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Artikel verschiedener Autoren über den biblisch-christlichen Glauben

Tagesleitzettel - die tägliche Bibellese vom 19.01.2022

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Jesus von Herzen lieben!

Du hast mir keinen Kuss gegeben; diese aber hat, seit ich hereingekommen bin, nicht abgelassen, meine Füße zu küssen.

Lukas 7,45

Ich will dich lieben, o mein Leben,
als meinen allerbesten Freund;
ich will dich lieben und erheben,
solange mich dein Glanz bescheint;
ich will dich lieben, Gottes Lamm,
als meinen Bräutigam.

Frage: Wie zeigt sich Ihre Liebe zu Jesus Christus?

Zum Nachdenken: Jesu war von einem Pharisäer (heute würden wir sagen: Theologen) zum Essen eingeladen worden. Offenbar hatte dieser erkannt, dass Jesus von Gott gesandt sein musste und setzte sich nun womöglich sogar der Kritik anderer Pharisäer aus. Aber reicht das? So wie Jesus gute Früchte und nicht nur schöne Blätter am Feigenbaum suchte (Markus 11,13), so sucht Jesus die geistliche Frucht der Liebe bei uns! Zu bedenken ist auch: Der Sündenberg dieser Frau spielte für Jesus keine wirkliche Rolle, wie auch das sicher äußerlich feine Leben des Theologen nicht, sondern allein die Liebe zu ihm! Lasst uns von der `Sünderin` lernen, welche Jesus viel praktische Liebe erwies und nicht beim theoretischen Glauben stehenbleiben!

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Das Lied des Mose



Merkt auf, ihr Himmel, ich will reden, und die Erde höre die Rede meines Mundes....

5. Mose 32, 1-43 (Luther 1912)


In diesem Lied preist Moses die Gerechtigkeit und die Treue des Herrn; dabei hat Gott ihm, dem Mose, ganz gewiss keine leichte Aufgabe gegeben: Mose, der Mann mit der schweren Zunge, der also im Reden ungewandt war, war von Gott beauftragt worden, sich vor den Pharao zu stellen, um die Freilassung der Hebräer, seines Volkes, zu erwirken. Moses, einst selbst Prinz am Hofe des Pharao und dann Flüchtling, weil er einen Ägypter erschlagen hatte, tat sich ganz sicher schwer damit.

Durch das verhärtete Herz des Pharao, zog sich der Auszug noch lange heraus. Dann, als die Hebräer endlich fortziehen konnten, war die Flucht auch nicht einfach. Vor dem Roten Meer war der Glaube an Rettung schon eine Herausforderung, und selbst, als die Hebräer trocknen Fußes das andere Ufer erreicht hatten, setzte ihnen die so mächtige ägyptische Armee nach. Offen gestanden hätte ich bei diesem Anblick mehr als nur weiche Knie gehabt. Und doch rettete Gott sie.

Die Hebräer aber blieben starrsinnig und wollten mehr als einmal zurück zu den Fleischtöpfen Ägyptens, allen Qualen und aller Unterdrückung zum Trotz. Es lebt sich leichter als Sklave, dem man vorschreibt, was er zu tun und zu lassen hat denn als freier Mann, der selbst entscheidet und damit voll verantwortlich ist für das, was er tut. Aber Gott möchte keine Sklaven, sondern Menschen, die Ihm aus freien Stücken ihr Herz schenken.

Hinter Moses lagen vierzig Jahre Wüstenwanderung mit all den Strapazen dieser Reise. Und sein Volk hatte ihm das Leben schwer gemacht. Mehr als einmal musste Moses für sein Volk Gnade erwirken. Und er war ja schon ein alter Mann von achtzig, als er diesen Auftrag von Gott erhielt. Jetzt, mit 120, durfte er von einem Berg das Gelobte Land sehen, in das er selbst nicht einziehen durfte.

Ich selbst hätte in dieser Situation Gott gefragt, warum ich denn nicht auch da einziehen dürfte, weil ich doch so viel für das Volk und für Gott getan hätte. Aber Mose stellt Gottes Entscheidungen nicht in Frage, er legt sie vertrauensvoll in Gottes Hand und weiß: Gott macht keinen Fehler, auch nicht den allerkleinsten. Das ist Vertrauen, das ich selbst noch lernen muss.

Doch außer dem Lobe Gottes zeigt Moses letztes Lied auch, dass das jüdische Volk das von Gott auserwählte ist. Dies soll es nicht stolz machen, sondern eine Lehre sein. Wer zu Gott gehört, muss sich auch als ein Gotteskind ausweisen. Das hat sehr viel mit Anstand und Ritterlichkeit und einer lebendigen Beziehung zu Gott zu tun.

Gleichzeitig weist Moses darauf hin, dass das Heidentum, der Unglaube gegen den Gott der Bibel, der falsche Weg ist, ein Weg voller Gift und Finsternis. Ohne Gott scheiterte das so mächtige Reich der Pharaonen. Parallelen zu anderen Reichen wie das der Babylonier, der antiken Griechen, des Alten Rom, der Maya und der Inka, lassen sich nicht von der Hand weisen, und auch unsere heutige Zeit zeigt aufgrund der verfallenen Werte die Zerstörung unserer Kultur und unserer Zivilisation. Längst sind Bücher "Generation doof" mit ihren Analysen sehr gute Beschreibungen der Krankheit, auch wenn sie die Ursache, unsere Gottlosigkeit ausblenden.

Deshalb tun wir gut daran, uns vom Lied des Moses warnen zu lassen und - wie Mose - dem Gott der Bibel die Ehre zu geben. Schließlich ist Er - Gott - es, der uns Schutz gibt und Hilfe.


(Autor: Markus Kenn)


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Lieber Jesus Christus, ich habe viele Fehler gemacht. Bitte vergib mir und nimm Dich meiner an und komm in mein Herz. Werde Du ab jetzt der Herr meines Lebens. Ich will an Dich glauben und Dir treu nachfolgen. Bitte heile mich und leite Du mich in allem. Lass mich durch Dich zu einem neuen Menschen werden und schenke mir Deinen tiefen göttlichen Frieden. Du hast den Tod besiegt und wenn ich an Dich glaube, sind mir alle Sünden vergeben. Dafür danke ich Dir von Herzen, Herr Jesus. Amen

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