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Der HERR, er ist es, der vor dir herzieht; er selbst wird mit dir sein; er wird dich nicht aufgeben und dich nicht verlassen. Fürchte dich nicht und sei nicht niedergeschlagen!
5. Mose, 31,8
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Herr, erbarm, erbarme dich
Lass uns deine Güte schauen;
deine Treue zeige sich
wie wir fest auf dich vertrauen.
Auf dich hoffen wir allein:
Laß uns nicht verloren sein.
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Frage:
Kann ich mich ganz und gar auf Gott verlassen?
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Zum Nachdenken: Mose übergibt die Leitung des Volkes Gottes an Josua. Und er weist ihn darauf hin, dass Gott selbst die Führung und Leitung hat.
Wie wunderbar ist es auch für mich, diese Verheißungen zu ergreifen; obwohl ich doch manches Mal kleingläubig bin und viel zu oft ich-bestimmt lebe. Doch der Heilige Geist offenbart mir, dass Gott selbst immer vor mir hergegangen ist und dass Gott auch weiterhin bei mir ist und bleiben wird. Niemals hat ER es versäumt, bei mir zu sein! Niemals wird der Große Gott mich jemals verlassen! Ich muss lernen, dafür dankbar zu sein. Ich muss lernen, aus dieser Gewissheit alle Furcht, Angst und Sorgen abzulegen bei meinem Gott, Vater und Heiland. Wie sollte ich noch daran zweifeln, dass Gott es nicht gut mit mir meint. Dank sei Dir, mein Vater im Himmel und vergib mir meinen Kleinglauben. |
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| Der Luther-Moment: 500 Jahre Wormser Reichstag
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Unter diesem Motto erinnerte in der Nacht vom 17. auf den 18.April 2021 (als Teil des Festwochenendes zum 500. Jahrestag des Bekenntnisses von Martin Luther auf dem Reichstag zu Worms) eine Multimedia-Inszenierung an sein Bekenntnis vor dieser Versammlung der Reichsstände. Die gegen Mitternacht vom Südwestdeutschen Rundfunk (SWR) ausgestrahlte Live-Aufführung vor der zur Filmleinwand hochstilisierten Wormser Dreifaltigkeitskirche zeigte den schweren inneren Kampf des von Schauspieler Isaak Deutler verkörperten Wittenberger Gelehrten in der Nacht nach dem Debakel bei seinem ersten Auftritt. Anstatt der erwarteten Disputation (Rede und Gegenrede) wurde er unvermittelt und schroff zu einem Ja oder Nein auf die Frage aufgefordert, ob er zum Widerruf seiner Lehre und Schriften bereit sei. Luther verspürte Unbehagen hierbei und erbat sich Bedenkzeit über Nacht, die ihm gewährt wurde.
Warum aber war es für die Kurie so wichtig, den bereits exkommunizierten Theologen zum Widerruf zu bewegen? Es waren zunächst die in Wittenberg publizierten 95 Thesen, in denen Luther den weithin verbreiteten Handel mit „Ablassbriefen“ anprangerte. Hierzu schreibt er in These 94–95: “Man soll die Christen ermutigen, Jesus Christus nachzufolgen, und sie nicht durch Ablassbriefe falsche geistliche Sicherheit erkaufen lassen!“. Die zu dieser Zeit den Kinderschuhen entwachsene Buchdruckerkunst ermöglichte darüber hinaus die Verbreitung weiterer Schriften in großer Auflage. Menschen aus allen Schichten und Ständen sahen die von Luther geübte Kritik an dieser und sonstigen im Laufe der Jahrhunderte eingerissenen Praktiken der Kirche als ihre eigene an und strömten ihm zu. So fürchtete der Klerus um Macht und Einfluss. Darum war der päpstliche Legat Kardinal Cajetan mit Kaiser Karl V. übereingekommen, Luther – über den freilich Kurfürst Friedrich der Weise seine Hand hielt - zum Reichstag 1521 in Worms vorzuladen. Vor dem Forum der geballten Macht der bei einem Reichstag versammelten Würdenträger hoffte Cajetan leichtes Spiel mit dem „Mönchlein“ (Georg von Frundsberg) zu haben. Fast wäre ihm dies bei Luthers erstem Auftritt gelungen, und so sah er keinen Anlass, Luther die erbetene Bedenkzeit zu versagen.
So kam es zu dem im Schauspiel von Isaak Deutler meisterhaft nachempfundenen nächtlichen Ringen Luthers um die rechte Entscheidung. Dieses Dilemma schien ihm schier unauflösbar. Von allen Seiten stürmten bildhaft in Szene gesetzte Stimmen auf ihn ein, die ihm sowohl Pro als auch Kontra einflüsterten. Aus seinem eigenen Herzen sprach die Stimme seines Gewissens, aber auch mancher Überlegungen in diese und jene Richtung. Die Zuschauer an den Bildschirmen konnten dies nicht ohne Ergriffenheit miterleben. Doch dann kam der Durchbruch, in dem er wie verwandelt mit einer Gewissheit und Stärke erfüllt wurde, die ihn am Folgetag, dem 18. April 1521, mit kräftiger Stimme die erneute Aufforderung zum Widerruf unter Berufung auf die Schrift und sein Gewissen mit einem klaren Nein verweigern ließ. Der nächtliche „Luther-Moment“ hatte ihn zum „Hier stehe ich, ich kann nicht anders!“ geführt.
Die Hauptanliegen Martin Luthers (etwa “sola fide – allein aus Glauben“) finden sich im „Augsburger Bekenntnis“ (in Teilen unter Nummer 808 im Evangelischen Gesangbuch abgedruckt) wieder, der Grundlage des auf dem Reichstag 1530 zu Augsburg nach dieser Stadt benannten Religionsfriedens.
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(Autor: Gerhard Nisslmueller) |
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