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Und der HERR sprach zu Mose: ... Du hast Gnade gefunden vor meinen Augen, und ich kenne dich mit Namen! Mose aber antwortete: So lass mich doch deine Herrlichkeit sehen!
2.Mose 33,18
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Laßt mich gehn, laßt mich gehn,
daß ich Jesum möge sehn!
Meine Seel ist voll Verlangen,
Ihn auf ewig zu umfangen
und vor seinem Thron zu stehn.
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Frage:
Hast Du Gnade vor Gott gefunden? Kennt Gott Dich mit Namen? Und: Ist es auch Dein tiefstes, beständiges Verlangen Gottes Herrlichkeit schauen zu dürfen?
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Zur Selbstprüfung: Für Gott ist nichts verborgen. Menschen können wir etwas Frommes vormachen - Gott nicht! Gottes Augen sehen alles! Wer aber in Gottes allsehenden Augen Gnade gefunden hat, wie z.B. David, von welchem Gott selbst bezeugt: `Ich habe David gefunden, einen Mann nach meinem Herzen` (Apg. 13,22), kann sich überglücklich preisen!
Aber Moses verlangen ging weiter: Den HERRN der Herrlichkeit zu schauen! Gehörst Du auch zu der Schar der Gotteskinder, welche sehnsüchtig auf die Entrückung hin zum HERRN der Herrlichkeit warten, um IHN zu schauen?!? Lies dazu Off. 4-5, wo dieses `Gott schauen` in Seinem Thronsaal nach der Entrückung, noch vor Beginn der Siegelgerichte, beschrieben wird. Sehnt es Dich nicht auch danach, dort endlich sein zu dürfen?!? |
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| Der Aufstand des Demitrius und seine Bedeutung
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Als die ersten Missionare für den christlichen Glauben durch die Provinzen des Römischen Imperiums reisten und lehrten, bekehrten sich viele Menschen zum Christentum. Das bedeutete, dass viele sich von den heidnischen Religionen, die es im Römischen Reich gab, abwendeten. Damit schmolz der Einfluss der polytheistischen Religionsgemeinschaften genauso wie deren Einkünfte, weil es weniger Menschen gab, die ihre Geldspenden den Tempeln der verschiedenen Götzen gaben. Damit schwanden auch die Aufträge der Handwerker, die gut von den Tempelaufträgen lebten, insbesondere der Schnitzer, der Gold-, Silber- und Kupferschmiede. Dies löste natürlich Protest aus.
Einige einflussreiche Menschen schützten die Christen deshalb vor Übergriffen, so auch die Missionare und Apostel wie Paulus, deren Bekanntheitsgrad, Kühnheit und Tapferkeit nicht davor schützte, dass sich der Mob nicht an ihnen vergriff. Auch heute verändert ein ernstgemeintes Christentum nicht nur Einzelne und nicht nur Familien, sondern zieht Kreise wie ein Stein, der ins Wasser fällt. Wo mit dem Christentum ernst gemacht wird, haben einige "Branchen und Berufssparten" keine großen Chancen mehr; wer wiedergeborener Christ ist, hat kein sonderlich großes Bedürfnis, zweifelhafte Etablissements oder irgendwelche Zukunftsdeuter und / oder Okkultisten zu konsultieren. Deshalb gibt es auch und vor allem heute Widerstand vor Christianisierungen. Das ist traurig, weil eine Gesellschaft eben durch das Christentum positiv beeinflusst wird.
Glücklicherweise gibt es immer wieder besonnene Mitmenschen, die den Mob beruhigen können. Und mancher wird neugierig, wenn er den Glaubensmut der Christen sieht. Das Wachsen christlicher Gemeinden in China ist ein Beispiel, dass das Christentum unter schwierigsten Bedingungen auch heute noch gedeiht, auch wenn es das Aus tradierter Denkweisen bedeutet und atheistische Regimes zu den Annalen der Geschichte hinzufügt. Wie damals brauchen wir dazu mutige Bekenner wie Paulus.
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(Autor: Markus Kenn) |
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