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Wer im Geringsten treu ist, der ist auch im Großen treu; und wer im Geringsten ungerecht ist, der ist auch im Großen ungerecht.
Lukas 16,10
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Wahre Treue kann nur gelingen,
sind wir auch Treu in kleinen Dingen!
Drum bekämpf gleich falsche Gedanken
und weise sie stets in die Schranken!
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Frage:
Kennen Sie Beispiele in Ihrem Leben, wo Sie die Treue im Geringen nicht so genau nahmen - aber später dann auch beim Großen falsch gehandelt haben?
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Zur Selbstprüfung: Mit begehrlichen Gedanken fängt es an, welcher die Sünde gebiert und am Ende den Tod bringt (Jakobus 1,15)!
Bsp. Ehebruch: Erst sind es `nur` Gedanken, denen man versteckt Raum gibt. Innerlich richtet man sich aber bereits auf die Sünde aus! Kommt der `passende` Augenblick, wird man im Effekt entsprechend dem Gedankenmuster handeln. Vielleicht bremst man sich noch, aber gewisse Signale dürften bereits gesendet werden und wenn die begehrte Person darauf `anspringt` wird es schwierig! Jesus sagte daher folgerichtig: `Wer eine Frau ansieht, um sie zu begehren, der hat in seinem Herzen schon Ehebruch mit ihr begangen.` (Matth. 5,28). Ähnlich sieht es mit Groll, Geldgier, Hochmut und allen sündigen Gedanken aus!
Lasst uns über unsere Gedankenwelt wachen und schon im Kleinsten bei aufkommenden unguten Gedanken diese bekämpfen und vor Jesus hilfesuchend bringen! |
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| Der erste Bußpsalm
Ein Psalm Davids, vorzusingen, auf acht Saiten.... Psalm 6, 1-11 (Luther 1912) |
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David, der Mann nach dem Herzen Gottes, hat auch bedauerlicherweise gesündigt, doch David versucht sich nicht mit irgendwelchen Ausflüchten herauszureden, sondern bittet Gott um Gnade und Vergebung; dabei appelliert er an die Güte Gottes. Beim Lesen dieses Psalms wird einem bewusst, dass David ob seiner Sünden sehr erschrocken ist und dass ihn das Gewissen quält; er säuft und weint sich vor Gram die Augen aus. Ihm sind seine Sünden leid.
Wie sieht es bei uns aus? Sind wir auch so enttäuscht über uns selbst, wenn wir sündigen? - Meistens sind wir doch mit der eigenen Schuld ziemlich locker. Es sei ja alles - so meinen wir - nur halb so schlimm. Und weil es ja sowieso jeder genauso macht, weil ja Versicherungsbetrug und Diebstahl eh in die Preise einkalkuliert sind, meinen wir, daraus eine bestimmte Rechtfertigung ableiten zu können. Wir beruhigen unser Gewissen, und wenn wir Gott um Vergebung bitten, dann nur halbherzig.
Gleichzeitig sind wir nicht bereit, Anderen zu vergeben. Oft entstehen bei uns Rachegefühle. Warum eigentlich? Was bringt uns Rache? Was bringt es uns, Böses mit Bösem zu vergelten? Welchen Sinn macht das? Werden wir dann denen nicht gleich, die wir verurteilen?
Wenn wir es aber ernst meinen mit unserer Bitte um Vergebung, wenn wir bereit sind, auch Anderen zu vergeben, dann hört der Herr unser Flehen. Dann hilft Er uns, schlechte Angewohnheiten zu verändern. Dann zeigt Er uns, welchen Weg wir gehen sollen. Dann bereinigen wir das, was zwischen uns und Gott liegt.
In Vers 9 fordert David die Übeltäter auf, von ihm zu weichen. Das bedeutet, dass er auf einen Umgang verzichtet, der ihn zur Schlechtigkeit verführt. Vielleicht müssen wir uns auch von Menschen fernhalten, die uns zum Sündigen verleiten. Da müssen wir klare Grenzen ziehen und sagen: "Ich mache nicht mit!"
Wenn wir können, dann sollten wir auch darauf einwirken, dass Andere von falschen Wegen abkommen. Als Missionare Christi ist es auch unsere Aufgabe, für die Bekehrung der Sünder da zu sein, denn auch wir sind ja nur aus Gnade gerettet.
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(Autor: Markus Kenn) |
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