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Und deine Gerechtigkeit, o Gott, reicht bis zur Höhe, denn du hast Großes getan; o Gott, wer ist dir gleich?
Psalm 71,19
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Keiner gleicht dem großen Schöpfer
der das Universum lenkt.
Wir sind Ton - Gott ist der Töpfer
der uns Sein Erbarmen schenkt.
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Frage:
Wer ist Gott gleich?
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Wie wundervoll: Die Frage lässt an Off. 5,2b-3 denken: `Wer ist würdig, das Buch zu öffnen und seine Siegel zu brechen? Und niemand, weder im Himmel noch auf der Erde noch unter der Erde, vermochte das Buch zu öffnen, noch hineinzublicken.` Nur das Lamm Gottes, Jesus Christus allein wird würdig sein, die Endzeit-Siegel zu brechen!
Wenn wir das unendliche Weltall anschauen, die vielen Galaxien etc. können wir auch nur sagen: Wahrlich, niemand ist Gott auch nur ansatzweise gleich!
Und doch gibt es etwas unfassbares, dass unseren Verstand und unser Herz nicht fassen kann: `Wer überwindet, dem will ich geben, mit mir auf meinem Thron zu sitzen` (Off. 3,21)! Gott will mit uns sündigen Menschen engste Gemeinschaft haben und sogar an der Herrschaft teilhaben lassen! Wie groß muss Gottes Liebe sein! Was für ein Geschenk! Wohl jedem Menschen, der ein wahres Gotteskind geworden ist! |
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| Nur Gott ist gut!
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Neulich machte mir jemand ein Kompliment, indem er sagte: "Du bist ein guter Mensch!" Das ging mir natürlich herunter wie Öl, und obwohl ich nach außen hin mich bescheiden für das Kompliment bedankte und sagte, so gut sei ich ja auch wieder nicht, bemerkte ich, wie ich mich innerlich beweihräucherte. "Ich bin also doch ein guter Mensch" -, so klopfte ich mir selbst klammheimlich auf die Schulter, doch da fiel mir folgende Bibelstelle ein:
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Und als er auf den Weg hinausging, lief einer herzu, fiel vor ihm auf die Knie und fragte ihn: Guter Meister, was soll ich tun, um das ewige Leben zu ererben?
Jesus aber sprach zu ihm: Was nennst du mich gut? Niemand ist gut, als Gott allein!
Markus 10,17-18 (Schlachter 1951)
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Nun denn: Wenn Jesus schon einen solchen Satz von sich gibt, dann muss ja etwas dran sein. Also bin ich doch gar nicht so gut wie gedacht. Ich versuchte, mich zu trösten; schließlich bin ich ja auch nicht schlechter als Andere, ich habe ja noch niemand umgebracht, ich bin - meistens jedenfalls - ehrlich. Gewalt liegt mir nicht, und Kinder mögen mich wegen meiner geduldigen Art. Aber nicht schlechter zu sein als Andere bedeutet ja, dass man genauso "schlecht" ist wie sie. Und wenn ich mich so selbst beweihräuchere, bin ich dann nicht wie der Pharisäer aus dem Gleichnis, von dem Folgendes geschrieben steht:
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Er sagte aber auch zu etlichen, die sich selbst vertrauten, daß sie gerecht seien, und die übrigen verachteten, dieses Gleichnis:
Es gingen zwei Menschen hinauf in den Tempel, um zu beten, der eine ein Pharisäer, der andere ein Zöllner.....
Lukas 18,9-12 (Schlachter 1951)
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Bin ich da nicht wirklich genauso? Wenn ich Gutes tue, dann doch aus Berechnung, deshalb, damit Andere mir verpflichtet sind oder mir zumindest Komplimente machen. Mancher Helfer hilft Anderen nur, um sich selbst gut zu fühlen, und diejenigen, die ein Helfersyndrom haben, drücken dem, dem sie angeblich helfen, nur noch mehr in die eigene Abhängigkeit. Ich lobe mich doch selbst wie der Pharisäer und übersehe meine schlechte Motivation. Und das Böse, das ich nicht getan habe, tat ich nur deshalb nicht, weil mir entweder der Mut fehlte oder ich keine Gelegenheit hatte oder ich mich vor den Konsequenzen fürchtete. Es bewahrheitet sich auch an mir das Wort Gottes:
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....wiewohl das Dichten des menschlichen Herzens böse ist von seiner Jugend an.
1. Mose 8,21 (Schlachter 1951)
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Offen gestanden ist mein Trachten auch böse: Wie oft hätte ich mich nur allzu gern gerächt, wie oft malte ich mir aus, wie es wäre, mir einfach etwas zu nehmen ...? Auch mein Herz ist böse von Jugend auf, und letztendlich ist Gott nur alleine gut! Es stünde mir also an wie der Zöllner zu beten:
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Und der Zöllner stand von ferne, wagte nicht einmal seine Augen zum Himmel zu erheben, sondern schlug an seine Brust und sprach: O Gott, sei mir Sünder gnädig!
Lukas 18,13 (Schlachter 1951)
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(Autor: Markus Kenn) |
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