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Horch! Der HERR ruft der Stadt zu - Rettung ist es, deinen Namen zu fürchten: Hört, was die Zuchtrute ist und wer es so bestimmt hat!
Micha 6,9
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Ach Gott, verlaß mich nicht!
Ich ruf aus Herzensgrunde;
Ach Höchster, stärke mich
in jeder bösen Stunde.
Wenn mich Versuchung plagt
und meine Seel anficht,
so weiche nicht von mir;
ach Gott, verlaß mich nicht!
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Frage:
Wieso gefallen mir Gottes Züchtigungen nicht?
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Zum Nachdenken: Wenn ich Zeiten durchlebe die mir sehr weit weg scheinen von der Gegenwart und Liebe Gottes, dann hadere ich mit mir selbst. Ich wühle mich im Selbstmitleid und mir geht es gar nicht gut. Es sind Zeiten, in denen ich angegriffen werde; in denen mich die Pfeile des Teufels treffen; gerade auch im engsten Kreis meiner Mitmenschen, bei der Arbeit und durch Umstände in der Welt.
In diesen Lebensphasen muss ich lernen, ganz bewusst Gott zu vertrauen. Ich muss mich vor Ihm beugen, denn Seine Züchtigungen soll ich annehmen. Ich darf nicht nach eigenen Lösungen suchen, sondern soll ausharren in der Nähe Gottes. Er wird es wohl machen. Das ist schwer, sehr schwer. Aber sollte Gott mich zu Fall bringen? ER ist doch ein liebender Gott. ER liebt mich bedingungslos, ER bringt mich durch diese dunklen Täler hindurch. Ich danke meinem Gott, dass ER mich bewahrt bis in alle Ewigkeit. |
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| Irdische oder göttliche Weisheit?
Habt ihr aber bitteren Neid und Zank in eurem Herzen, so rühmt euch nicht und lügt nicht wider die Wahrheit. Das ist nicht die Weisheit, die von obenherab kommt, sondern irdisch, menschlich und teuflisch. Denn wo Neid und Zank ist, da ist Unordnung und eitel böses Ding. Die Weisheit von obenher ist auf's erste keusch, darnach friedsam, gelinde, läßt sich sagen, voll Barmherzigkeit und guter Früchte, unparteiisch, ohne Heuchelei. Die Frucht aber der Gerechtigkeit wird gesät im Frieden denen, die den Frieden halten. Jakobus 3, 14-18 (Luther 1912) |
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Irdische Weisheit mag in wohlgefeilten Worten einher kommen, und sie mag gut, edel und logisch erscheinen, doch sie ist menschlich und daher fehlerhaft. Oft entsteht sinnloser Neid und Zank, weil ein Philosoph bzw. ein Wissenschaftler den Anderen übertrumpfen will: Es geht weniger um Erkenntnis, sondern um den eigenen Ruhm, den eigenen Leumund, wovon der Verdienst, also der Marktwert eines bestimmten Philosophen bzw. Wissenschaftlers abhängt. Deshalb ist es nicht verwunderlich, dass die meisten akademischen Veröffentlichungen einander ähneln, weil die Schreiber derselben dem Mainstream folgen und voneinander abkupfern. Kaum jemand wagt es, unorthodoxe Gedankengänge aufzubringen oder der Mehrheitsmeinung zu widersprechen. Kritiker an bestimmten Denkweisen werden meist polemisch angegriffen statt sich sachlich und mit Argumenten auseinander zu setzen.
Es ist daher nicht verwunderlich, dass Erkenntnisse verschwiegen und unter den Tisch fallen gelassen werden. Daher haben es wirkliche Innovationen schwer. Irrtümer bleiben lange bestehen: So wurde über viele Jahre hinweg dem Spinat ein höherer Eisenanteil attestiert als er wirklich hat, weil ein Forscher die Kommastelle um eine Zahl zu weit nach rechts gesetzt hat. Es wurde fleißig abgeschrieben statt noch einmal nachzurechnen. Ist es da verwunderlich, wenn es zu Zank, Hader, Neid und Streit kommt?
Die Weisheit von oben herab ist ganz anders: Derjenige, der seine Weisheit von Gott empfängt, ist demütig und nicht stolz. Seit ich Christus nachfolge, fällt es auch mir immer leichter, Kritik anzunehmen und mich korrigieren zu lassen. Während sich menschliche Weisheit in Worten und Argumentationsketten zeigt, ist die Weisheit von oben herab vor allem eine Frage des Charakters und des Wandels. Keuschheit ist ihr Gebot, Friedfertigkeit, gelinde, fähig, Kritik anzunehmen, barmherzig, unparteiisch, ehrlich, ohne Heuchelei und zeigt sich in guten Früchten. Göttliche Weisheit will gelebt sein.
Und hier ist auch der entscheidende Unterschied: Göttliche Weisheit trinkt Wasser, wenn Wasser gepredigt wird; in der irdischen Weisheit predigt man Wasser und trinkt Wein. In der menschlichen Weisheit wird selbst Bescheidenheit und Askese zur Schau getragen; gute Werke dienen dem eigenen Ruhm und geschehen nicht aus wirklicher Liebe heraus. Deshalb wird menschliche Weisheit zur Torheit, denn sie versucht, die Schöpfung ohne Schöpfer zu erklären; die fundamentale Erkenntnis der Informationstechnologie (IT), dass ohne Information, ohne Energie, ohne Ursache nichts entstehen kann, wird eklatant übersehen. Man handelt wie ein ganz kleines Kind, das sich die Hände vor Augen hält und meint, niemand könne es sehen, weil es selbst keinen sieht.
Der Blick eines Menschen, der sich auf die göttliche Weisheit einlässt, ist auf Gott, also die Wahrheit, ausgerichtet. Die Prioritäten sind andere. Man möchte nicht die hohe Gelehrsamkeit rhetorisch gekonnter Worte, sondern die Weisheit des Herzens, die Weisheit der Liebe.
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(Autor: Markus Kenn) |
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