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Tagesleitzettel - die tägliche Bibellese vom 28.09.2020

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In Israel wird heute Jom Kippur begangen - ein Tag der Buße. Lasst uns auch Buße tun wo nötig!

Am zehnten Tag in diesem siebten Monat ist der Versöhnungstag, der soll euch eine heilige Versammlung sein; und ihr sollt eure Seelen demütigen und dem HERRN ein Feueropfer darbringen; und ihr sollt an diesem Tag keine Arbeit verrichten, denn es ist der Versöhnungstag, um Sühnung für euch zu erwirken vor dem HERRN, eurem Gott.

3.Mose 23,27-28

Lasst uns Buße tun
und nicht lässig ruhn,
uns von Sünden trennen
und Jesus HERRN nennen!

Frage: Haben Sie schon Buße getan und sich mit Gott versöhnt?

Tipp: Heute wird Jom Kippur, das 6te heilsgeschichtliche Fest, als Tag der Buße begangen (3. Mose 23,26-32). Nach der Entrückung wird dieses seine Erfüllung durch Buße, Versöhnung und Anerkennung von Jesus Christus als den Messias seine Erfüllung in der Wiederannahme Israels finden. Mit dieser Erfüllung wird dann auch das Tausendjährige Friedensreich unter der Herrschaft Jesu beginnen, wobei die entrückte Brautgemeinde („Überwinder“) mit Jesus zusammen mit „eisernem Stabe“ auf Erden herrschen wird (Off. 2,27 + 12,5). Werden Sie auch zu dieser Schar gehören? Trachten Sie ernstlich danach, nach Gottes Maßstäben zu leben, um dann auch andere Menschen dazu anhalten zu können? Lasst uns auch Buße tun wo es nötig ist!

( Link-Tipp zum Thema: www.gottesbotschaft.de/?pg=3543 )

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Die Fußwaschung!



Vor dem Fest aber der Ostern, da Jesus erkannte, daß seine Zeit gekommen war, daß er aus dieser Welt ginge zum Vater: wie hatte er geliebt die Seinen, die in der Welt waren, so liebte er sie bis ans Ende....

Johannes 13,1-20 (Luther 1912)


Auf den staubigen Strassen, die es damals insbesondere in der heißen Wüstengegenden des Nahen Ostens gab, war die Fußwaschung sehr wichtig und ein Zeichen der Gastfreundschaft, wenn man jemanden besuchte; sie war die Aufgabe der Knechte oder Sklaven, nicht aber die Arbeit des Haushaltsvorstandes. Einem Patrizier, einem reichen Menschen, einem Fürsten, Statthalter oder König wäre so etwas niemals in den Sinn gekommen.

Jesus aber, der von Gott kam und wieder zu Gott ging, der Sohn Gottes, der König aller Könige und sogar menschgewordener Gott, hatte kein Problem damit, Seinen Jüngern die Füsse zu waschen. Damit zeigte Er Seine große Liebe zu ihnen und wurde zugleich ein Vorbild: Schließlich kam Jesus in die Welt, um zu dienen und nicht, um sich dienen zu lassen. Deshalb sollten wir uns selbst nicht zu schade sein zu dienen.

Dienen ist ja nichts Anstössiges und hat nichts mit der Unterwürfigkeit zu tun, die Sklaven gemein ist oder einer Unterwürfigkeit, die zu früheren Zeiten einfach gegenüber der Obrigkeit erwartet wurde und jede auch noch so berechtigte Kritik erstickte. Es hat auch nichts mit einer Unterwürfigkeit zu tun, die in zum Glück vergangenen Zeiten Butlern und Kellnern und anderen Dienstleistern zu eigen war und heute noch in dem schlechten Ruf von Dienstleistungsberufen mitschwingt. Nein, wirkliches Dienen ist nicht unterwürfig, sondern zeigt Größe, weil sie sich um das Wohl des bzw. der Anderen widerspiegelt. Wir rümpfen ja auch nicht über einen Major oder General, obwohl auch sie nichts Anderes als einen Dienst tun, und auch Bundeskanzler, Präsidenten und Ministerpräsidenten sowie Minister und ganz hohe Beamte und Staatssekretäre schwören, dass sie dem Volk gegenüber ihren Dienst tun.

Petrus wollte sich nicht die Füsse vom Herrn waschen lassen. Ich selbst hätte wahrscheinlich genauso reagiert, denn Jesus war und ist ja der Herr. Wenn ich von meinem Chef eine Tasse Kaffee gebracht bekäme, dann wäre mir bereits schon dieses äußerst unangenehm. Und doch war diese Fußwaschung wichtig, weil sie symbolisiert, dass wir uns in geistlicher Hinsicht wieder und immer wieder reinigen müssen, denn es vergeht kein Tag, an dem wir nicht schuldig werden. Unsere Wiedergeburt war im übertragenen Sinn ein Vollbad, dass uns vom ganzen Schmutz der Sünde und Schuld befreit hat. Aber da wir nach wie vor fehlbare Menschen sind und schuldig werden, müssen wir uns geistlich immer wieder die Füsse waschen. Dann sind wir in geistlicher Sicht wieder ganz sauber. Deshalb ließ Petrus dann auch die wirkliche Fußwaschung zu, weil er den Herrn verstanden hatte.

Aber auch der von Jesus vorgelebte Dienst soll uns zeigen, dass wir in Liebe handeln sollen. Wir sollen uns nicht selbst zu schade sein, selbst "unangenehme" Dienste zu übernehmen. Es bricht doch Niemandem einen Zacken aus der Krone, wenn er einmal die Toiletten des Gemeinderaumes putzt oder einmal den Abwasch übernimmt. Und manche weniger angenehmen Dienste machen sogar Spaß, wenn man zusammenarbeitet im Team.

Jesus aber wusste, dass einer - Judas Iskariot - nicht rein war, sondern dass in Judas der Satan gefahren war. Und trotzdem hatte Judas seine Chance auf Errettung gehabt: Drei Jahre mit dem Herrn hätten ihn begreifen lassen müssen, dass Jesus die einzige Rettung für alle Menschen ist. Doch Jesus entsprach nicht seinen Erwartungen, Er baute kein irdisches Königreich auf, Er trieb die römischen Besatzer nicht aus dem Land. Nein, Er hatte sogar den Knecht eines römischen Hauptmanns geheilt, ebenso mit einer Samariterin gesprochen und auch einer nichtisraelischen Frau durch Heilung geholfen.

Vielleicht hoffte Judas, dass Jesus zum Heerführer würde, nähme man Ihn fest, vielleicht war es auch nur Geldgier, denn Judas hatte sich auch an der gemeinsamen Kasse für eigene Zwecke vergriffen. Dennoch hatte Judas seine Chance bekommen und durfte bis zuletzt beim Meister bleiben. Doch er hat die Reinigung nicht angenommen, er blieb ein Knecht des Satans, auch wenn er - zerbrochen an seiner eigenen Schuld - letztendlich Selbstmord beging. Aber ein Suizid ist niemals eine Lösung; besser ist es, sich an Jesus zu wenden, der hindurchträgt.

Die Fußwaschung zeigt, wie wir Dienen sollen, und sie zeigt, dass wir immer wieder der Reinigung bedürfen.


(Autor: Markus Kenn)


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