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Und ich hörte die Stimme des Herrn, wie er sprach: Wen soll ich senden? Wer will unser Bote sein? Ich aber sprach: Hier bin ich, sende mich!
Jesaja 6,8
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Jesaja wird von Gott beansprucht
und als Prophet für das Haus Israel gebraucht.
Nachdem Gott ihm die Schuld wegnahm,
wurde Jesajas Berufung bedeutsam.
Gott gibt auch uns heute Anweisungen,
seinen Willen mit klarer Sprache zu verkünden.
Jesaja war bereit: Hier bin ich, sende mich!
Ist das auch für Dich & mich ersichtlich?
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Frage:
Zu welchem Dienst hat Gott Dich berufen?
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Zum Nachdenken: Falls Du noch Zweifel diesbezüglich hast, bitte Gott solange, bis Du Klarheit darüber hast: `Herr, zeige mir Deinen Weg für mich, wie und wo ich Dich im Dienst verherrlichen kann und soll.` `Ein jeder bleibe in der Berufung, in der er berufen wurde.` (1.Kor.7,20) |
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| Hoffnungsschimmer
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Ja, ich fordere immer wieder von Christen ein, ihrem Missionsbefehl nachzukommen: Die Welt ist verloren, die Menschen brauchen Gott, sie brauchen Ihn im Hier und Jetzt. Vor allem hängt die Ewigkeit jedes Einzelnen davon ab, ob er zu Jesus gehört oder nicht. Das ist eine schwere Aufgabe, und ich denke, dass hier mehr getan werden muss und auch mehr getan werden kann. Da nehme ich mich selbst nicht aus, denn so manche Chance habe ich verpatzt und bin heute auch noch nicht derjenige, der so missioniert, wie er es könnte.
Und doch gibt es auch viele Hoffnungsschimmer: Bei Rhein in Flammen sah ich in Koblenz abends einen jungen Mann, der Traktate an die Menschen dort verteilte. Auch ein junges Mädchen verteilte Einladungen für ein Konzert in einer Mennonitengemeinde. In der Koblenzer Fussgängerzone sah und hörte ich junge Mennoniten singen und für Jesus "Werbung" machen.
Ein Glaubensbruder von über siebenundsiebzig Jahren verteilt noch eine Menge Traktate in seiner Nachbarschaft und gibt alljährlich Kalender weiter. In Cochem fand ich Traktate eines Missionswerkes. Und ich sah dort einmal Jugendliche, die in Cochem eine Freizeit damit beendeten, Broschüren an Interessierte für den Glauben zu verteilen.
In Frankfurt am Main gibt es eine Gemeinde, die in den Stadtvierteln Plakate klebt und dafür hohe Kosten auf sich nimmt. All das gibt Hoffnung.
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(Autor: Markus Kenn) |
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