich und zog weg im Zorn.

2. Könige 5,10-12

Lasst uns nicht auf eigne Bedenken schauen
sondern Gottes Wort ganz und gar vertrauen,
stets in Treue in Gottes Wegen wandeln
und auf Gottes Wort hin im Glauben handeln.
Wenn wir immer gehorsam danach streben
werden wir auch Gottes Segen erleben!

Frage: Sind wir auch wie Naeman und erwarten, dass Gott so wirken muss wie wir es meinen?

Tipp: Hier sehen wir den Unterschied zwischen Religiosität und wahrem Glauben: Naeman wollte von Gott geheilt werden, aber hatte seine klaren Vorstellungen vom Ablauf. Haben wir auch ähnliche, eigene Vorstellungen, wie Gott wirken muss? Müssen es zudem „Rituale“ und gewisse Abläufe sein? Bei Naeman kamen noch „wissenschaftliche“ Überlegungen dazu: Die Wasserqualität. Haben wir wirklich begriffen, dass Gott allmächtig ist und einfach nur unseren Glauben sehen will und Gott dies daher mitunter an irgendeiner x-beliebigen Sache festmacht? Lasst uns Sprüche 3,5 beherzigen und uns nicht auf unseren Verstand verlassen, sondern einfach im Glauben Gottes Anweisungen Folge leisten – und IHN alles Weitere machen lassen!

( Link-Tipp zum Thema: halte-fest-christliche-e-cards.de/wp-content/uploads/2020/07/15_khk_210620.mp3 )

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Das Alte ist vergangen ...


Dieses Jahr neigt sich wieder dem Ende zu: Jahresrückblicke sind auf den Fernseh- und Radiosendern zu sehen oder zu hören, und man kann sie in den Printmedien nachlesen. Wichtige Ereignisse, große Katastrophen, herausragende Ereignisse oder Berichte über unsere Promis werden Revue passiert. Auch Firmen und Vereine sowie Organisationen lassen das Jahr noch einmal vorüberziehen.

Und auch als Privatpersonen, als Familien denken wir zurück an das jetzt ausklingende Jahr, an die Erfolge und Misserfolge, an einschneidende Erlebnisse und Anderes mehr. Gerade die Weihnachtstage nutzen wir als Erinnerung an frühere Zeiten. Besonders ältere Menschen erzählen von der guten alten Zeit, als alles noch besser war trotz Armut und schlechter Zeit. Etwas ironisch habe ich einmal gesagt, dass der Stress von heute die gute alte Zeit von morgen ist, weil die Erinnerung das Meiste schönt.

Dennoch denke ich, dass wir uns ruhig einmal an unsere Vergangenheit erinnern und die damit verbundenen Erfahrungen nutzen sollten. Das aber setzt voraus, dass wir nichts schönen sollten. Vor allem sollten wir nicht in der Vergangenheit leben. Wer beständig im Gestern lebt, verpasst das Heute und betrügt sich selbst um die Zukunft. Ein ehemaliger Arbeitskollege von mir brachte das so auf den Punkt: "Menschen mit Vergangenheit haben keine Zukunft!" Will sagen: Wer sich in seiner Vergangenheit festgräbt, der ist nicht offen für die Chancen, die sich bieten.

Paulus hat das richtig erkannt: Er hat gewusst, dass wir Christen eine Zukunft haben, und dies selbst dann, wenn wir kurz vor dem Tode sind. Als Gerettete haben wir das ewige Leben und dürfen uns auf unsere Wohnung im himmlischen Vaterhaus freuen. Diese Wohnung ist derart herrlich, dass selbst die prachtvollsten Schlösser und Burgen sowie die luxuriösesten Villen und Bungalows bestenfalls zu billigen Bretterbuden verkommen.

Mehr noch: Gott selbst wird bei uns wohnen, und wir werden auf Strassen gehen, die aus derart reinem Gold sind, dass wir hindurchschauen können wie durch Glas. Alle Tränen werden uns von Gott abgewischt werden, und es wird kein Leid, keine Krankheit und kein Tod mehr sein. Der Titel eines Traktats des Missionswerkes Werner Heukelbach bringt es auf den Punkt: "Das Beste kommt noch!"

Nichts desto trotz erfahren wir, dass das Alte vergangen ist, sobald wir Jesus angenommen haben. Unser altes, fleischliches Ich ist vergangen, wir sind zu einer neuen Kreatur geworden. Unsere Worte, unsere Sprache verändert sich, weil sich unser Denken verändert hat und wir neue Prioritäten setzen. Wir verändern unsere Gewohnheiten. Weil wir in Gott erneuert sind, weil wir von Neuem - also aus dem Geist heraus - geboren sind, sagen uns die Vergnügungen dieser Welt nichts mehr.

Oft verändert sich damit auch unser Freundeskreis. Wir besuchen den Bibelkreis, den Gottesdienst. Wir fangen an, in der Bibel zu lesen. Wir beten. Vieles wird anders, und mancher wundert sich, dass wir uns verändert haben. Meistens fallen unseren Mitmenschen positive Veränderungen auf. Auch wenn sie nicht sehr viel mit dem Christentum zu tun haben, wenn sie es vielleicht sogar mit Fanatismus und Spinnerei abtun, so kommen sie in der Regel nicht umhin, zuzugeben, dass sie uns positiver wahrnehmen.

Als Christen sind wir Menschen mit Vergangenheit, aber mit einem Unterschied: Wie mit einem Tintenlöscher oder einem Korrekturband sind durch Christi Blut unsere Verfehlungen ausgelöscht worden. Das Alte ist vergangen, wir sind - wie gerade beschrieben - zu neuen Menschen geworden. Und wir haben selbst dann noch eine Zukunft, wenn wir auf dem Sterbebett liegen und uns der Arzt nur noch wenige Stunden gibt. Unser biologischer Tod ist nur noch die Tür zu einer anderen Welt, hinein in Sein Königreich. Dabei erinnere ich mich an die Aussage von Dietrich Bonhöfer; als ihm einer seiner Häscher sagte: "Gleich ist alles vorbei!" antwortete Bonhöfer, sein Blick auf den Galgen gerichtet und wohlwissend, dass er in wenigen Minuten tot sein würde: "Nein, gleich fängt alles erst an!"

Deshalb dürfen wir uns auch die nachfolgenden Bibelstellen zu Herzen nehmen:

Meine Brüder, ich schätze mich selbst noch nicht, daß ich's ergriffen habe. Eines aber sage ich: Ich vergesse, was dahinten ist, und strecke mich zu dem, was da vorne ist.

Philipper 3, 13 (Luther 1912)

Darum, ist jemand in Christo, so ist er eine neue Kreatur; das Alte ist vergangen, siehe, es ist alles neu geworden!

2. Korinther 5, 17 (Luther 1912)


(Autor: Markus Kenn)


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(Text) - (youtube)

DEINE Wahl!

Darum wacht jederzeit und bittet, dass ihr gewürdigt werdet, diesem allem zu entfliehen, was geschehen soll, und vor dem Sohn des Menschen zu stehen!
(Lukas 21,36)

Wirst Du entfliehen dürfen - oder zurückbleiben müssen?

Jesus DER Weg

Ich (Jesus Christus) bin der Weg und die Wahrheit und das Leben; niemand kommt zum Vater denn durch mich.

Johannes 14, 6