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Diese denken an Wagen und jene an Rosse, wir aber denken an den Namen des HERRN, unseres Gottes.
Psalm 20,8
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So weiß ich, was ich glaube,
ich weiß, was fest besteht
und in dem Erdenstaube
nicht mit als Staub verweht;
ich weiß, was in dem Grauen
des Todes ewig bleibt
und selbst auf Erdenauen
schon Himmelsblumen treibt.
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Frage:
Weiß ich, woran ich glaube?
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Zum Nachdenken: In allen Dingen und Lebenslagen bin ich schwach und bin auf Unterstützung und Hilfe angewiesen. Das zu erkennen ist zuweilen schwer und mehr noch, es ist schwer zu akzeptieren. Manchmal möchte ich mir lieber aus eigener Kraft heraus helfen. Ich möchte mich verlassen auf mein Wissen, meine Lebenserfahrung und meinen Verstand. Doch dabei bin ich doch ein Kind Gottes.
Nicht nur in den großen Herausforderungen, sondern gerade in den kleinen Dingen des Alltags will ich lernen auf Gottes Kraft zu vertrauen. Und wenn ich einmal genau hinschaue, muss ich zugeben, dass ich Jesus gerade in den kleinen Dingen des Lebens hautnah erlebe. ER lässt mich morgens erwachen; ER bewahrt mich täglich. ER zieht mich durch leise Impulse zu sich hin; ER führt und leitet durch meinen Alltag. Dank sei Dir, dass Du gegenwärtig bist, dass Du mich trägst und für mich sorgst. |
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| Der erste Bußpsalm
Ein Psalm Davids, vorzusingen, auf acht Saiten.... Psalm 6, 1-11 (Luther 1912) |
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David, der Mann nach dem Herzen Gottes, hat auch bedauerlicherweise gesündigt, doch David versucht sich nicht mit irgendwelchen Ausflüchten herauszureden, sondern bittet Gott um Gnade und Vergebung; dabei appelliert er an die Güte Gottes. Beim Lesen dieses Psalms wird einem bewusst, dass David ob seiner Sünden sehr erschrocken ist und dass ihn das Gewissen quält; er säuft und weint sich vor Gram die Augen aus. Ihm sind seine Sünden leid.
Wie sieht es bei uns aus? Sind wir auch so enttäuscht über uns selbst, wenn wir sündigen? - Meistens sind wir doch mit der eigenen Schuld ziemlich locker. Es sei ja alles - so meinen wir - nur halb so schlimm. Und weil es ja sowieso jeder genauso macht, weil ja Versicherungsbetrug und Diebstahl eh in die Preise einkalkuliert sind, meinen wir, daraus eine bestimmte Rechtfertigung ableiten zu können. Wir beruhigen unser Gewissen, und wenn wir Gott um Vergebung bitten, dann nur halbherzig.
Gleichzeitig sind wir nicht bereit, Anderen zu vergeben. Oft entstehen bei uns Rachegefühle. Warum eigentlich? Was bringt uns Rache? Was bringt es uns, Böses mit Bösem zu vergelten? Welchen Sinn macht das? Werden wir dann denen nicht gleich, die wir verurteilen?
Wenn wir es aber ernst meinen mit unserer Bitte um Vergebung, wenn wir bereit sind, auch Anderen zu vergeben, dann hört der Herr unser Flehen. Dann hilft Er uns, schlechte Angewohnheiten zu verändern. Dann zeigt Er uns, welchen Weg wir gehen sollen. Dann bereinigen wir das, was zwischen uns und Gott liegt.
In Vers 9 fordert David die Übeltäter auf, von ihm zu weichen. Das bedeutet, dass er auf einen Umgang verzichtet, der ihn zur Schlechtigkeit verführt. Vielleicht müssen wir uns auch von Menschen fernhalten, die uns zum Sündigen verleiten. Da müssen wir klare Grenzen ziehen und sagen: "Ich mache nicht mit!"
Wenn wir können, dann sollten wir auch darauf einwirken, dass Andere von falschen Wegen abkommen. Als Missionare Christi ist es auch unsere Aufgabe, für die Bekehrung der Sünder da zu sein, denn auch wir sind ja nur aus Gnade gerettet.
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(Autor: Markus Kenn) |
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