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Da dies alles so aufgelöst wird, was für Leute müsst ihr dann sein in heiligem Wandel und Gottesfurcht.
2. Petrus 3,11
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Huldreich blickest Du mich an,
sagst mir, dass ich kommen kann,
sagst mir, dass ich zu dir kommen kann.
Und dass Du der Sündenschuld
nicht gedenkst nach Deiner Huld,
nicht gedenkst nach Deiner Gnad´ und Huld.
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Frage:
Wie kann ich nur einen heiligen Wandel und ein gottseliges Leben führen?
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Zum Nachdenken: Es ist eine Tatsache, dass der Tag des Herrn sehr schnell kommen wird. Die Sünde nimmt derweil dermaßen überhand, dass Gott Seine Gerechtigkeit wieder herstellen muss. Die Welt ist mehr als gerichtsreif. Alle irdischen Dinge, an die sich Menschen klammern und in denen sie ihren Lebensinhalt sehen, werden verbrennen.
Ich sehe darin aber auch, dass sich meine Erlösung naht. Ich werde vor dem Zorn Gottes bewahrt. Ich strecke mich nun danach aus, dass ich in Jesus würdig empfunden werde zu Ihm entrückt zu werden. Also befleißige ich mich der Sünde zu widerstehen und irdische Verlockungen zu überwinden. In demütiger Gottesfurcht stehe ich treu in Seinem Dienst und lasse mich durch Seine Güte führen und leiten. Ich brauche Seine Kraft und Nähe jeden Tag aufs Neue. ER muss mich halten und ich lobe und preise Seinen Heiligen Namen. |
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| Der erste Bußpsalm
Ein Psalm Davids, vorzusingen, auf acht Saiten.... Psalm 6, 1-11 (Luther 1912) |
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David, der Mann nach dem Herzen Gottes, hat auch bedauerlicherweise gesündigt, doch David versucht sich nicht mit irgendwelchen Ausflüchten herauszureden, sondern bittet Gott um Gnade und Vergebung; dabei appelliert er an die Güte Gottes. Beim Lesen dieses Psalms wird einem bewusst, dass David ob seiner Sünden sehr erschrocken ist und dass ihn das Gewissen quält; er säuft und weint sich vor Gram die Augen aus. Ihm sind seine Sünden leid.
Wie sieht es bei uns aus? Sind wir auch so enttäuscht über uns selbst, wenn wir sündigen? - Meistens sind wir doch mit der eigenen Schuld ziemlich locker. Es sei ja alles - so meinen wir - nur halb so schlimm. Und weil es ja sowieso jeder genauso macht, weil ja Versicherungsbetrug und Diebstahl eh in die Preise einkalkuliert sind, meinen wir, daraus eine bestimmte Rechtfertigung ableiten zu können. Wir beruhigen unser Gewissen, und wenn wir Gott um Vergebung bitten, dann nur halbherzig.
Gleichzeitig sind wir nicht bereit, Anderen zu vergeben. Oft entstehen bei uns Rachegefühle. Warum eigentlich? Was bringt uns Rache? Was bringt es uns, Böses mit Bösem zu vergelten? Welchen Sinn macht das? Werden wir dann denen nicht gleich, die wir verurteilen?
Wenn wir es aber ernst meinen mit unserer Bitte um Vergebung, wenn wir bereit sind, auch Anderen zu vergeben, dann hört der Herr unser Flehen. Dann hilft Er uns, schlechte Angewohnheiten zu verändern. Dann zeigt Er uns, welchen Weg wir gehen sollen. Dann bereinigen wir das, was zwischen uns und Gott liegt.
In Vers 9 fordert David die Übeltäter auf, von ihm zu weichen. Das bedeutet, dass er auf einen Umgang verzichtet, der ihn zur Schlechtigkeit verführt. Vielleicht müssen wir uns auch von Menschen fernhalten, die uns zum Sündigen verleiten. Da müssen wir klare Grenzen ziehen und sagen: "Ich mache nicht mit!"
Wenn wir können, dann sollten wir auch darauf einwirken, dass Andere von falschen Wegen abkommen. Als Missionare Christi ist es auch unsere Aufgabe, für die Bekehrung der Sünder da zu sein, denn auch wir sind ja nur aus Gnade gerettet.
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(Autor: Markus Kenn) |
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